Sighard Neckel

Sighard Neckel

Sighard Neckel ist Professor für Soziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zugleich ist er Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung.

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Titel des Autors

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Wissenschaft

Die globale Finanzklasse

Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney

von Sighard Neckel, Lukas Hofstätter, Marco Hohmann.

Exklusivität durch Offenheit

Auf den internationalen Finanzmärkten hat sich eine neue globale Klasse gebildet. Dieses Buch zeigt am Beispiel der Finanzzentren Frankfurt am Main und Sydney, wie in der Finanzklasse gemeinsame Formen ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals entstehen. Typisch für den Habitus dieser Finanzklasse ist neben den üblichen Statussymbolen ein demonstrativer Gestus von kultureller Offenheit, Diversität, Weltläufigkeit und Toleranz, in dem sich eine kosmopolitische Selbstdarstellung mit ökonomischen Interessen verbindet. Ein neuer Modus sozialer Grenzziehung wird sichtbar, der paradox erscheint: Exklusivität durch Einschluss, Abschottung durch Öffnung.

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Wissenschaft

Sternstunden der Soziologie

Wegweisende Theoriemodelle des soziologischen Denkens

von Sighard Neckel (Hg.), Ana Mijic (Hg.), Christian von Scheve (Hg.), Monica Titton (Hg.).

Die großen Entdeckungen der Soziologie: Dieser Band bietet erstmals kompakt und übersichtlich jene theoretischen Modelle des soziologischen Denkens, die als bahnbrechend gelten können und sich in der Erforschung von Gesellschaft vielfach bewährt haben.

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Wissenschaft

Kapitalistischer Realismus

Von der Kunstaktion zur Gesellschaftskritik

von Sighard Neckel (Hg.).

»Leben mit Pop – eine Demonstration für den kapitalistischen Realismus«: Unter diesem Motto veranstalteten die Künstler Gerhard Richter und Konrad Lueg 1963 ein Happening in einem Düsseldorfer Möbelhaus. Der »kapitalistische Realismus« wollte die Konsum- und Lebensgewohnheiten der Nachkriegszeit ästhetisch entlarven. Der Band nimmt das Motto der damaligen Kunstaktion auf, um in gesellschaftskritischer Absicht ähnliche Fragen zu stellen. Wie sieht die Realität des Kapitalismus heute aus, seitdem dieser in alle Verästelungen des Lebens Eingang gefunden hat? Es geht um die Paradoxien, die entstehen, wenn der Kapitalismus Kultur und Lebensstil wird; aber auch um seine Bruchstellen und Grenzen in Kunst und Arbeit, Ökonomie und Moral, Alltag und Subjektivität. Mit Beiträgen von Ulrich Bröckling, Diedrich Diederichsen, Georg Franck, Isabelle Graw, Rahel Jaeggi, Cornelia Klinger, Birgit Mahnkopf, Robert Misik u.a.

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Wissenschaft

Flucht nach vorn

Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft

von Sighard Neckel.

In der Gesellschaft der Gegenwart hat die »Pflicht zum Erfolg« eine allgemeine Kulturbedeutung angenommen – in privaten Lebenswelten, im beruflichen Alltag, in der heutigen Ökonomie. Unfähig, die gesellschaftlichen Probleme zu lösen, welche der Markt hinterlässt, tritt der kulturelle Kapitalismus unserer Zeit im Erfolgskult die Flucht nach vorn in eine Lebensform an, in der das Ökonomische mehr oder minder subtil das Handeln, die Gefühle und die Sinnwelten regiert. Doch kehren im neuen Gewand auch alte Gegensätze zurück: Erfolg und Scheitern, Arm und Reich, Gewinner und Verlierer. Und hinter der allgegenwärtigen Rede von »Leistung« verbirgt sich der Vorrang des reinen Marktprinzips. Sighard Neckel rückt der Vermarktlichung der Gesellschaft mit kultursoziologischen Studien zu Leibe, die vor allem die Selbsttäuschungen und Paradoxien der heutigen Erfolgskultur aufdecken.

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Wissenschaft

Die Macht der Unterscheidung

Essays zur Kultursoziologie der modernen Gesellschaft

von Sighard Neckel.

Die Kultur moderner Gesellschaften stellt sich als Schaufenster sozialer Gegensätze dar. Die Symbolwelten und kulturellen Praktiken des Alltags repräsentieren gesellschaftliche Rangordnungen. Insofern beruht die Macht der Unterscheidung darauf, durch Distinktionen Vorteile und Prestige zu erlangen. Sighard Neckel erzählt in seinen soziologischen Essays von den Taktiken und Finessen alltäglicher Abgrenzungskämpfe. Auf seinen ethnographischen Streifzügen durch Szenen, Lebensstile und Milieus stellt Neckel präzise Beobachtungen an und berichtet von den Diskursen, die heute die modernen Formen sozialer Ungleichheit begleiten.

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Wissenschaft

Waldleben

Eine ostdeutsche Stadt im Wandel seit 1989

von Sighard Neckel.

Die Monographie erzählt - zehn Jahre nach der »Wende« - die Geschichte dieses epochalen Wandels der deutschen Gesellschaft am Beispiel einer Stadt im östlichen Brandenburg. Lebensnah und anschaulich führt Sighard Neckel den Leser in den Mikrokosmos einer lokalen Lebenswelt ein, in dem sich alle Konflikte und sozialen Verwerfungen in den Jahren nach der deutschen Vereinigung wie unter einem Brennglas konzentrieren. Er zeichnet die Biographien der politischen Akteure in »Waldleben« nach und zeigt, durch welche Erwartungen und Ideologien ihr Handeln gekennzeichnet ist. In dem eindringlichen Porträt werden typische Muster absehbar, nach denen sich die Positionskämpfe zwischen alten Kadern und neuen Eliten, ostdeutschen Aufsteigern und westdeutschen Führungskräften vollziehen.

 

 

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