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Wissenschaft

Der Krieg

Geschichte und Gegenwart. Eine Einführung

von Andreas Herberg-Rothe.

"Neue Kriege", "kleine Kriege", "hybride Kriege", "asymmetrische Kriege" - in den vergangenen Jahren hat sich die Sicht von Historikern und Politikwissenschaftlern auf das Phänomen Krieg, das die Menschheit seit ihren Anfängen begleitet, erheblich gewandelt. Andreas Herberg-Rothe zeichnet in dieser grundlegenden, nun in 2., erheblich erweiterter Auflage erschienenen Einführung ein umfassendes Bild des Krieges: Er stellt Ursachen und Formen des Krieges ebenso vor wie dessen Akteure oder den Aspekt des Tötens im Krieg. Immer wieder nimmt er dabei ausführlich Bezug auf die neuen Kriege, die uns im 21. Jahrhundert drohen.

 

"Ich wüsste aktuell keine deutschsprachige Darstellung, die ähnlich vielfältig und gedankenreich das Thema Krieg in so knapper Form bewältigt." Süddeutsche Zeitung

 

"Eine hervorragende Einführung in die Thematik." Die Zeit

 

 

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Wissenschaft

Fragiler Konsens

Antisemitismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft

von Meron Mendel (Hg.), Astrid Messerschmidt (Hg.).

Antisemitismus ist in Deutschland ein beständiges Problem. Von der Öffentlichkeit verpönt, bestehen Ressentiments gegen Juden etwa in verkürzter Kapitalismuskritik oder in der radikalen Ablehnung des Staates Israel. Mit der zunehmenden Einwanderung nach Deutschland verschärft sich diese Konstellation: In der migrationsfeindlichen Abwehr gegen fremd gemachte Andere wird der Antisemitismus derer, die sich zu einer national definierten Mehrheitsgesellschaft zählen, oft den angeblich Fremden zugeschrieben. Der Band fragt, wie Bildungsarbeit auf diese Entwicklung reagieren kann.

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Wissenschaft

Erzwungene Exile

Umsiedlung und Vertreibung in der Vormoderne (500 bis 1850)

von Thomas Ertl (Hg.).

Im 20. Jahrhundert wurden in Europa mehr Menschen vertrieben und umgesiedelt als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Allerdings handelt es sich bei solchen Zwangsmigrationen weder um ein ausschließlich modernes noch um europäisches Phänomen: In fast allen Teilen der Welt ereigneten sich Umsiedlungen schon vor 1800. In diesem Band werden erstmals Beispiele aus ganz unterschiedlichen Weltregionen diskutiert und miteinander verglichen. Die Lektüre macht deutlich, wie die Umsiedlung von Bevölkerungsgruppen in verschiedenen Kontexten als politisches Mittel eingesetzt wurde. Wer die europäischen Zwangsumsiedlungen der Moderne verstehen will, sollte auch deren Vorgeschichten innerhalb und außerhalb Europas kennen.

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Wissenschaft

Asiatische Revolutionen

Europa und der Aufstieg und Fall asiatischer Imperien (1600-1830)

von Sven Trakulhun.

Die politische Landkarte Asiens befand sich im 17. und 18. Jahrhundert in unruhiger, krisenhafter Bewegung. Vom Bosporus über Iran, von Nordindien und Südostasien bis nach China durchschritten die asiatischen Monarchien Phasen der staatlichen Umgestaltung und des dynastischen Niedergangs. Europäische Beobachter haben diese Revolutionen sehr genau verfolgt und beschrieben. Im Spiegel der Geschichte des "Orients" wollte Europa sich selbst besser erkennen, indem es die eigenen politischen Erfahrungen immer wieder neu mit denen der "Anderen" verglich. Auf ungewöhnlich breiter Quellenbasis rekonstruiert dieses Buch die universalhistorische Erfassung Asiens als einen geistigen Aneignungsprozess, in dem europäische Revolutionsdiskurse und asiatische Geschichtsschreibung, geschichtsphilosophische Entwicklungsmodelle und Ideologien des Kolonialismus miteinander verwoben waren.

 

Globalgeschichte: Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau

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Wissenschaft

Geteilte Ordnungen

Eine Geschichte des Staates in Lateinamerika

von Michael Riekenberg.

Die Etablierung staatlicher Strukturen gilt in vielen Ländern Südamerikas als gescheitert, der Staat dort als ein korruptes Gebilde, als ein unfähiger politischer Verband, der seinen Aufgaben und Pflichten gegenüber der Gesellschaft nicht nachkommt. Dieses Buch folgt einem anderen Gedanken: Es beschreibt den Staat entlang seiner historischen Entwicklung - von 1500 bis zu den Regimen des Staatsterrors der 1960er- und 1970er-Jahren - als eine Geschichte geteilter Ordnungen, was die Organisation von Herrschaft oder die Ausübung von Souveränität betrifft.

