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Wissenschaft

Die Geschichte der Stadt

von Leonardo Benevolo.

Leonardo Benevolos »Geschichte der Stadt« ist nicht nur äußerlich ein beeindruckendes Buch, sondern die ergiebigste und anregendste Gesamtdarstellung der Entwicklung der Stadt schlechthin.

 

Seit etwa 500 000 Jahren leben Menschen auf der Erde. Seit ungefähr 5000 Jahren leben sie auch in Städten. In der Vielfalt der städtischen Lebensräume spiegeln sich die kulturellen Leistungen der Menschen ebenso wie gesellschaftliche Problemlagen. Ob frühe Siedlungsformen, altes China, das griechische und römische Weltreich, islamische Städte, Europa, Mittelalter,Neuzeit – alles findet sich in diesem prächtigen Band. Der Autor skizziert die wesentlichen Stadttypen der verschiedenen Epochen und Kulturkreise und veranschaulicht ihren sich über Jahrhunderte vollziehenden Wandel. Nicht zuletzt machen die vielen Einzelheiten, mit denen Benevolo Leben und Geist in den Städten illustriert, das Lesen zum Vergnügen.

 

»Ein Klassiker der abendländischen Kulturgeschichte « BücherPICK

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Wissenschaft

Die Geburt der modernen Welt

Eine Globalgeschichte 1780-1914

von Christopher A. Bayly.

Christopher Baylys weltumspannender Blick auf das Agieren der Staaten, die vielfältigen Ausprägungen von Gesellschaftsordnungen, Religionen und Lebensweisen zeigt auf verblüffende Weise, wie eng schon im 19. Jahrhundert die Entwicklung Europas mit dem Geschehen in den anderen Erdteilen verknüpft war. »Ein mutiger Wurf, der geeignet ist, eingefahrene Sichtweisen aufzubrechen.« Johannes Willms, Süddeutsche Zeitung »Dieses Werk schafft ein neues Geschichtsbild; wie viele Bücher können das schon von sich behaupten?« Frankfurter Rundschau

Ausgezeichnet als "Historisches Buch des Jahres" der Zeitschrift DAMALS


Ausgezeichnet von H-Soz-u-Kult als "Das Historische Buch 2007" in der Kategorie "Entangled History"
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englische Broschur
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Wissenschaft

Politik braucht Strategie - Taktik hat sie genug

Ein Kursbuch

von Joachim Raschke, Ralf Tils.

Die Segelcrew zum America’s Cup hat unter 17 Profis einen ausgewiesenen »Strategen«, die Bundesregierung unter mehr als 13 000 Mitarbeitern keinen einzigen. Und warum gibt es in der Wirtschaft seit 50 Jahren das strategische Management, während die

Politik über keinen Zweig verfügt, der zu Recht »Politische Strategie« genannt werden kann? Joachim Raschke und Ralf Tils zeigen, dass es angesichts wachsender Komplexität auch in der Politik höchste Zeit ist für umsichtige Strategie statt situativer Taktik. Ausgehend von den spezifischen Motiven und Zielen politischer Arbeit im Unterschied etwa zur Wirtschaft erläutern sie politische Strategie und ihre

Methodik einfach und praxisbezogen. Sie stellen den gesamten strategischen Prozess vor – Strategiefähigkeit, Strategiebildung und Steuerung – und beleuchten die Rolle der Akteure: Regierung, Opposition, Parteien, Medien und einzelne Politiker. Beispiele

gelungener oder missglückter Strategien aus der Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik machen das Erfolgspotenzial dieses Ansatzes anschaulich.

 

"Früher las man Clausewitz, Machiavelli, Sun Tsu, um Strategie zu verstehen. Heute muss man Raschke/Tils lesen."

Matthias Machnig, SPD-Stratege und Wirtschaftsminister in Thüringen

 

 

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Wissenschaft

Eliten und Macht in Europa

Ein internationaler Vergleich

von Michael Hartmann.

Das Zusammenwachsen Europas ist vor allem ein Projekt der Eliten. Allerdings sind deren soziale Herkunft, Bildungswege und Karrieremuster je nach Land höchst unterschiedlich. Unterschiedlich fällt auch die Einkommens- und Vermögensverteilung in den einzelnen europäischen Ländern aus. Gibt es zwischen der Struktur der Eliten und der sozialen Ungleichheit einen Zusammenhang?

