Kultur der Medizin

Geschichte - Theorie - Ethik

Herausgegeben von Andreas Frewer

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Wissenschaft

Medizingeschichte und Medizinethik

Kontroversen und Begründungsansätze 1900 - 1950

von Andreas Frewer (Hg.), Josef N. Neumann (Hg.).

Die Geschichte der Medizin des 20. Jahrhunderts ist von besonderen Fortschritten und Differenzierungen medizintechnischer Handlungsmöglichkeiten gekennzeichnet, lässt aber auch deren Grenzen schärfer hervortreten. In dem Band werden die zentralen Kontroversen der Medizinethik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts analysiert, die aufschlussreich für die aktuellen Diskussionen sind.

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Wissenschaft

Patientenautonomie und Pflege

Begründung und Anwendung eines moralischen Rechts

von Monika Bobbert.

Die meisten Kranken oder Hilfebedürftigen sind auf pflegerische Versorgung angewiesen und erfahren an Leib und Seele, daß Pflegehandlungen unterstützen und lindern, aber auch einschränken oder entmündigen können. Wie häufig in der Gesundheits- bzw. Krankenversorgung liegt der Verweis auf die »Patientenautonomie« nahe, doch wird dieses Schlagwort mit unterschiedlichen Bedeutungen und Ansprüchen verknüpft. Wann läßt sich von einem moralischen Autonomierecht sprechen, und was beinhaltet es im einzelnen? Monika Bobbert skizziert die Entstehung der modernen Pflegeethik, begründet das Autonomierecht von Patienten und zeigt auf, welche Konsequenzen eine Anwendung des Autonomierechts auf den Bereich der Pflege hat.

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Wissenschaft

Leben durch den Tod

Die zwei Seiten der Organtransplantation. Eine medizinethnologische Studie

von Vera Kalitzkus.

Jährlich werden in Deutschland etwa tausend Menschen Organe entnommen, fast viertausend Menschen bekommen Organe implantiert. Transplantationen erschüttern das menschliche Selbstverständnis in doppelter Hinsicht: Die Wahrnehmung des eigenen Körpers und des Todes verändert sich. Vera Kalitzkus untersucht, wie Angehörige von Organspendern und Organempfänger dies erleben und welchen Stellenwert die Vorstellung, dass die Organspende dem Tod einen Sinn verleihen kann, und die Idee vom geschenkten Leben für die Betroffenen wirklich hat.

 

Vera Kalitzkus, Dr. disc. pol., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gesellschaft zur Förderung medizinischer Kommunikation e.V.

(GeMeKo) in Göttingen.

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Wissenschaft

Das Kind als Patient

Ethische Konflikte zwischen Kindeswohl und Kindeswille

von Claudia Wiesemann (Hg.), Andrea Dörries (Hg.), Gabriele Wolfslast (Hg.), Alfred Simon (Hg.).

Kindern wird heute immer mehr Entscheidungsfähigkeit zugestanden. Auch die Medizin muss sich diesen gewandelten Werten stellen. In der Pädiatrie entsteht ein Spannungsfeld von ärztlicher Fürsorge, kindlichem Interesse und elterlicher Entscheidungsautonomie. Die

Beiträge behandeln u. a. die Frage nach der Verwirklichung von Kinderrechten, die Bedeutung und Problematik von genetischer Diagnostik sowie verschiedene Präventionsprogramme.

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Wissenschaft

Kulturelle Aspekte der Biomedizin

Bioethik, Religionen und Alltagsperspektiven

von Silke Schicktanz (Hg.), Christof Tannert (Hg.), Peter Wiedemann (Hg.).

In verschiedenen Religionen und Kulturen wird die moderne Biomedizin unterschiedlich bewertet. Die Autorinnen und Autoren schildern die christliche, jüdische und islamische Perspektive ebenso wie die Sicht verschiedener Bevölkerungsgruppen, etwa die Einstellungen von behinderten Menschen oder von Laien im Gegensatz zu Ärzten und Ethikern, und loten aus, welche Möglichkeiten für Konsense in der Bioethik angesichts solcher Vielfalt bestehen.

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Wissenschaft

Präimplantationsdiagnostik in England und Deutschland

Ethische, rechtliche und praktische Probleme

von Uta Ziegler.

