Stefan Rinke

Stefan Rinke

Stefan Rinke ist Professor für Geschichte Lateinamerikas an der FU Berlin. Michael Wildt ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt Nationalsozialismus an der HU Berlin.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Revolutions and Counter-Revolutions

1917 and its Aftermath from a Global Perspective

von Stefan Rinke (Hg.), Michael Wildt (Hg.).

1917 war ein bedeutendes Jahr des historischen Umbruchs im Weltmaßstab, in dem der Grundstein für prägende Strukturen des 20. Jahrhunderts gelegt wurde. Den Zeitgenossen waren diese globalen Zusammenhänge bewusst; doch in der auf nationale Belange beschränkten Geschichtswissenschaft spielten sie jahrzehntelang kaum eine Rolle. Dieser Band vereint neue Forschungen, die die transnationalen Verbindungen der unzähligen Aufstände, Rebellionen und Revolutionen sowie der gewaltsamen Reaktionen darauf in den Jahren zwischen 1917 und 1920 in allen Weltteilen aufzeigen.

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Wissenschaft

Im Sog der Katastrophe

Lateinamerika und der Erste Weltkrieg

von Stefan Rinke.

Als in den Augusttagen 1914 die Nachricht vom Kriegsausbruch in Europa in Lateinamerika bekannt wurde, sprach man dort von einem »Drama der gesamten Menschheit«, in dem es keine Zuschauer geben könne. Viele Beobachter stimmten darin überein, dass in diesem Sommer eine Epoche endete und eine neue Ära begann. In Lateinamerika, das durch die neuartige Form des Propagandakriegs und die

neuen Kommunikationstechnologien direkter als je zuvor in die Ereignisse der »Alten Welt« involviert war, gab der Krieg den Anlass zu emanzipatorischen Bestrebungen, die sich während des Konflikts – oder unmittelbar nach Kriegsende – bemerkbar machten. Seit längerer Zeit bestehende Konfliktpotenziale verschärften sich durch die »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« und mündeten in neue soziale

Bewegungen, deren Ausrichtung höchst unterschiedlich war. Die weltumspannende Dimension der Geschichte des »Großen Krieges« wird in diesem Buch aus der Perspektive eines Kontinents analysiert, der nur auf den ersten Blick am Rand der Ereignisse stand, sich aber durch den Flächenbrand in Europa stark veränderte.

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Wissenschaft

Brasilien in der Welt

Region, Nation und Globalisierung 1870-1945

von Georg Fischer (Hg.), Christina Peters (Hg.), Stefan Rinke (Hg.), Frederik Schulze (Hg.).

Obwohl Brasilien als multiethnische und transnational verflochtene Gesellschaft gilt, wurde seine Geschichte bisher globalhistorisch kaum betrachtet. Diese Lücke schließt der Band. Dabei wird deutlich, dass Aspekte wie regionale und nationale Identitäten, die Konstruktion rassistischer Kategorien, die Alltagskultur, Wissenszirkulationen und Wirtschaftspolitik erst vor dem Hintergrund von Globalisierungsprozessen und -erfahrungen verständlich werden.

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