 

In seinem aktuellen Buch zeigt Michael Hartmann, wer Europas Eliten sind und wer die europäische Politik und Wirtschaft maßgeblich beeinflusst. Neben den drei großen EU-Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien nimmt er die Eliten aus Italien, Spanien, Österreich, den Niederlanden, Skandinavien, der Schweiz und vielen weiteren, auch osteuropäischen Ländern in den Blick. Nach wie vor, so sein Ergebnis, herrschen nationale Rekrutierungs- und Aufstiegsmuster vor. Die Herkunft und Homogenität der Eliten steht dabei in direktem Zusammenhang mit der sozialen Ungleichheit. Allgemein gilt: Je exklusiver und homogener eine nationale Elite, umso größer die Kluft zwischen Arm und Reich.

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Wissenschaft

Sankt Petersburg

Schauplätze einer Stadtgeschichte

von Karl Schlögel (Hg.), Frithjof Benjamin Schenk (Hg.), Markus Ackeret (Hg.).

Sankt Petersburg war einst Zarenresidenz und Hauptstadt des riesigen Russischen Reiches. Im 20. Jahrhundert war es Schauplatz von Ereignissen, die die ganze Welt erschütterten. Ihre Spuren sind allgegenwärtig in der Stadt.

 

Ereignisse wie die Revolution 1917 oder die Blockade Leningrads im Zweiten Weltkrieg haben sich tief in das Gedächtnis der Stadt eingeprägt. 24 Essays laden ein zu Ausflügen in die Vergangenheit Sankt Petersburgs, abseits ausgetretener touristischer Pfade: an die Orte früheren deutschen und jüdischen Lebens, auf die Prachtstraße Moskowskij Prospekt, an die Orte bolschewistischer Massenkundgebungen, in das berüchtigte Polizeidepartment, aber auch in Gärten, Kinos und Wohnungen. So erschließt sich über die Orte die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner in einem lebendigen Mosaik.

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Wissenschaft

Das unvollendete Weltreich

Aufstieg und Niedergang des Britischen Empire 1600-1997

von John Darwin.

Englische Piraten in der Karibik, "Rotröcke" in den nordamerikanischen Kolonien, reiche "Nabobs" in Indien, fromme Missionare in Afrika, ans Ende der Welt verbannte Sträflinge in Australien, Marinesoldaten auf den Schiffen der Royal Navy - auch auf ihren Schultern ruhte das Weltreich, das Großbritannien ab dem 17. Jahrhundert im Dienste Ihrer Majestät errichtete. Auf seinem Höhepunkt um 1900 umfasste dieses riesige Gebilde ein Viertel der Menschen und der Landmasse der Erde. Doch wie gelang es den Briten überhaupt, ihr Empire aufzubauen? Wie beherrschten und verteidigten sie es fast 400 Jahre lang? Warum zerbrach es ausgerechnet im 20. Jahrhundert? Und was können andere Imperien daraus lernen? John Darwin, derzeit der beste Kenner der Geschichte des British Empire, verrät in seinem neuen, spannenden Buch die Antworten.

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Wissenschaft

Europas Einigung

Eine unvollendete Geschichte

von Wilfried Loth.

Von der Lancierung des Europarats und des Schuman-Plans im Kontext der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bis zur »Euro-Krise« unserer Tage – Wilfried Loth, einer der besten Kenner der Geschichte der europäischen Integration, schildert in diesem Standardwerk, wie die Europäische Union entstand und sich über Jahrzehnte hinweg zu einem einheitlichen Wirtschafts- und Währungsraum entwickelte.
Im Mittelpunkt des Buchs, in dem erstmals interne Quellen der Mitgliedsländer und der Gemeinschaft analysiert werden, stehen dabei die Entscheidungsprozesse prominenter Akteure – von Konrad Adenauer, Charles de Gaulle, Robert Schuman, Jean Monnet, Willy Brandt, Valéry Giscard d’Estaing, Helmut Schmidt, Jacques Delors, Helmut Kohl oder Angela Merkel. Auf der Grundlage dieser historischen Bilanz lässt sich ermessen, welche Perspektiven sich heute, im Zeitalter der Globalisierung, für das gesellschaftliche Projekt »Europa« eröffnen.
Diese Buch wurde ausgezeichnet mit dem Émile und Aline Mayrisch Preis 2015, dessen Ziel der kulturelle Austausch und das gegenseitige Verständnis der europäischen Völker ist.
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Wissenschaft

Kultur der Kontrolle

Verbrechensbekämpfung und soziale Ordnung in der Gegenwart

von David Garland.

