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Wissenschaft

Die Schönheiten des Geschlechts

Intersex im Dialog

von Katinka Schweizer (Hg.), Fabian Vogler (Hg.).

Jenseits der Geschlechtergrenzen

Intergeschlechtlichkeit hat es immer schon gegeben, doch handelt es sich um ein vielen unbekanntes Phänomen. Intersex ist ein Oberbegriff für angeborene Variationen der körperlichen Geschlechtsmerkmale. Lange Zeit wurden Intersexformen durch medizinische und psychologische Eingriffe unsichtbar gemacht. Seit 2013 sieht das deutsche Personenstandsrecht vor, dass der Geschlechtseintrag bei einem Kind mit nicht bestimmbarem Geschlecht offenbleiben muss.

Dieses Buch trägt Erfahrungswissen und Fachwissen transdisziplinär zusammen. Die Skulpturen von Fabian Vogler und Arbeiten anderer Künstlerinnen und Künstler zeigen die Schönheiten geschlechtlicher Variationen und reflektieren aktuelle Fragen und wissenschaftliche Kontroversen.

Mit Beiträgen von Georgiann Davis, Arne Dekker, Michael Groneberg, Uwe Haupenthal, Peter Hegarty, Alex Jürgen, Uta Kuhl, Konstanze Plett, Manfred Reuther, Almut Rudolf- Petersen, Volkmar Sigusch, Ilka Quindeau, Silvia M. Ventosa, Lucie Veith, Heinz-Jürgen Voss, Kathrin Zehnder u. a.

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kartoniert
18,95 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Das erschöpfte Selbst

Depression und Gesellschaft in der Gegenwart

von Alain Ehrenberg.

Eigenverantwortung, Selbstverwirklichung, Streben nach Glück und Erfolg sind Ansprüche, die in der modernen kapitalistischen Gesellschaft wie selbstverständlich von jedem und jeder übernommen werden. Viele Menschen scheitern daran und reagieren mit innerer Leere, mit Depression, Antriebslosigkeit und Suchtverhalten auf ihr vermeintliches »Versagen«. So lautet die Analyse des französischen Soziologen Alain Ehrenberg, dessen Buch – 1998 in Frankreich erschienen, 2004 in deutscher Übersetzung – zu einem Bestseller wurde. Inzwischen ein Klassiker, erscheint das Buch in einer Neuausgabe mit einer aktuellen Einleitung des Autors.

»In einer faszinierenden Zusammenführung von quantitativer Sozialforschung, Psychiatriegeschichte und Sozialpsychologie zeigt Ehrenberg, dass die Ausbreitung depressiver Erkrankungen die Folge einer institutionellen Überforderung der Subjekte ist.« Axel Honneth

»Ein brillanter Essay über den Zustand des modernen Menschen.« Psychologie Heute

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englische Broschur
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Wissenschaft

Fast eine Revolution

Der Mai 68 in Frankreich

von Wilfried Loth.

Ein Mythos wird entziffert

Der Mai 1968 in Frankreich, ein Sehnsuchtsort der "68er" in ganz Europa, steckt noch immer voller Rätsel. Warum hatten die Proteste linker Studenten dort so eine große Resonanz? Wieso konnten sie ein ganzes Land lahmlegen und an den Rand der Revolution bringen? Wie vermochte Präsident Charles de Gaulle - gegen den Druck der Straße und gegen Widersacher in den eigenen Reihen - in den Turbulenzen seine Herrschaft zu behaupten?

Der Mai 68 hat nicht nur Frankreich verändert, sondern einer ganzen Generation den Namen gegeben. Wilfried Loth, einer der besten Kenner der französischen Zeitgeschichte, lässt - genau 50 Jahre nach den Ereignissen - erstmals alle Akteure der Geschehnisse zu Wort kommen: Studenten und Arbeiter, Professoren und normale Bürger, Vertreter von Regierung und Opposition. Auf diese Weise kann er zeigen, was sich hinter dem Mythos "1968" verbirgt: In den Wochen voller Leidenschaft, beglückender Erfahrungen und verstörender Momente begann ein Zyklus in der französischen Geschichte, der mit den Präsidentschaftswahlen 2017 endete.