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Wissenschaft

NS-Euthanasie und internationale Öffentlichkeit

Die Rezeption der deutschen Behinderten- und Krankenmorde im Zweiten Weltkrieg

von Thorsten Noack.

Internationale Berichte über einen auf industrielle Weise durchgeführten Massenmord entstanden im Zweiten Weltkrieg nicht erst im Zusammenhang mit dem Holocaust, sondern schon früher: in der Rezeption der "Euthanasie", mit der der nationalsozialistische Genozid unmittelbar nach Beginn des Krieges einsetzte. Thorsten Noacks Studie analysiert, wie Politik und Öffentlichkeit in drei Ländern - in Großbritannien, den USA und der Schweiz - auf die Nachrichten von den Behinderten- und Krankenmorden reagierten. Sie zeigt zudem die Wege auf, die das Wissen über die Morde ins Ausland nahm, und beschreibt die Auswirkungen der internationalen Berichterstattung auf die Kenntnisse der deutschen Bevölkerung sowie auf die Abläufe der Medizinverbrechen.

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Wissenschaft

Vertrauen

Eine Ressource im politischen System der römischen Republik

von Jan Timmer.

Das politische System der römischen Republik war durch zwei Spannungsfelder gekennzeichnet: Da es keinen Geburtsadel gab, sondern gesellschaftlicher Rang durch politische Betätigung erst erworben werden musste, bestand ein Konkurrenzkampf unter den Mitgliedern senatorischer Familien. Diesem stand die Herstellung von Entscheidungen durch Konsens gegenüber, d.h. durch Verhandlungen, die mit weitgehender Einmütigkeit enden mussten. Vertrauen in das Gegenüber wie in die Leistungsfähigkeit des politischen Systems war eine wesentliche Bedingung für die Gleichzeitigkeit von Konkurrenz und Konsens.

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Ehre und Rache

Eine Gefühlsgeschichte des antiken Rechts

von Philipp Ruch.

Nach gängiger Auffassung entstand der Rechtsstaat durch die Zähmung der barbarischen Natur des Menschen: Archaische und vormoderne Gesellschaften seien von Konflikten um Ehre und Rache regiert worden, deren Macht im langwelligen Prozess der Zivilisierung gebrochen wurde. Durch Aufklärung und Modernisierung sei die von den Ehrgefühlen entzündete Gewalt wieder eingehegt worden und Humanität an die Stelle der Triebnatur des Menschen getreten - so die gängige Annahme. Dieses Buch zeigt am Beispiel der griechischen Antike auf, dass die Gefühle, die wir gemeinhin mit Ehre und Rache verbinden, durch das antike Recht überhaupt erst geschaffen wurden. Es leistet einen wichtigen Beitrag zu einer politischen Theorie der Wirksamkeit des Rechts und fügt der Gewaltgeschichte des Menschen in der frühgriechischen Antike eine unerwartete Wendung hinzu.

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Wissenschaft

"... der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert"

Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933-1936/37

von Jörg Osterloh (Hg.), Kim Wünschmann (Hg.).

Schon bald nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 verhafteten die Nationalsozialisten Tausende Gegner. Bis Ende des Jahres wurden mindestens 100 000 Menschen in Konzentrationslagern und "Schutzhaftabteilungen " eingesperrt. Rechtsgrundlage war die "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" vom 28. Februar 1933. Die Lager dienten zur Demütigung und Ausschaltung der Opposition, zur Einschüchterung der Bevölkerung und damit zur Sicherung des NS-Regimes. Dieser Band nimmt erstmals systematisch die wichtigsten Häftlingsgruppen der Konzentrationslager im Zeitraum von 1933 bis 1936/37 in den Blick, darunter Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Juden, Zeugen Jehovas, Homosexuelle und "Asoziale". Die Beiträge fragen nach den Arrest- und Entlassungspraxen, den Haftbedingungen und -erfahrungen sowie nach den Strategien der Selbstbehauptung und des Widerstands.

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Wissenschaft

Die Erfindung der Nation

Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts

von Benedict Anderson.

Benedict Andersons bekanntes Buch erfreut sich ungebrochener Popularität und erscheint hier in der dritten Auflage. Nach Anderson gibt

es keine Nationen, die "Nation" ist eine Erfindung, ein Modell, das nur in bestimmten historischen Konstellationen möglich war. Er löste

damit Debatten aus, die bis heute nicht abgeschlossen sind. Beim ersten Erscheinen der deutschen Ausgabe 1988 wurde Anderson vorgeworfen, dass seine Perspektive außereuropäisch und kulturanthropologisch sei. Heute macht gerade das den Reiz des Buches aus.

 

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