Theorie und Gesellschaft

Herausgegeben von Jens Beckert, Rainer Forst, Wolfgang Knöbl, Frank Nullmeier und Shalini Randeria

Die renommierte sozialwissenschaftliche Reihe, aufgebaut und über 20 Jahre herausgegeben von Axel Honneth, Hans Joas, Claus Offe und Peter Wagner, ging im Herbst 2007 an den bestehenden Herausgeberkreis über. In der Reihe erscheinen theoretische, empirische und historische Werke, die ein gesellschaftstheoretisches Erkenntnisinteresse verfolgen: Sie enthalten grundlegende Reflexionen zum Verständnis der sozialen Ordnung moderner Gesellschaften und ihrer normativen Grundlagen. Ausgegangen wird von einem pluralen Verständnis von Gesellschaftsentwicklung, das nicht auf die Perspektive westlicher Gesellschaften beschränkt ist. Schwerpunkte: theoretische und historische Soziologie, politische Ökonomie, politische Theorie, Sozialphilosophie und politische Philosophie.

Manuskriptangebote sind willkommen. Sie werden von den Herausgebern und im Verlag begutachtet und bei Annahme redaktionell betreut.

Produkte in dieser Reihe

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Wissenschaft

Soziologie der Moderne

von Peter Wagner.

Soziologische Betrachtungen der gegenwärtigen Lage der Moderne sind von Verwirrung gekennzeichnet. Die Deutungen reichen vom "Ende des Subjekts" bis zum "neuen Individualismus", von der "Auflösung der Gesellschaft" zur Wiedererstehung der "Zivilgesellschaft", vom "Ende der Moderne" über die "andere Moderne" bis zur "Neomodernisierung". Peter Wagner rückt diese verschiedenen Befunde im Rahmen einer historischen Soziologie der sogenannten modernen Gesellschaften während der letzten zwei Jahrhunderte in ein rechtes Licht und macht dabei deutlich, warum bestimmte normative Orientierungen der Aufklärungstradition heute nur schwer zu realisieren sind. Dazu gehören vor allem die Schaffung von sozialen Identitäten als Bindungen zwischen Menschen, die auch eine sinnhafte Verwirklichung individueller Autonomie erlauben, sowie die Möglichkeit von Politik im Sinne kommunikativer und kooperativer Regelung der Angelegenheiten, die Menschen teilen und gemeinsam haben.

 

Wagners historische Soziologie der Moderne bietet eine fazinierende und erhellend Lektüre. Sie kann gesehen werden als Prolegomena zu jeglichem künftigen Diskurs über Moderne und Postmoderne. Nach der Lektüre ist der Leser weiser als vorher, und zwar durch eine Fülle von Einsichten, wie sie nur ein verantwortlicher Denker vermitteln kann.

 

Zygmunt Baumann in Times Literatury supplement

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Wissenschaft

Politische Philosophie heute

Eine Einführung. Studienausgabe

von Will Kymlicka.

Eine grundlegende und umfassende Einführung in die modernen Strömungen der politischen Philosophie: Utilitarismus, Liberalismus, Libertarismus, Marxismus, Kommunitarismus und Feminismus.

 

»Auch für den mit der Thematik Vertrauten ist Kymlickas Buch eine wahre Fundgrube von scharfsinnigen, überraschenden und teilweise brillant vorgetragenen Gedankengängen.«

Frankfurter Rundschau

 

»Er zieht die präzise Argumentation einer schönen Formulierung vor und erzielt gerade durch diesen Verzicht eine beeindruckende Eleganz der Darstellung.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

»Eine so engagierte, auf so umsichtige Art radikale Einführung in die politische Philosophie der Gegenwart ist ein seltener Glücksfall.« Rolf Wiggershaus, Tages Anzeiger

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Wissenschaft

Grenzen des Marktes

Die sozialen Grundlagen wirtschaftlicher Effizienz

von Jens Beckert.

Beckert identifiziert drei Handlungssituationen, in denen die wirtschaftswissenschaftliche Theorie individueller Nutzenmaximierung scheitert: Kooperation, Handeln unter der Bedingung von Ungewißheit und Innovation. Die Diskussion wirtschaftssoziologischer Konzeptionen stellt die handlungstheoretischen Grundlagen heraus, von denen aus man verstehen kann, unter welchen sozialen Voraussetzungen Akteure effiziente Ergebnisse erreichen. Damit wird auf die sozialstrukturelle und institutionelle Einbettung wirtschaftlichen Handelns als zentraler Grundlage von Marktwirtschaften verwiesen. Das Buch trägt zur Fundierung der Wirtschaftssoziologie bei und soll den Dialog zwischen Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre anregen.