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Wissenschaft

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt

NS-Verbrechen vor Gericht

von Fritz Backhaus (Hg.), Monika Boll (Hg.), Raphael Gross (Hg.).

Fritz Bauer gehört zu den bedeutendsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Die öffentliche Wirksamkeit des Auschwitz- Prozesses und dessen politische Folgen sind für das Selbstverständnis der Westdeutschen nicht hoch genug einzuschätzen.

Anlässlich des 50. Jahrestags des Auschwitz-Prozesses veranstaltet das Jüdische Museum Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut eine umfassende Ausstellung zu Leben und Werk Fritz Bauers. Sie würdigt den politisch und gesellschaftlich engagierten Juristen und Strafrechtsreformer, den kämpferischen Sozialdemokraten – den Mitstreiter Kurt Schumachers, den ein gemeinsames Exil mit Willy Brandt verband –, den atheistischen Humanisten, aber auch den leidenschaftlichen Theatergänger und Kunstkenner.

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Wissenschaft

Posthumanismus

Leben jenseits des Menschen

von Rosi Braidotti.

Genetik und künstliche Befruchtung, Robotik, Implantate und Computertechnologie haben nicht nur in der Science-Fiction Cyborgs, Zombies und Klone hervorgebracht. Auch in der Philosophie und in den Humanwissenschaften hat sich seit einigen Jahren eine lebendige Diskussion über die Grenzen und Möglichkeiten des Menschen angesichts moderner Technologien entwickelt. Rosi Braidotti unternimmt eine faszinierende Tour de Force vom Humanismus zum Zeitalter des Posthumanismus, in das technologischer Fortschritt und Kapitalismus uns katapultiert haben: Der humanistische Mensch – männlich, weiß, rational, selbstbewusst, eurozentrisch – ist nicht mehr Maß aller Dinge und hat heute, so Braidotti, einem nomadischen, nicht-individuellen Subjekt Platz gemacht. Vor der Folie postkolonialer und feministischer Theorie legt das Buch die Grundlage für eine neue Theorie dieses posthumanen Subjekts: Nicht mit sich selbst identisch, kollektiv und kosmopolitisch ist es vielfältig mit anderen Subjekten vernetzt – mit Menschen wie mit Tieren und Dingen. So birgt für Braidotti das Ende des Humanismus eine Utopie: Es eröffnet neue soziale Bindungen und Gemeinschaftlichkeit im globalen Maßstab.

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Wissenschaft

Europas Einigung

Eine unvollendete Geschichte

von Wilfried Loth.

Von der Lancierung des Europarats und des Schuman-Plans im Kontext der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bis zur »Euro-Krise« unserer Tage – Wilfried Loth, einer der besten Kenner der Geschichte der europäischen Integration, schildert in diesem Standardwerk, wie die Europäische Union entstand und sich über Jahrzehnte hinweg zu einem einheitlichen Wirtschafts- und Währungsraum entwickelte.
Im Mittelpunkt des Buchs, in dem erstmals interne Quellen der Mitgliedsländer und der Gemeinschaft analysiert werden, stehen dabei die Entscheidungsprozesse prominenter Akteure – von Konrad Adenauer, Charles de Gaulle, Robert Schuman, Jean Monnet, Willy Brandt, Valéry Giscard d’Estaing, Helmut Schmidt, Jacques Delors, Helmut Kohl oder Angela Merkel. Auf der Grundlage dieser historischen Bilanz lässt sich ermessen, welche Perspektiven sich heute, im Zeitalter der Globalisierung, für das gesellschaftliche Projekt »Europa« eröffnen.
Diese Buch wurde ausgezeichnet mit dem Émile und Aline Mayrisch Preis 2015, dessen Ziel der kulturelle Austausch und das gegenseitige Verständnis der europäischen Völker ist.
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Wissenschaft

Empire

Die neue Weltordnung

von Michael Hardt, Antonio Negri.

Nach einem Vierteljahrhundert politischer Theoriemüdigkeit haben Hardt und Negri mit ihrer brillanten, provokanten und heiß diskutierten Analyse des postmodernen Kapitalismus im Zeitalter der Globalisierung das Denken wieder in Bewegung gebracht. Der Hoffnung auf die politische Gestaltbarkeit einer neuen, gerechteren Weltordnung haben sie damit ein anspruchsvolles theoretisches Fundament gegeben.

