Politik der Geschlechterverhältnisse

Herausgegeben von Ina Kerner, Cornelia Klinger, Eva Kreisky, Andrea Maihofer und Birgit Sauer

Die seit 1994 im Campus Verlag erscheinende Reihe hat einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des immer wichtiger werdenden Feldes sozial- und politikwissenschaftlicher Frauen- und Geschlechterforschung geleistet. Grundintention war und ist es, die Kategorie Geschlecht als wesentlichen Aspekt in den Theorien von Gesellschaft und Politik zu verankern und so die geschlechtsblinden Annahmen der entsprechenden Disziplinen kritisch zu hinterfragen. Die Problematik der Geschlechterverhältnisse ist ein „Querschnittsaspekt“, der sich durch alle Sozial- und Kulturwissenschaften hindurch- und bis in die Naturwissenschaften hineinzieht. Daher orientiert sich die Reihe am Ideal der Inter- und Transdisziplinarität, das auch und gerade der frühen Frauen- und Geschlechterforschung zugrunde lag.

Manuskriptangebote sind willkommen. Sie werden von den Herausgeberinnen und im Verlag begutachtet und bei Annahme redaktionell betreut.

Produkte in dieser Reihe

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Wissenschaft

Das geheime Glossar der Politikwissenschaft

Geschlechtskritische Inspektion der Kategorien einer Disziplin

von Eva Kreisky (Hg.), Birgit Sauer (Hg.).

Die Politikwissenschaft hütet ein »Geheimnis«: ihre grundlegenden Kategorien und Ansätze sind männlich geprägt und mit dem Schleier der Neutralität versehen. So ausgestattet kann Politik nur geschlechtshalbiert analysiert werden. Politik und Politikwissenschaft bleiben eine Männergemeinschaft. Geschäfts- und Erkenntnisgrundlage von Politik und Politikwissenschaft sind Begriffe, Denk- und Handlungsmuster, die einseitige männliche Erfahrungen widerspiegeln und sie immer wieder produzieren und als geschlechtsneutral objektivieren. Ziel der Beiträge ist die Entzifferung androzentristischer Ausprägungen politikwissenschaftlicher Begriffe und das wissenschaftliche und politische Potential geschlechtssensibler Ansätze sichtbar zu machen.

 

Herausgeberinnen: Eva Kreisky ist ordentliche Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Birgit Sauer arbeitet am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

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Wissenschaft

Die Asche des Souveräns

Staat und Demokratie in der Geschlechterdebatte

von Birgit Sauer.

Zwar können Frauen inzwischen auch in der Politik »Karriere« machen, doch die Zentren staatlicher Macht werden immer noch von

Männern dominiert. Angesichts der aktuellen Erosionsprozesse von Nationalstaaten im Zuge der Globalisierung geht Birgit Sauer der Frage nach, inwiefern »der« Staat noch Relevanz für Geschlechterpolitik hat oder ob die postnationale Demokratie nicht sowieso eine frauenfreundliche sein wird. Ausgewählte Staatskonzepte, demokratietheoretische Begrifflichkeiten und einschlägige Politiken werden aus einer geschlechterkritischen Perspektive beleuchtet, so dass ein komplexes Bild der Transformation von Staatlichkeit und Demokratie entsteht.

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Wissenschaft

Gender Mainstreaming - eine Innovation in der Gleichstellungspolitik

Zwischenberichte aus der politischen Praxis

von Silke Bothfeld (Hg.), Sigrid Gronbach (Hg.), Barbara Riedmüller (Hg.).

Gender Mainstreaming bedeutet, dass in allen Institutionen von Politik und Verwaltung das Geschlechterverhältnis generell berücksichtigt wird. Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen diskutieren hier, ob und welche neuen Chancen dieses Konzept für die Gleichstellungspolitik bietet.

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Wissenschaft

Wider die Eindeutigkeit

Sexualität und Geschlecht im Fokus queerer Politik der Repräsentation

von Antke Engel.

Die Autorin legt eine feministische Analyse im Anschluss an die Queer Theory vor. Die binäre, heterosexuelle Geschlechterordnung ist im Sinne einer Heteronormativität in Sprache und Repräsentation ebenso wirksam wie in Recht, Ökonomie und Kultur. Antke Engel entwickelt eine Politik der Repräsentation, die eine Strategie der "Veruneindeutigung" von Geschlecht und Sexualität als Alternative zur feministischen Identitätspolitik begründet.

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Wissenschaft

Gewalt-Verhältnisse

Feministische Perspektiven auf Geschlecht und Gewalt

von Regina-Maria Dackweiler (Hg.), Reinhild Schäfer (Hg.).

Der Band versammelt grundlegende Aufsätze zum Thema Geschlecht und Gewalt, u. a. eine Forschungsbilanz von Carol Hagemann-White und einen Beitrag zu Männlichkeit und Gewalt von Michael Meuser sowie Aufsätze zu sexualisierter Gewalt, Militärpolitik und Gewalt, Strategien der Frauenbewegung gegen Gewalt an Frauen, Frauenmenschenrechtspolitik und zur in jüngster Zeit steigenden Gewaltbereitschaft von Mädchen, die auf Wandlungstendenzen im Geschlechterverhältnis hindeuten könnte. Beiträge u. a. von Karin Flaake, C. Hagemann-White, M. Meuser, Birgit Sauer.

