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Wissenschaft

Tropenliebe

Schweizer Naturforscher und niederländischer Imperialismus in Südostasien um 1900

von Bernhard C. Schär.

»Tropenliebe« erzählt die Geschichte von Paul und Fritz Sarasin, zweier reicher Patriziersöhne und Naturforscher aus Basel. Die Großvettern reisten um 1900 durch die asiatischen Kolonien Großbritanniens und der Niederlande, um auf tropischen Inseln fernab ihrer beengten Heimat Raum für ihre Liebe zueinanderzufinden. Zugleich verfolgten sie große wissenschaftliche Projekte: Bei ihrer Rückkehr

brachten sie Hunderttausende Pflanzen, Tiere und ethnografische Objekte mit nach Basel, wo sie das »Völkerkundemuseum« gründeten. In Indonesien halfen sie den Niederländern, Celebes (heute Sulawesi), eine der größten Inseln ihres Kolonialreichs, zu erobern. In Deutschland feierte man sie als Pioniere der »Rassenforschung«. Die Geschichte von Liebe und Gewalt in Südostasien wirft ein neues Licht auf die

deutsche und niederländische Kolonialgeschichte sowie auf jene der Schweiz, die lange dachte, dass sie gar keine hätte.

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Wissenschaft

Henry Ormond - Anwalt der Opfer

Plädoyers in NS-Prozessen

von Katharina Rauschenberger (Hg.), Werner Renz (Hg.).

Der Jurist Henry Ormond, der 1950 in Frankfurt am Main eine Kanzlei eröffnete, vertrat als Rechtsanwalt viele Überlebende des Holocaust in prominenten Prozessen. Seine Plädoyers sind historische Lehrstücke in beinahe literarischer Qualität. Diese Quellensammlung ist ein Lesebuch zur bundesdeutschen Rechtsgeschichte: Sie stellt einen jüdischen Rückkehrer vor, dessen Biografie einzigartig und gleichzeitig typisch für die deutsche Nachkriegsgeschichte ist.

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Wissenschaft

Europäische Esskultur

Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute

von Gunther Hirschfelder.

Kartonierte Studienausgabe

Gunther Hirschfelder zeichnet den ebenso abenteuerlichen und mühsamen wie amüsanten Weg nach, den die Menschheit zurücklegen musste, um von der rohen, ungeordneten Nahrungsaufnahme zur hochentwickelten Esskultur der Gegenwart zu gelangen.



Warum essen wir heute mit Messer und Gabel oder auch wieder aus der Hand? Warum schmeckt das Fleisch des Schweines gut, während uns vor dem des Hundes ekelt? Wer die Ernährungskultur der Gegenwart und damit auch sein eigenes Essverhalten verstehen will, der muss einen Blick in die Vergangenheit werfen. Dabei wird er nicht nur Antworten auf viele Fragen unseres heutigen Umgangs mit den Nahrungsmitteln finden. Denn in der Esskultur spiegeln sich sowohl ernährungsrelevante Traditionen und Veränderungen als auch die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Epoche wider.

Den Wandel der Nahrungsmittel, die Elemente der Essenszubereitung und die unterschiedlichen Formen der Mahlzeiten fügt Hirschfelder zu einem facettenreichen Bild kulturhistorischer Ernährungsgeschichte zusammen. Sein Bogen spannt sich von der Steinzeit über die frühen Hochkulturen, die klassische Antike und das Mittelalter bis zum Designerfood der Gegenwart.

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Wissenschaft

Die Erfindung der Nation

Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts

von Benedict Anderson.

Benedict Andersons bekanntes Buch erfreut sich ungebrochener Popularität und erscheint hier in der dritten Auflage. Nach Anderson gibt

es keine Nationen, die "Nation" ist eine Erfindung, ein Modell, das nur in bestimmten historischen Konstellationen möglich war. Er löste

damit Debatten aus, die bis heute nicht abgeschlossen sind. Beim ersten Erscheinen der deutschen Ausgabe 1988 wurde Anderson vorgeworfen, dass seine Perspektive außereuropäisch und kulturanthropologisch sei. Heute macht gerade das den Reiz des Buches aus.

 

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Wissenschaft

Kindheiten in der Moderne

Eine Geschichte der Sorge

von Meike S. Baader (Hg.), Florian Eßer (Hg.), Wolfgang Schröer (Hg.).

Seit der epochalen »Geschichte der Kindheit« (1960) des französischen Historikers Philippe Ariès ist keine umfassende Geschichte der Kindheit mehr erschienen, die zu internationalen Debatten geführt hat. Dieser Sammelband gibt Impulse, sich heute wieder mit diesem spannenden Thema zu befassen und der Geschichtsvergessenheit innovative Sichtweisen entgegenzusetzen.

Chronologisch geordnete Einzelbeiträge erzählen, auf der Grundlage epochenspezifischer Zuordnungen und eingebettet in sozialhistorische Zusammenhänge, eine Geschichte der Kindheit unter dem Aspekt der sorgenden Verhältnisse von der frühen Neuzeit bis heute. Was bedeutete es etwa, wenn die Sorge um das spirituelle Heil von Kindern im Vordergrund stand? Wie wurde Kindheit im 18. Jahrhundert zur Familienkindheit? Welche Veränderungen brachten wohlfahrtsstaatliche Regelungen mit sich und welche Implikationen hatte eine wissenschaftliche Sicht auf das Kind? Was wissen wir über Kinder im Holocaust und wie gestalten sich Sorgeverhältnisse in einer globalisierten Welt?