"Eine grandiose Gesellschaftsanalyse, die unser Unbehagen bündelt und ihm eine Richtung gibt, für die in der Geschichte der Philosophie das Wort vom 'guten Leben' steht." Die Zeit

"Das Jahrzehnt linker Melancholie ist vorüber." Neue Zürcher Zeitung

Kartonierte Studienausgabe! Nur 24,95 € statt gebunden 34,90 €
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Wissenschaft

Die letzte Hexe

Das Schicksal der Anna Maria Schwägelin

von Wolfgang Petz.

Wie wird man eine Hexe? Rätselhafte Andeutungen über ihr Liebesverhältnis mit dem Teufel bringen die ehemalige Dienstmagd Anna Maria Schwägelin vor das Kriminalgericht der Fürstabtei Kempten. Die Anklage lautet auf Teufelspakt, das Urteil auf Hinrichtung mit dem Schwert.

 

Das Schicksal der Anna Maria Schwägelin teilten viele Frauen im Zeitalter der Hexenverfolgungen. Doch dieser Prozess fand im Jahr 1775 statt, als man bereits die neuen Ideen der Aufklärung diskutierte und Hexenprozesse längst der Vergangenheit anzugehören schienen. Auf der Grundlage bislang verschollen geglaubter Quellen rekonstruiert Wolfgang Petz das Psychogramm einer Frau, die sich in den Fallstricken ihrer erotischen und religiösen Phantasien verfing. Dabei entsteht das spannungsreiche Bild einer Epoche des Umbruchs aus dem Blickwinkel der »einfachen Leute« – einer Epoche, die keineswegs so geradlinig auf den Sieg der Vernunft über den »Aberglauben« zusteuerte, wie man es von der Aufklärung zu wissen meint.

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Wissenschaft

Die Geburt der modernen Welt

Eine Globalgeschichte 1780-1914

von Christopher A. Bayly.

Christopher Baylys weltumspannender Blick auf das Agieren der Staaten, die vielfältigen Ausprägungen von Gesellschaftsordnungen, Religionen und Lebensweisen zeigt auf verblüffende Weise, wie eng schon im 19. Jahrhundert die Entwicklung Europas mit dem Geschehen in den anderen Erdteilen verknüpft war. »Ein mutiger Wurf, der geeignet ist, eingefahrene Sichtweisen aufzubrechen.« Johannes Willms, Süddeutsche Zeitung »Dieses Werk schafft ein neues Geschichtsbild; wie viele Bücher können das schon von sich behaupten?« Frankfurter Rundschau

Ausgezeichnet als "Historisches Buch des Jahres" der Zeitschrift DAMALS


Ausgezeichnet von H-Soz-u-Kult als "Das Historische Buch 2007" in der Kategorie "Entangled History"
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Wissenschaft

Europäische Esskultur

Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute

von Gunther Hirschfelder.

Kartonierte Studienausgabe

Gunther Hirschfelder zeichnet den ebenso abenteuerlichen und mühsamen wie amüsanten Weg nach, den die Menschheit zurücklegen musste, um von der rohen, ungeordneten Nahrungsaufnahme zur hochentwickelten Esskultur der Gegenwart zu gelangen.

Warum essen wir heute mit Messer und Gabel oder auch wieder aus der Hand? Warum schmeckt das Fleisch des Schweines gut, während uns vor dem des Hundes ekelt? Wer die Ernährungskultur der Gegenwart und damit auch sein eigenes Essverhalten verstehen will, der muss einen Blick in die Vergangenheit werfen. Dabei wird er nicht nur Antworten auf viele Fragen unseres heutigen Umgangs mit den Nahrungsmitteln finden. Denn in der Esskultur spiegeln sich sowohl ernährungsrelevante Traditionen und Veränderungen als auch die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Epoche wider. Den Wandel der Nahrungsmittel, die Elemente der Essenszubereitung und die unterschiedlichen Formen der Mahlzeiten fügt Hirschfelder zu einem facettenreichen Bild kulturhistorischer Ernährungsgeschichte zusammen. Sein Bogen spannt sich von der Steinzeit über die frühen Hochkulturen, die klassische Antike und das Mittelalter bis zum Designerfood der Gegenwart.
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