Geschichte und Geschlechter

Begründet 1992 von Gisela Bock, Karin Hausen, Heide Wunder, ab  1998 herausgegeben von Ute Daniel, Karin Hausen, Heide Wunder, seit 2005 herausgegeben von Claudia Opitz-Belakhal, Sylvia Paletschek, Angelika Schaser und Beate Wagner-Hasel.

Seit über zehn Jahren begleitet die Reihe „Geschichte und Geschlechter“ die geschlechtergeschichtliche Forschung im deutschsprachigen Raum. Sie hat sich als Forum für innovative Arbeiten in diesem Bereich etabliert und Debatten innerhalb wie außerhalb der Geschlechtergeschichte auf vielfältige Weise beeinflusst.

Produkte in dieser Reihe

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Wissenschaft

Männergeschichte - Geschlechtergeschichte

Männlichkeit im Wandel der Moderne

von Thomas Kühne (Hg.).

"Wann ist ein Mann ein Mann?" Diese Frage treibt nicht nur Popsänger um, sondern seit kurzem auch HistorikerInnen. Die Beiträge dieses facettenreichen Bandes suchen die Antwort nicht in vermeintlich unabänderlichen, biologischen Gegebenheiten, sondern in kulturellen Konstrukten. Ebenso wie die Frauengeschichte Frauen als Frauen sichtbar gemacht hat, richtet die Männergeschichte den Blick auf die geschlechtsspezifischen Erfahrungen von Männern und auf die Bilder, die sich Männer vom »richtigen« Mann gemacht haben. So macht »Männergeschichte« deutlich, daß es viele Männlichkeiten gab und daß sich das, was als männlich gilt, im Laufe der Geschichte oft gewandelt hat - daher auch künftig wandelbar ist! AutorInnen: L. Blattmann, S. Brändli, U. Frevert, K. Hagemann, T. Kühne, K. Maase, D. A. McMillan, J. Reulecke, N. Sombart, A.-C. Trepp

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Wissenschaft

Landsknechte, Soldatenfrauen und Nationalkrieger

Militär, Krieg und Geschlechterordnung im historischen Wandel

von Karen Hagemann, Ralf Pröve.

Militärgeschichte und Geschlechtergeschichte sind in Deutschland weitgehend isoliert voneinander betrachtet worden, obwohl Krieg und Militär wesentlich zur Konstruktion und Verbreitung weiblicher und männlicher Geschlechterbilder beigetragen haben. Die Autoren und Autorinnen erschließen dieses unbearbeitete Feld, fragen nach den vielfältigen Zusammenhängen von Militärverfassung, Kriegsführung und Geschlechterordnung sowie den Konsequenzen für die Geschlechterbilder und -beziehungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Politik.

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Wissenschaft

Sittlichkeitsverbrechen

Sexuelle Gewalt im Kaiserreich

von Tanja Hommen.

Das Buch schildert eindringlich die im späten 19. Jahrhundert entwickelten Vorstellungen von Juristen, Ärzten und Psychiatern über sexuelle Gewalt sowie über männliche, weibliche und kindliche Sexualität. Anhand von Fällen aus dem ländlichen Bayern beleuchtet die Autorin in einer sensiblen mikrohistorischen Darstellung die unterschiedlichen Perspektiven aller Beteiligten. Dabei wird deutlich, dass Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe auf Kinder nicht erst in unserer Zeit ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem darstellen. Der Band schärft den Blick auf gegenwärtige Debatten zum Thema und bietet wichtige Einblicke in die Geschichte des Rechts und des Verhältnisses zwischen den Geschlechtern und Generationen.

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Wissenschaft

»Arbeiterinnen des Herrn«

Katholische Frauenkongregationen im 19. Jahrhundert

von Relinde Meiwes.

Im 19. Jahrhundert kam es zu einem angesichts der Säkularisierung erstaunlichen Phänomen: Katholische Frauen in vielen Ländern gründeten neue Kongregationen. Am Beispiel Preußens untersucht die Autorin diese weibliche Lebens- und Arbeitswelt, die selbst Kennern des Katholizismus häufig unbekannt ist. Das Buch beleuchtet Handlungsmöglichkeiten von Frauen im 19. Jahrhundert, das Verhältnis von Kirche und sozialer Frage sowie die Herausbildung weiblicher Berufsbilder und behandelt damit zentrale Themen aus Kirchen-, Sozial- und Frauengeschichte.

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Wissenschaft

Arbeiten für eine bessere Welt

Frauenbewegung und Sozialreform 1890-1914

von Iris Schröder.

Iris Schröder beleuchtet einen vergessenen Teil der Geschichte der Frauenbewegung und verbindet diese mit einer bislang kaum erforschten Seite der Sozialreform im deutschen Kaiserreich: Im Mittelpunkt steht die soziale Arbeit. Die Studie analysiert die umstrittenen religiösen Dimensionen sozialer Reformvorhaben und behandelt den Versuch, Bildung und Arbeit als übergeordnete Wertvorstellungen zu etablieren. Die Autorin enthüllt den bürgerlichen »Glauben an eine bessere Welt« als zentrales Motiv bürgerlichen Engagements.

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Wissenschaft

Der dressierte Leib

Kulturgeschichte des Balletts (1580-1870)

von Dorion Weickmann.

Keine dramatische Gattung hat in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit erfahren wie der Tanz. Dennoch liegen die kulturgeschichtlichen Wurzeln des klassischen Balletts weithin im Dunkeln. Erstmals wird hier die Entwicklung der Tanzkunst seit dem 16. Jahrhundert dargestellt, von der Entfaltung einer eigenen Körpersprache bis zur Professionalisierung des Tanzes. Die Libretti des romantischen Balletts und die Biografien berühmter Ballerinen entführen uns in eine Kunstwelt, die zugleich ein Spiegel der Zeit und des herrschenden Geschlechtermodells ist.

 

Dorion Weickmann, Dr. phil., studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Hamburg. Sie lebt als Autorin und Journalistin in Berlin.

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Wissenschaft

Eigentum, Geschlecht, Gerechtigkeit

Haushalten und Erben im frühneuzeitlichen Leipzig

von Karin Gottschalk.

Der Haushalt gilt als Bereich des privaten Konsums, Hausarbeit immer noch als ökonomisch wenig relevant. In der Frühen Neuzeit freilich kam dem Hausrat und der Hausarbeit von Ehefrauen entscheidende Bedeutung zu. In Sachsen definierte das Rechtsinstitut der Gerade den Hausrat als Eigentum der Frau, das über die weibliche Linie vererbt wurde. Erst die Entstehung des "Steuerstaats" und des allgemeinen Privatrechts, so zeigt die Autorin, führte zur geringeren Bewertung von Haushalt und Frauenvermögen.

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Wissenschaft

Gelebte Hysterie

Erfahrung, Eigensinn und psychiatrische Diskurse im Anstaltsalltag um 1900

von Karen Nolte.

Wie Charcot, Breuer und Freud die Hysterie definierten, wissen wir. Wie aber um 1900 der Alltag von Patientinnen in einer psychiatrischen Anstalt aussah, wie sie selber sich und ihre Krankheit wahrgenommen haben und wie Krankheitskonzepte zwischen

Anstaltspsychiatern, Patientinnen und Personen ihres sozialen Umfelds ausgehandelt wurden, ist wenig bekannt. Karen Nolte zeigt, wie Diskurse über Hysterie in der Praxis wirksam wurden, und gibt Einblicke in die Krankheitswahrnehmung unterschiedlicher Frauen wie Dienstmädchen, Telefonistinnen, Hausfrauen und Lehrerinnen.

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