Martin Aust

Martin Aust

Martin Aust ist Professor für Geschichte Ostmitteleuropas und Osteuropas an der LMU München und der Universität Regensburg.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Globalisierung imperial und sozialistisch

Russland und die Sowjetunion in der Globalgeschichte 1851-1991

von Martin Aust (Hg.).

Das späte Zarenreich und die Sowjetunion waren auf vielfältige Weise in globale Prozesse eingebunden. An verschiedenen Beispielen gehen die Autorinnen und Autoren des Bandes dem Austausch von Menschen, Gütern und Informationen nach, über den das Land im Laufe der Geschichte mit anderen Weltregionen verbunden war. Dabei zeigen sie, wo Europa, Asien, Amerika und Afrika jeweils auf den russischen und sowjetischen mentalen Weltkarten verortet wurden. Sie leisten damit eine längst fällige Einordnung des früheren russischen Reiches bzw. der ehemaligen Weltmacht Sowjetunion in die Globalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

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Wissenschaft

Vom Gegner lernen

Feindschaften und Kulturtransfers im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts

von Martin Aust (Hg.), Daniel Schönpflug (Hg.).

Kulturelle Transfers fanden nicht nur zwischen Gesellschaften und Gruppen statt, die in gutem Verhältnis zueinander standen. Auch in Konstellationen fundamentaler Ablehnung – etwa zwischen den »Erbfeinden« Frankreich und Deutschland oder zwischen den Gegnern im Kalten Krieg – war Austausch nicht nur möglich, sondern eventuell strategisch günstig. Bei einem Blick auf dieses Phänomen kommen erstaunliche Geschichten ans Licht: die konservative russische Aneignung des revolutionären Mottos »liberté, égalité, fraternité«, die Kampagne für amerikanische Produktionsmethoden in der frühen Sowjetunion oder der Westfernsehkonsum in der DDR.

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