Globalgeschichte

Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau

Im Zeitalter der Globalisierung muss auch die Geschichtsschreibung neue Wege beschreiten. Unsere Reihe "Globalgeschichte" bietet ein Forum für Bücher, die über den Tellerrand der jeweils eigenen Nationalgeschichte hinausblicken. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beziehungen und Kulturkontakte zwischen einzelnen Regionen der Welt seit dem 16. Jahrhundert. Die in der Reihe erscheinenden Bände stehen für eine Sichtweise ein, welche die Geschichte der außereuropäischen Gesellschaften - von Amerika bis Asien - angemessen einbezieht, für die Europa jedoch ein Bezugspunkt bleibt.

Produkte in dieser Reihe

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Wissenschaft

Globalgeschichte

Theorien, Ansätze, Themen

von Sebastian Conrad (Hg.), Andreas Eckert (Hg.), Ulrike Freitag (Hg.).

Im ersten Band der Reihe »Globalgeschichte« werden Schlüsseltexte der international wichtigsten Vertreter der Globalgeschichte erstmals in deutscher Sprache publiziert: Christopher A. Bayly, Charles Bright, Frederick Cooper, Arif Dirlik, Michael Geyer, Christopher L. Hill, Rebecca E. Karl, Erez Manela, Jürgen Osterhammel, Kenneth Pomeranz und Andrew Zimmermann.

 

Ausgezeichnet von H-Soz-u-Kult "Das Historische Buch 2009", Kategorie Außereuropäische Geschichte (4. Platz).

 

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Wissenschaft

Contested Views of a Common Past

Revisions of History in Contemporary East Asia

von Steffi Richter (Hg.).

In contemporary East Asia, rapid social and political changes have led to multiple shifts in historical perspective. Recent history, marked by the experience of colonialism and wars, has become an object of intense debate both within and among Japan, South Korea, China, and Taiwan. Contested Views of a Common Past brings together renowned scholars to analyze historical revisionism in politics, historiography, education, and the media. Drawing on a number of theoretical, cross-national, and comparative perspectives, these essays demonstrate how and why historical events have been reevaluated in specific social, political, and cultural contexts. History is thus revealed not only as a source and expression of various nationalisms, but also as a starting point for trans-national understanding and reconciliation.

 

In Ostasien hat sich mit dem rasanten Wandel der Gegenwart auch der Blick auf die Vergangenheit verschoben. Besonders die von Kolonialismus und Weltkrieg geprägte neuere Geschichte wird in – und zwischen – Japan, China, Taiwan und Südkorea heftig debattiert. In den Beiträgen des Bandes wird gezeigt, wie und warum historische Ereignisse und Persönlichkeiten plötzlich neu gedeutet werden. Geschichte erscheint dabei als Quelle und Ausdruck verschiedener Nationalismen, aber auch als Ausgangspunkt transnationaler Verständigung.

 

 

 

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Wissenschaft

Kolonialer Wettstreit

Russland, China, Japan und die Ostchinesische Eisenbahn

von Sören Urbansky.

Zwischen der Mongolei und Korea liegt die Mandschurei, ein zu Beginn des 20. Jahrhunderts dünn besiedeltes, aber rohstoffreiches und strategisch wichtiges Gebiet. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts versuchten sowohl Russen als auch Japaner, dieses Gebiet zu erringen. Russland begann daher 1896 mit dem Bau der Ostchinesischen Eisenbahn, die eine exterritoriale Verlängerung der Transsibirischen Eisenbahn war und deren Geschichte Sören Urbansky hier erzählt. Die Bahn erweist sich als Verkehrs-, Kommunikations- und Kolonisationsmittel: Sie war nötig für den Transport von Menschen und Waren und den Austausch von Informationen. Den kolonialen Wettstreit gewannen am Ende die Chinesen: Sie nutzten die Eisenbahn am umfangreichsten zum Transport von Siedlern. 1952 übergab die Sowjetunion die Ostchinesische Eisenbahn an die Volksrepublik China – damit endet dieses spannende Lehrstück der Kolonialgeschichte.

 

 

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Wissenschaft

Farben der Globalisierung

Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500-1900

von Alexander Engel.

Am Beispiel der weltweiten Märkte für Textilfarben untersucht Alexander Engel Prozesse der Globalisierung von der europäischen Expansion des 16. Jahrhunderts bis in die industrielle Moderne. Er stellt dar, wie im Laufe der Zeit zur Deckung des europäischen Bedarfs globale Marktbeziehungen geschaffen und dabei außereuropäische Produktionssysteme einbezogen und verändert wurden. Seine Langzeitstudie veranschaulicht, wie die heutigen globalen Märkte aus dem institutionellen und kulturellen Wandel des wirtschaftlichen Geschehens im langen 19. Jahrhundert hervorgegangen sind.

Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Lütge-Preis 2009 der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
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Wissenschaft

Entwicklungswelten

Globalgeschichte der Entwicklungszusammenarbeit

von Hubertus Büschel (Hg.), Daniel Speich (Hg.).