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Wissenschaft

Historische Diskursanalyse

von Achim Landwehr.

Der Diskurs ist in aller Munde – aber nicht jeder, der den Begriff benutzt, weiß,wovon er spricht. Achim Landwehr erklärt zunächst die verschiedenen Wurzeln einer historischen Diskursanalyse: von der Begriffsgeschichte Kosellecks über die Arbeiten Hayden Whites bis zu Michel Foucault, der den Begriff des Diskurses entscheidend geprägt hat. Auf dieser Grundlage zeigt Landwehr, welchen Nutzen die analytische Kategorie des Diskurses für die Geschichtswissenschaften hat. Schließlich stellt er dar, wie sich empirisch fundierte historische Diskursanalysen durchführen lassen und welche Arbeitsschritte es dabei zu beachten gilt – von der Themenfindung über die Untersuchung von Kontexten bis zur Analyse von Aussagen und Texten. Für alle, die sich mit dieser einflussreichen Theorie und Methode vertraut machen wollen, ist der Band ein unverzichtbares Standardwerk.

 

Ausgezeichnet von H-Soz-u-Kult "Das Historische Buch 2009", Kategorie Lehrbuch (5. Platz).

 

 

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Wissenschaft

"Bankerte!"

Besatzungskinder in Deutschland nach 1945

von Silke Satjukow, Rainer Gries.

Im ersten Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zeugten alliierte Soldaten mit deutschen Frauen 400 000 Besatzungskinder. Zeit ihres Lebens trugen diese ein doppeltes Stigma: Sie waren unehelich geboren und entstammten einer Beziehung mit dem »Feind«.

Ihr soziales Umfeld grenzte sie aus, verhöhnte sie als »Russenbälger«, »Amikinder« oder als »Negerbrut«, misshandelte sie psychisch und physisch. <br/>

»Bankerte!« zeichnet die lange tabuisierte, bewegende Geschichte dieser Menschen nach. Anhand vieler schriftlicher und mündlicher Quellen werden, gleichsam in einer kollektiven Biografie, die wichtigen Stationen ihres Lebens beleuchtet: Geburt, Einschulung, Berufsausbildung, Partnerwahl. So entsteht durch die Rekonstruktion der Probleme und Chancen dieser »Fremden« ein facettenreiches Panorama der beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften. Dabei zeigt sich, dass die Besatzungskinder nicht nur drangsalierte und diskriminierte Opfer blieben – sie wurden den nationalsozialistisch geprägten Deutschen auch zu wesentlichen Vermittlern neuer, weltläufiger und liberaler Wertewelten.

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Wissenschaft

Räume

Konzepte, Wahrnehmungen, Nutzungen

von Susanne Rau.

Auch Räume haben eine Geschichte. Geschichte findet zudem immer auch in Räumen statt. Was versteht man aber in der Geschichtswissenschaft unter »Räumen«? Und wie kann man sie historisch untersuchen? Susanne Rau gibt in diesem Buch zunächst einen Überblick über die Geschichte abendländischer Raumkonzepte und die Geschichte des Begriffs »Raum«. Anschließend vermittelt sie interdisziplinäre Zugänge zum Phänomen »Raum« – von der Physik und der Geographie bis hin zur Philosophie und Soziologie. Im Hauptteil erläutert sie, wie sich historische Raumanalysen methodisch-theoretisch konzipieren und praktisch durchführen lassen; dazu stellt sie historische Beispiele vor allem aus den Bereichen Stadtgeschichte, Handelsgeschichte und Globalgeschichte vor. Mit diesem Buch liegt erstmals eine Einführung in die Theorie und Praxis der historischen Raumanalyse vor.

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Wissenschaft

Das Antlitz des Krieges

Die Schlachten von Azincourt 1415, Waterloo 1815 und an der Somme 1916 2. Auflage

von John Keegan.

Dieser Klassiker der Militärgeschichte behandelt nicht nur die Strategie und den Verlauf berühmter Schlachten. John Keegan geht es darum, wie sich der einzelne Soldat, der Offizier, die kleine Gruppe und die Masse der Kämpfenden in der tödlichen Konfrontation mit dem Feind verhalten, welche Formen des Kampfes es gibt, wann Mut und Ausdauer und wann das Waffenpotenzial den Ausschlag geben. Keegan beschönigt nicht und klagt nicht an, er lässt die Fakten und die Beteiligten selbst sprechen: Das ist deutlich und schrecklich genug.

 

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Wissenschaft

Das imperiale Zeitalter

1875-1914

von Eric J. Hobsbawm.

Eric J. Hobsbawm, wohl der bekannteste Historiker Englands, besichtigt in diesem erstmals 1989 auf Deutsch erschienenen Klassiker ein Zeitalter der Umbrüche. Es geht um die letzte Phase des »langen« 19. Jahrhunderts, in der die moderne Welt geformt wurde. Die Jahre zwischen 1875 und 1914 waren eine Ära der Revolten und Revolutionen und zugleich die Hochphase des Kolonialismus und der mit ihm entstandenen Imperien. Hobsbawm schildert jedoch nicht nur die »große Politik«, er behandelt ebenso die ökonomischen Gegebenheiten, die schönen Künste und die wissenschaftlichtechnischen Verheißungen. Arbeiter und Frauen kämpften um ihre Rechte, während das Bürgertum bestrebt war, Macht und Einfluss auszubauen. Am Ende dieser faszinierenden Jahre stand ein bis dahin beispielloser Krieg.

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