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Wissenschaft

»Gegen alle Vergeblichkeit«

Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus

von Hans Erler (Hg.), Arnold Paucker (Hg.), Ernst Ludwig Ehrlich (Hg.)

Darüber, ob es einen jüdischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus gegeben hat, streiten Historiker seit langem. Dieser Band geht darüber hinaus und untersucht die Kontinuität jüdischen Engagements für die Demokratie während der Weimarer Republik, während des Nationalsozialismus in Europa und bei Gründung der Bundesrepublik. Beiträge u. a. von Götz Aly, Uta Gerhardt, Marita Krauss, Ingo

Müller, Arno Lustiger, Alfons Söllner, Ingrid Strobl.

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Wissenschaft

Modernisierung durch Beschleunigung

Raum und Mobilität im Zarenreich

von Roland Cvetkovski

Russland zeichnet sich durch sein riesiges Territorium aus. Diesen Raum überwinden und kontrollieren zu können, war Ziel einer Modernisierung des Verkehrswesens, die keineswegs nur im Westen Europas stattfand. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts führten die russische Post und später die Eisenbahn zu einer Beschleunigung, durch die das Reich leichter zu beherrschen war. Die Menschen im Lande allerdings maßen der Geschwindigkeit keine große Bedeutung bei. Roland Cvetkovski zeigt, dass sie dennoch und trotz starker Widerstände einen der wichtigsten Faktoren für die Modernisierung Russlands und seines Raumes darstellte.

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Wissenschaft

Wissenskulturen

Über die Erzeugung und Weitergabe von Wissen

von Johannes Fried (Hg.), Michael Stolleis (Hg.)

Wissen wird erzeugt, weitergereicht, vermehrt, aber auch wieder vergessen, unterdrückt oder vernichtet. Es ist ein heftig umworbenes Gut, das moderne Gesellschaften konstituiert und heute als wichtigster Rohstoff gilt. Als gesellschaftliches Produkt hat das Wissen aber auch eine Geschichte. Jede Kultur schafft sich ihren Kosmos nützlichen Wissens, vermischt mit religiösen Überzeugungen, Alltagshypothesen und Vorurteilen. Dieser Geschichte des Wissens gehen die Autoren des Bandes in acht mit leichter Feder geschriebenen Essays aus Sicht verschiedener Disziplinen nach: Philosophie, Mittelalterliche Geschichte, Ethnologie sowie Rechts-, Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte. Sie ziehen damit die Bilanz aus zehn Jahren Forschung am Frankfurter Kolleg »Wissenskultur und Gesellschaft «. Mit Beiträgen von Wolfgang Detel, Moritz Epple, Johannes Fried, Karl-Heinz Kohl, Matthias Lutz- Bachmann, Werner Plumpe, Bertram Schefold und Michael Stolleis.

 

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Wissenschaft

Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt

Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter

von Massimiliano Livi (Hg.), Daniel Schmidt (Hg.), Michael Sturm (Hg.)

Die 1970er-Jahre gelten gemeinhin als "rotes Jahrzehnt" - eine Zuschreibung, die der Mehrdeutigkeit der Dekade nach "1968" nicht gerecht wird. In diesem Band werden politische Akteure in den Blick genommen, die sich als Alternative zur politisch-kulturellen Hegemonie der Linken verstanden. Die Politisierung der Menschen in Westeuropa, so zeigen die Beiträge, vollzog sich auch im Spektrum zwischen Christlicher Demokratie, Neokonservatismus und Rechtsextremismus - mit durchaus differenzierten Ausprägungen und mit Auswirkungen bis in die Gegenwart.