Die Chancen und Risiken genetischer Diagnostik an Emryonen werden in Europa kontrovers diskutiert. Gegner der in Deutschland bisher rechtlich verbotenen Präimplantationsdiagnostik (PDG) warnen vor Formen der Manipulation an Embryonen. Befürworter sehen in der Methode neue Möglichkeiten der Krankheitsbekämpfung. Uta Ziegler stellt die medizinische Technik vor und analysiert die Erfahrungen, die in England mit PDG gemacht wurden. Gleichzeitig leistet sie einen wichtigen Beitrag zur ethischen Diskussion des Themas.

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Wissenschaft

Alter und Krankheit in der Frühen Neuzeit

Der ärztliche Blick auf die letzte Lebensphase

von Daniel Schäfer.

Daniel Schäfer führt den Leser in die faszinierende Welt der frühneuzeitlichen Altersheilkunde. Er zeichnet die historischen Sichtweisen auf das höhere Lebensalter und dessen spezifische Krankheiten nach und zeigt die Möglichkeiten und Grenzen damaliger Therapien. Deutlich wird dabei der Rückgriff der humanistisch gebildeten Ärzte auf antikes und mittelalterliches Wissen sowie auf Erkenntnisse aus Theologie, Jurisprudenz und Literatur.

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Wissenschaft

Zwangssterilisation und Ärzteschaft

Hintergründe und Ziele ärztlichen Handelns 1934-1945

von Astrid Ley.

1933 schuf die NS-Regierung mit dem "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" die Grundlage für ihre Politik der Eugenik. Die Durchführung dieses Gesetzes stellte die Ärzte, die einerseits nationalsozialistisch organisiert, zugleich aber dem Ethos ihres Berufs verpflichtet waren, vor eine Gewissensentscheidung. Astrid Ley zeigt hier erstmals umfassend, wie sich Ärzte im Spannungsfeld von eugenischer Ideologie und traditioneller Berufsethik verhielten und in welchem Umfang sie an der NS-Selektionspolitik beteiligt waren.

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Wissenschaft

Ethik und Behinderung

Ein Perspektivenwechsel

von Sigrid Graumann (Hg.), Katrin Grüber (Hg.), Jeanne Nicklas-Faust (Hg.), Susanna Schmidt (Hg.), Michael Wagner-Kern (Hg.).

Menschen mit Behinderungen leben nach wie vor in einer Umwelt, die nicht ausreichend auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Im wissenschaftlichen Diskurs wird ihre Perspektive häufig ausgeblendet, an der ethischen Urteilsbindung in der Gesellschaft werden sie zu wenig beteiligt. Wie aber kann eine Ethik aussehen, die Differenz anerkennt und gleichzeitig die Verletzlichkeit des Menschen

berücksichtigt? Diese Frage wird anhand unterschiedlicher Themen diskutiert: der Definition von Behinderung, der Idee der Fürsorgeethik, der Pränataldiagnostik, der Sterbehilfe, der Frage nach einem "Recht auf Verschiedenheit" und weiterer Aspekte.

Mit Beiträgen unter anderem von Johann S. Ach, Adrienne Asch, Klaus Dörner, Eva Feder Kittay, Jürgen Link, Elisabeth List, Dietmar Mieth und Gerhard Wolff sowie der von Bundespräsident Johannes Rau gehaltenen Eröffnungsrede der Tagung "Differenz anerkennen - Ethik und Behinderung, ein Perspektivenwechsel", die von den Herausgebern dieses Bandes vorbereitet wurde.

 

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Wissenschaft

Diagnose Brustkrebs

Eine ethnografische Studie über Krankheit und Krankheitserleben

von Christine Holmberg.

Was geschieht mit Menschen, wenn ihnen ein Arzt eine Krebsdiagnose mitteilt – und zwar zu einem Zeitpunkt, wenn es noch kein subjektives Leiden gibt? Einfühlsam beschreibt Christine Holmberg am Beispiel Brustkrebs, was es heißt, Patientin zu werden, und welche fundamentalen Veränderungen damit einhergehen. Die diagnostizierte Person und ihr Leben ändern sich radikal. Verfechter der

Früherkennung bei Krebskrankheit nehmen dagegen an, dass die diagnostizierte Person relativ unbeeinträchtigt bleibt, weil die Krankheit womöglich früh gestoppt werden kann. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen jedoch, dass sowohl in der Medizin als auch in der

Öffentlichkeit mehr als bisher über die Folgen der Früherkennung nachgedacht und debattiert werden muss.

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