Iris Schöninger

Iris Schöninger

Dr. Iris Schöninger, Politikwissenschaftlerin und Journalistin, arbeitet im Bereich Politik und Außenbeziehungen bei der Welthungerhilfe in Bonn. Dort setzt sie sich seit vielen Jahren mit öffentlichkeitswirksamen Ansätzen zur Armuts- und Hungerbekämpfung auseinander, u.a. in der internationalen Kampagne „Deine Stimme gegen Armut“ (GCAP), bei der Mitentwicklung des Berichts zum Welthunger-Index gemeinsam mit IFPRI und im Rahmen der Millenniumsdörfer-Initiative der Welthungerhilfe. Dr. Klaus von Grebmer, Volkswirt, arbeitete 20 Jahre im privaten Sektor und leitete von 1999 bis 2011 den Bereich Kommunikation beim Internationalen Forschungsinstitut für Landwirtschafts- und Ernährungspolitik in Washington DC. Er hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie Forschungsergebnisse zu Armut, Hunger und Ernährung so kommuniziert werden können, dass sie einen hohen Stellenwert in Öffentlichkeit, Medien und Politik erhalten. In den letzten Jahren war er intensiv an der Erarbeitung und Kommunikation des Welthunger-Indexes beteiligt.

Titel des Autors

4,99 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wirtschaft & Gesellschaft

Unfair Trade

Wie wir für unseren Wohlstand die halbe Welt verhungern lassen

von Iris Schöninger, Klaus von Grebmer.

Wir produzieren Nahrungsmittel, um sie zu verfeuern. Wir subventionieren heimische Massenbetriebe und zerstören damit lokale Märkte in Entwicklungsländern. Wir werfen ein Drittel aller Nahrungsmittel in den Müll, noch bevor sie überhaupt auf dem Teller gelandet sind. Wir fördern Bodenspekulationen, Landgrabbing und den Ausverkauf der ärmsten Länder. Wir konsumieren nach unsrem persönlichen Wohlbefinden - und bedenken nicht, dass unser Verhalten die Hälfte der Welt in Armut und Hunger zwingt.

Iris Schöninger und Klaus von Grebmer zeigen eindringlich, wohin unser paradoxes Wirtschaften und Handeln führt. Mit scharfem Blick, zahlreichen Belegen und erschütternden Vor-Ort-Berichten machen sie uns bewusst, dass die Hungerproblematik keineswegs weit entfernt ist, sondern direkt bei uns beginnt, auf unseren eigenen Tellern.

›  mehr
1 von 1 Artikeln