Axel Honneth

Axel Honneth

Axel Honneth ist Professor für Sozialphilosophie an der Universität Frankfurt und der Columbia University sowie Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt (IfS). 1992/2003 erschien sein Werk »Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte«. Ophelia Lindemann, M. A., war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Strukturwandel der Anerkennung im 21. Jahrhundert« am IfS, Stephan Voswinkel, Dr. habil., ist Soziologe am Institut für Sozialforschung.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Strukturwandel der Anerkennung

Paradoxien sozialer Integration in der Gegenwart

von Axel Honneth (Hg.), Ophelia Lindemann (Hg.), Stephan Voswinkel (Hg.).

Anerkennung ist ein Schlüsselbegriff unserer Zeit geworden. Gesellschaftliche Konflikte werden von den Beteiligten als Kämpfe um Anerkennung beschrieben. Unterdrückte und benachteiligte gesellschaftliche Gruppen fordern nicht nur materielle Besserstellung, sondern sie ringen auch um soziale Anerkennung. Indem sie das tun, beziehen sie sich zugleich auf eine normative Ordnung, die regelt, wofür in einer Gesellschaft Anerkennung zugewiesen wird oder wofür man mit Missachtung rechnen muss. Im Band wird die zentrale Gegenwartskategorie vor ihrem historischen Hintergrund erschlossen. Die Autoren beleuchten Veränderungen sozialer Anerkennungsbeziehungen in den Feldern Arbeit und Konsum, Recht, Medien und Familie und fragen nach der normativen Legitimation von Anerkennungsansprüchen. Ein Wandel wird sichtbar: Tradierte Anerkennungsformen geraten unter Druck, während um die Anerkennung neuer Ansprüche gerungen wird.

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Wissenschaft

Befreiung aus der Mündigkeit

Paradoxien des gegenwärtigen Kapitalismus

von Axel Honneth (Hg.).

Weder liberale Fortschrittsdiagnosen noch verfallstheoretische Zukunftsprognosen können die Entwicklung des modernen Kapitalismus adäquat erfassen. Die kapitalistische Modernisierung und Rationalisierung droht in Entmündigung und Ausschließung umzuschlagen. An Beispielen wie der Vermarktlichung sozialer Beziehungen und industrieller Arbeit, der individualisierten Verantwortungszuschreibung in Strafrecht und Sozialpolitik, des Strukturwandels familialer Sozialisation und der Zunahme transnationaler Steuerungspolitiken untersuchen die Beiträge des Bandes die paradoxalen Verläufe kapitalistischer Entwicklung zwischen Freiheitsgewinn und Autonomieverlust.

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