Rufe nach langen Haftstrafen und nach der Rücknahme von Hafterleichterungen finden immer mehr Resonanz in westlichen Gesellschaften. Hinzu kommen Forderungen nach verstärkter Kontrolle, etwa nach einer öffentlichen Kartei von Sexualstraftätern oder dem staatlichen Einblick in private Festplatten. Wie kam es dazu und wohin führt ein solch rigoroser Umgang mit Kriminalität und Straftätern?

 

Offizielles Ziel staatlichen Strafens war bisher neben der Generalprävention vor allem die Wiedereingliederung von Straftätern in die Gesellschaft. Das wohlfahrtsstaatliche Behandeln und Resozialisieren ist jedoch in den letzten Jahrzehnten – insbesondere in den USA, aber in Anfängen auch bei uns – immer mehr verdrängt worden von zwei neuen Formen der Kriminalitätsbekämpfung: vorbeugende Kontrollen einerseits, von Alarmanlagen über Datensammlungen bis zu Bürgerwehren, harte und ausgrenzende Strafen andererseits. David Garland liefert eine brillante Analyse dieser neuen Formen der sozialen Kontrolle und der Kriminalpolitik sowie ihrer sozialen Hintergründe. Abschottung und verstärkte Überwachung einerseits, die Ausgrenzung großer Gruppen andererseits sind Anzeichen einer Entwicklung zum Law-and-Order-Staat mit der Tendenz zum Autoritarismus. Im Fokus steht nicht nur der Umgang mit Kriminalität, sondern die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.

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Wissenschaft

»Ich besaß einen Garten in Schöneiche bei Berlin«

Das verwaltete Verschwinden jüdischer Nachbarn und ihre schwierige Rückkehr

von Jani Pietsch.

Schöneiche ist ein ruhiger, grüner Ort im Speckgürtel von Berlin. 1933 waren 170 der 5000 Einwohner jüdisch – ein paar Jahre später waren die jüdischen Nachbarn verschwunden, in ihren Häusern wohnten andere. Geschah das wirklich unbemerkt? Wer organisierte das Verschwinden der Menschen und wohin kamen ihre Möbel, ihre Fahrräder und ihr Hausrat?

 

Aus zum Teil heimlich zugesteckten Hinweisen älterer Bewohner und Unmengen von Archivmaterial rekonstruiert Jani Pietsch die Schicksale der jüdischen Schöneicher und das Verhalten ihrer Nachbarn. Das bürokratische Handlungsgeflecht der Enteignung, das sie

enthüllt, reichte vom Bürgermeister über den Landrat und die Kreisverwaltung bis zum Regierungspräsidenten, von der

Gebrauchtwarenhändlerin über den Transportunternehmer bis zum Käufer und Nachmieter. Die Geschichte endet freilich nicht 1945.

Schöneiche gehörte zur DDR, und für die Überlebenden und ihre Kinder und Enkel taten sich endlose bürokratische Hindernisse auf,die eine Rückgabe und Entschädigung verzögerten – auch noch nach dem Fall der Mauer. Jani Pietsch erzählt vor allem von den Menschen und vermittelt dabei das Psychogramm eines ganz normalen Ortes ebenso wie das Räderwerk einer seelenlosen Bürokratie.

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Wissenschaft

Sexualitäten

Eine kritische Theorie in 99 Fragmenten

von Volkmar Sigusch.

Sigmund Freuds Sexualtheorie ist inzwischen mehr als 100 Jahre alt. Seitdem hat sich viel verändert. Wir denken und arbeiten heute nicht nur anders, wir begehren und lieben auch anders. Die Sexualität ist nicht mehr die große Metapher des Rausches und der Revolution. Sie wird heute durch Medien und Kommerz weitgehend banalisiert. Vor diesem Hintergrund legt der große Sexualforscher Volkmar Sigusch mit diesem Buch eine eigene Sexualtheorie vor, die erstmals auch die Neosexualitäten unserer Zeit wie Internet-, Portal- und Asexualität umfasst, Neogeschlechter wie Trans-, Inter- und Agender sowie Neoallianzen wie Polyamorie und Objektophilie. Selbstverständlich werden auch die alten Formen wie Hetero-, Homo- und Bisexualität, Sadomasochismus und Pädophilie erörtert.

Der Kern der Sigusch-Theorie lautet: Keine Sexualität eines Menschen ist mit der eines anderen identisch. Weil das Sexuelle sich der Systematisierung entzieht, kann darüber theoretisch nur in Fragmenten gesprochen werden. Und weil sich eine Sexualtheorie nur durch Praxis erhellt, geht Sigusch auf die gelebte Sexualität der Kinder, der Jugendlichen, der Paare, der Alten und vieler anderer ein - kritisch und konkret.

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