Sigrid Graumann

Sigrid Graumann

Sigrid Graumann, Dr. rer. nat. und Dr. phil., ist Professorin für Ethik im Fachbereich Heilpädagogik und Pflege an der evangelischen Fachhochschule in Bochum.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Assistierte Freiheit

Von einer Behindertenpolitik der Wohltätigkeit zu einer Politik der Menschenrechte

von Sigrid Graumann.

Die neue UN-Behindertenrechtskonvention will allen behinderten Menschen ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben ermöglichen.

Sie verbindet die freiheitliche Orientierung der Menschenrechte mit umfassenden sozialen Leistungsrechten und dem konsequenten Verbot

paternalistischer Bevormundung. Damit fordert sie die Behinderten- und Sozialpolitik ebenso heraus wie die Philosophie der Menschenrechte: Wie lässt sich ein wirklich inklusiver Menschenrechtsschutz begründen? Wie lassen sich universelle soziale Rechte philosophisch fassen, wie Ansprüche auf Respekt und Sorge verbinden? Sigrid Graumann diskutiert diese Fragen und zeigt, dass sich die Behindertenrechte mit einem sozialethisch erweiterten kantischen Konzept »assistierter Freiheit« überzeugend verteidigen lassen.

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Wissenschaft

Ethik und Behinderung

Ein Perspektivenwechsel

von Sigrid Graumann (Hg.), Katrin Grüber (Hg.), Jeanne Nicklas-Faust (Hg.), Susanna Schmidt (Hg.), Michael Wagner-Kern (Hg.).

Menschen mit Behinderungen leben nach wie vor in einer Umwelt, die nicht ausreichend auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Im wissenschaftlichen Diskurs wird ihre Perspektive häufig ausgeblendet, an der ethischen Urteilsbindung in der Gesellschaft werden sie zu wenig beteiligt. Wie aber kann eine Ethik aussehen, die Differenz anerkennt und gleichzeitig die Verletzlichkeit des Menschen

berücksichtigt? Diese Frage wird anhand unterschiedlicher Themen diskutiert: der Definition von Behinderung, der Idee der Fürsorgeethik, der Pränataldiagnostik, der Sterbehilfe, der Frage nach einem "Recht auf Verschiedenheit" und weiterer Aspekte.

Mit Beiträgen unter anderem von Johann S. Ach, Adrienne Asch, Klaus Dörner, Eva Feder Kittay, Jürgen Link, Elisabeth List, Dietmar Mieth und Gerhard Wolff sowie der von Bundespräsident Johannes Rau gehaltenen Eröffnungsrede der Tagung "Differenz anerkennen - Ethik und Behinderung, ein Perspektivenwechsel", die von den Herausgebern dieses Bandes vorbereitet wurde.

 

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Wissenschaft

Verkörperte Technik - Entkörperte Frau

Biopolitik und Geschlecht

von Sigrid Graumann (Hg.), Ingrid Schneider (Hg.).

Klonen, Embryo-Stammzellen und Gentests machen Schlagzeilen. Philosophinnen, Sozial- und Kulturwissenschaftlerinnen diskutieren in diesem Band aus feministischer Sicht die Entwicklungen in Fortpflanzungsmedizin, Embryonenforschung und Humangenetik. Sie zeigen, welche Neukonzeptionen von Körperlichkeit, verantwortlicher Elternschaft und Steuerbarkeit des Nachwuchses durch die neuen Technologien erzeugt werden und was dies für Frauen und für die Gesellschaft bedeutet.

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