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Wissenschaft

Welten des Wohlfahrtskapitalismus

Der Sozialstaat in vergleichender Perspektive

von Stephan Lessenich (Hg.), Ilona Ostner (Hg.).

Der moderne Wohlfahrtsstaat gerät in einer Zeit globalisierter Märkte und individualisierter Interessen zunehmend in die Krise. Welche politischen Barrieren stehen dem Markt noch entgegen? Wo werden die wohlfahrtsstaatlichen Segel zuerst gestrichen? Welche Institutionen erweisen sich als besonders widerstandsfähig? In Anknüpfung an das Konzept wohlfahrtsstaatlicher Regime widmet sich dieser Band Fragen der Einheit und Vielfalt, der Stabilität und Dynamik, der Vergangenheit und Zukunft des Wohlfahrtsstaats.

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Wissenschaft

Technik und Sozialtheorie

von Werner Rammert (Hg.).

Zur Technik haben die Sozialtheoretiker ein ambivalentes Verhältnis. Auf der einen Seite sehen sie die universelle Präsenz technischer Dinge im Sozialleben, auf der anderen Seite taten sie sich schon immer schwer, dem Phänomen der Technik einen angemessenen Platz in der Theorie zuzuweisen. In diesem Band stellen sich führende Sozialtheoretiker dieser Ambivalenz. Die Pluralität ihrer Sichtweisen - von der »rational choice« bis zur Systemtheorie, vom Sozialkonstruktivismus bis zur Kritischen Theorie - macht den Band zu einer exemplarischen Einführung in moderne Sozialtheorien.

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Wissenschaft

Korporatismus in Deutschland

Zwischen Nationalstaat und Europäischer Union

von Wolfgang Streeck.

Wolfgang Streeck wirft ein Licht auf die institutionelle Struktur der deutschen Variante des modernen Kapitalismus, insbesondere die Rolle intermediärer Organisationen sowie die Wechselwirkung zwischen nationalen Organisationsformen und supranationaler Integration. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten des deutschen politisch-ökonomischen Systems, das Verhältnis von Staat und Verbänden, die »soziale Dimension« der europäischen Integration und ihr Verhältnis zur Sozialpolitik der Mitgliedstaaten sowie die Folgen des europäischen Einigungs- und Liberalisierungsprozesses für die Institutionalisierung des Klassenkonflikts auf nationaler und supranationaler Ebene.

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Wissenschaft

Politische Theorie des Sozialstaats

von Frank Nullmeier.

Der Sozialstaat befindet sich nicht nur ökonomisch und politisch in der Defensive. Es fehlt auch an Theorien, die schlüssig Zielsetzungen darlegen können. Diese Lücke ist nur zu füllen durch eine Bestimmung der treibenden Kräfte menschlichen Handelns. Zwischen Egoismus und Altruismus, von der Statussicherung über das Distinktionsstreben, zum Neid und Wetteifer - immer beruht das Handeln auf dem Vergleich und der Konkurrenz mit anderen. Politische Integration ist nicht denkbar ohne die soziale Anerkennung der Mitglieder eines Gemeinwesens. Ausgehend von einer ideengeschichtlichen Aufarbeitung sozial vergleichenden Handelns von Rousseau über Nietzsche bis zu neueren Theorien der Differenz und der Agonalität setzt der Autor sich mit den Sozialstaats- und Gerechtigkeitskonzepten u. a. bei Habermas und Rawls auseinander und entwirft eine Theorie des Sozialstaats, deren Zentralbegriff die Wertschätzung ist.

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Wissenschaft

Toleranz

Philosophische Grundlagen und gesellschaftliche Praxis einer umstrittenen Tugend

von Rainer Forst (Hg.).

In pluralistischen Gesellschaften ist Toleranz eine ebenso unverzichtbare wie umstrittene Tugend. Den einen erscheint sie als Ausdruck gegenseitigen Respekts oder gar der Wertschätzung von kultureller und religiöser Differenz. Andere betrachten sie als eine herablassende Einstellung und als eine strategische, potentiell repressive Praxis gegenüber Minderheiten. Angesichts dieser Divergenzen macht es sich der Band zur Aufgabe, die philosophischen Grundlagen und die gesellschaftliche Praxis der vieldeutigen Tugend der Toleranz zu untersuchen.

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