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Wissenschaft

Die Zivilgesellschaft mitgestalten

Frauenorganisationen im polnischen Demokratisierungsprozess

von Gesine Fuchs.

Mit dem Aufbau einer Zivilgesellschaft in Osteuropa wurden auch Stellung und Rechte der Frauen neu definiert. Frauenorganisationen beteiligten sich aktiv an der Gestaltung der neuen Demokratie und traten dabei für spezifische Fraueninteressen ein, so in der Frage der Abtreibungsgesetzgebung, der Gewalt gegen Frauen, weiblicher Erwerbsarbeit und staatsbürgerlicher und ziviler Rechte. Gesine Fuchs zeigt, wie die Frauenorganisationen wesentlich zur demokratischen Konsolidierung Polens beigetragen haben.

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Wissenschaft

Verkörperte Technik - Entkörperte Frau

Biopolitik und Geschlecht

von Sigrid Graumann (Hg.), Ingrid Schneider (Hg.).

Klonen, Embryo-Stammzellen und Gentests machen Schlagzeilen. Philosophinnen, Sozial- und Kulturwissenschaftlerinnen diskutieren in diesem Band aus feministischer Sicht die Entwicklungen in Fortpflanzungsmedizin, Embryonenforschung und Humangenetik. Sie zeigen, welche Neukonzeptionen von Körperlichkeit, verantwortlicher Elternschaft und Steuerbarkeit des Nachwuchses durch die neuen Technologien erzeugt werden und was dies für Frauen und für die Gesellschaft bedeutet.

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under construction?

Konstruktivistische Perspektiven in feministischer Theorie und Forschungspraxis

von Urte Helduser (Hg.), Daniela Marx (Hg.), Tanja Paulitz (Hg.), Katharina Pühl (Hg.).

Der vorliegende Band versammelt kontroverse Beiträge zur vehement geführten Diskussion um konstruktivistische Positionen im Spektrum feministischer Theorien. Den Ausgangspunkt dieser Debatte bildet die Frage, wie Geschlecht bzw. gender und sex "konstruiert" sind. Hieran knüpfen sich wissenschafts- und erkenntnistheoretische ebenso wie politische und soziale Fragen nach dem Gewinn - oder Verlust - einer solchen Perspektive in unterschiedlichen Disziplinen und Praxisfeldern. Vertreten sind namhafte Autorinnen und Autoren aus Sozial-, Kunst- und Kulturwissenschaften. Mit dem programmatischen Titel "under construction?" möchte der Band Interessierte - nicht nur aus dem akademischen Feld - erneut zur Auseinandersetzung anstiften.

Mit Beiträgen von Annette Barkhaus, Judith Butler, Gülay Çaglar, Astrid Deuber-Mankowski, Dorothea Dornhof, Antke Engel, Anne Fleig, Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Urte Helduser, Katharina Liebsch, Helma Lutz, Andrea Mai-hofer, Daniela Marx, Tanja Paulitz, Katharina Pewny, Katharina Pühl, Birgit Sauer, Johanna Schaffer, Mona Singer, Werner van Treeck, Angelika Wetterer und Volker Woltersdorff.

 

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Was bewirkt Gender Mainstreaming?

Evaluierung durch Policy-Analysen

von Ute Behning (Hg.), Birgit Sauer (Hg.).

Nach wie vor ist Gender Mainstreaming, dem entsprechend in allen Institutionen von Politik und Verwaltung das Geschlechterverhältnis berücksichtigt werden soll, ein höchst umstrittenes gleichstellungspolitisches Instrument. Trotz kontroverser Debatten um das Für und Wider gibt es noch keine stichhaltige Evaluation der bisherigen Praxis. Die Autorinnen dieses Bandes greifen neoinstitutionalistische und diskurstheoretische Ansätze der Policy-Forschung auf, die für die Analyse von Gender-Mainstreaming-Prozessen und eine entsprechende Politikberatung nutzbar gemacht werden können. Gender Mainstreaming sollte im Kontext von Regime- und Institutionenwandel, aber auch von Demokratisierung und Partizipation fortlaufend kritisch begleitet werden.

 

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Wissenschaft

Virtuelle Räume - neue Öffentlichkeiten

Frauennetze im Internet

von Christina Schachtner (Hg.), Gabriele Winker (Hg.).

In der Vernetzung durch das Internet werden häufig demokratische und partizipatorische Potenziale gesehen. Auch innerhalb der Frauenbewegung befördert das Internet die Hoffnung auf Stärkung der eigenen Anliegen. Die Autorinnen dieses Bandes prüfen, inwiefern über Internetauftritte frauenpolitischer Organisationen und webbasierten Frauen-Netzwerken neue Formen der Gemeinschaftsbildung und politischer Partizipation entstehen. Sie zeigen, dass Netzwerke, die über das Internet verstärkt oder erstmalig geknüpft werden, zu neuen Räumen und Öffentlichkeiten führen und damit ein Empowerment von Frauen unterstützen.

 

 

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