Die einstige »Entwicklungshilfe«, heute Entwicklungszusammenarbeit genannt, sollte und soll die wirtschaftliche und soziale Ungleichheit auf der Erde beseitigen. Ihr Erfolg ist umstritten. Fest steht aber, dass die damit verknüpften Visionen, Institutionen, Diskurse und Praktiken die Weltgeschichte seit 60 Jahren mitprägen. In diesem Band zeigen die Autorinnen und Autoren, auf welche Art und Weise verschiedene Akteure in verschiedenen Positionen innerhalb des Entwicklungsunterfangens die Welt als solche konzeptualisiert haben und wie diese globalen Vorstellungen den sozialen Wandel vor Ort beeinflussten. Der Band bietet damit eine erste globalgeschichtliche Analyse der Entwicklungszusammenarbeit.

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Im Wettstreit mit dem Westen

Japans Zeitalter der Ausstellungen 1854-1941

von Daniel Hedinger.

Die Geschichte der (Welt-)Ausstellungen wurde bislang fast nur aus Sicht der westlichen Industrienationen interpretiert, obwohl sich das Thema für eine globalhistorische Perspektive geradezu anbietet. Dies macht Daniel Hedinger am Beispiel Japans deutlich. Das Land wurde nach der erzwungenen Öffnung 1854 zum wichtigsten und erfolgreichsten nicht-westlichen Teilnehmer der Weltausstellungen und veranstaltete selber bis zum Zweiten Weltkrieg Hunderte von Ausstellungen. Indem der Autor die damit verbundenen Prozesse des ökonomischen und technologischen Austauschs sichtbar macht, vermittelt er überraschende Einblicke in die Wechselwirkung zwischen Kultur, Imperialismus und Konsum um 1900 - und legt die Wurzeln des bis heute andauernden technologischen Wettstreits Japans mit dem Westen offen.

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Wissenschaft

Im Wettstreit mit dem Westen

Japans Zeitalter der Ausstellungen 1854-1941

von Daniel Hedinger.

Die Geschichte der (Welt-)Ausstellungen wurde bislang fast nur aus Sicht der westlichen Industrienationen interpretiert. Dabei bietet dieses

Thema sich für eine globalhistorische Perspektive geradezu an. Dies macht Daniel Hedinger hier am Beispiel Japans deutlich. Das Land wurde nach der erzwungenen Öffnung 1854 zum wichtigsten und erfolgreichsten nicht westlichen Teilnehmer der Weltausstellungen und veranstaltete selber bis zum Zweiten Weltkrieg Hunderte von Ausstellungen. Indem der Autor die damit verbundenen Prozesse des ökonomischen und technologischen Austauschs sichtbar macht, vermittelt er überraschende Einblicke in die Wechselwirkung zwischen Kultur, Imperialismus und Konsum um 1900.

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Wissenschaft

Die Entdeckung der Dritten Welt

Dekolonisierung und neue radikale Linke in Frankreich

von Christoph Kalter.

In den langen 1960er-Jahren, im Kontext des Kalten Krieges und der Dekolonisierung, wurde das Konzept »Dritte Welt« weltweit bekannt. In Frankreich war es auch für linke Gruppen zentral, die sich durch radikalen Antikolonialismus auszeichneten. Sie halfen der algerischen Befreiungsbewegung, protestierten gegen den Vietnamkrieg und solidarisierten sich mit postkolonialen Arbeitsmigranten. Christoph Kalter untersucht diese neue radikale Linke und ihre Wahrnehmung der Welt als Revolutionsraum. Er rückt damit die 68er-Proteste in ein neues Licht und zeigt, wie sehr das Ende der Kolonialreiche auch Europa selbst veränderte.

 

Ausgezeichnet mit dem Walter-Markov-Preis für Geschichtswissenschaften 2011.

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Wissenschaft

Umkämpfte Erinnerungen

Die Bedeutung lateinamerikanischer Erfahrungen für die spanische Geschichtspolitik nach Franco

von Nina Elsemann.

Spanien galt lange als Modell für einen friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Doch erst die Ermittlungen der spanischen Justiz gegen das »Verschwindenlassen« in Argentinien und Chile führten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Im Mittelpunkt standen dabei die »Verschwundenen« des Bürgerkriegs und der franquistischen Repression. Nina Elsemann stellt dar, welche geschichtspolitischen Diskurse und Erfahrungen in Spanien insbesondere aus Argentinien übernommen wurden. Damit präsentiert sie den Wandel des öffentlichen Umgangs mit der Vergangenheit als Folge globaler Dynamiken und Verflechtungen.

 

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Reuter-Preis der FU Berlin 2011 und dem Friedrich-Meinecke-Preis 2011.

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Wissenschaft

Koloniale Begegnungen

Deutschland und Großbritannien als Imperialmächte in Afrika 1880-1914

von Ulrike Lindner.

Kolonialherrschaft betraf nie nur Afrikaner und Kolonialherren, sie entwickelte sich vielmehr in einer Welt der Konkurrenz, des Austauschs und der Kooperation zwischen den europäischen Imperialmächten. Ulrike Lindner untersucht daher die Interaktionen zwischen Deutschland und Großbritannien in deren benachbarten afrikanischen Kolonien. Sie schildert die Begegnungen der Kolonialherren im Alltag und den jeweiligen Umgang mit der afrikanischen Bevölkerung. Ihre Verflechtungsgeschichte zeigt den deutschen Kolonialismus erstmals in globaler Sicht als Teil eines gemeinsamen, imperialen europäischen Projekts.

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