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Wissenschaft

Die Ordnung des Sozialen

Väter und Familien in der amerikanischen Geschichte seit 1770

von Jürgen Martschukat

Aus einem völlig neuen Blickwinkel präsentiert Jürgen Martschukat die Geschichte der USA. Er schildert zentrale Themen wie die Sklaverei, die Besiedelung des Westens, die Einwanderung aus Europa oder die Große Depression anhand einzelner Familien. Dabei stehen vor allem die Väter im Mittelpunkt. Jedes Kapitel zoomt nah an die Personen heran: an den Sklavenvater, der nur einen Teil seiner Familie freikaufen kann, an das Mädchen, das mit seinem Vater gen Westen aufbricht, oder an den Arbeitslosen, der die Aufgabe des Ernährers an seine Frau abgeben muss.

Diese Geschichten fügen sich zu einem historischen Gesamtbild, das Menschen in vielfältigen Lebensentwürfen darstellt. Und doch, so zeigt sich, war das familiäre Ideal vom männlichen Ernährer und der Hausfrau und Mutter stets präsent. So wurde und wird mittels der Familie eine Ordnung des Sozialen hergestellt, an der die Menschen auf unterschiedliche Weise teilhaben - eine Erkenntnis, die den Kern amerikanischer Geschichte und Gegenwart offenlegt.

 

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Wissenschaft

Geschichte als Performance

Politische Bewegungen in Galizien um 1900

von Dietlind Hüchtker

Am Beispiel dreier Frauen – einer Aktivistin der polnischen Bauernbewegung, einer ruthenischen Feministin und einer Zionistin – analysiert die Studie politische Bewegungen in Galizien um 1900 als Performance, als Zusammenspiel von Mitwirkenden, Stücken, Bühnen und Auftritten. Die Aktivistinnen konstruierten die Geschichte ihrer Benachteiligung, sie organisierten Räume, in denen eine bessere Zukunft vorgeführt wurde, sie inszenierten ihre Deutungen als historisch begründete Unumgänglichkeit des Wandels. So gelang es ihnen, diese »identity politics« bis in die Narrative der heutigen Geschichtswissenschaft hinein zu etablieren.

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Wissenschaft

Mordlust

Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert

von Kerstin Brückweh

Serienmörder faszinieren. In Film, Fernsehen und Kriminalliteratur morden sie fast täglich, aber kriminalstatistisch sind sie nahezu bedeutungslos. Kerstin Brückweh untersucht vier Fälle von Serienmorden (Haarmann, Seefeld, Hagedorn, Bartsch) aus der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus, der DDR und der Bundesrepublik. Sie zeigt, wie Nachbarn und Kollegen, Polizisten, Gutachter und Richter, Journalisten und Zeitungsleser die Täter wahrnahmen und beurteilten. Besonders auf sexuell motivierte Kindermörder entluden sich Abscheu und Hass, während zugleich in den Medien Voyeurismus und Gewaltfantasien aktiviert wurden.

 

Ausgezeichnet von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen mit dem Akademiepreis für Geisteswissenschaften 2009.

 

 

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Wissenschaft

Moralität des Bösen

Ethik und nationalsozialistische Verbrechen

von Fritz Bauer Institut (Hg.), Werner Konitzer (Hg.), Raphael Gross (Hg.)

Adorno sprach von einem neuen kategorischen Imperativ nach Auschwitz – der Holocaust erfordert demnach eine veränderte Ethik und Moral. Wie soll die gegenwärtige Moralphilosophie auf die historische Erfahrung des Holocaust reagieren? Können moralische Grundsätze eine Folge historischer Erfahrung sein? Im neuen Jahrbuch werden diese Fragen zur Diskussion gestellt. Daneben wird verdeutlicht, wie die nationalsozialistischen Verbrechen durch Versatzstücke moralischer und ethischer Theorien gerechtfertigt wurden, etwa in Konzepten von Carl Schmitt und Martin Heidegger. Die Beiträge zeigen, inwiefern man von einer nationalsozialistischen Moral sprechen kann und welche Echos dieser besonderen Moral sich bis in die Gegenwart vernehmen lassen.

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Wissenschaft

Globalisierung imperial und sozialistisch

Russland und die Sowjetunion in der Globalgeschichte 1851-1991

von Martin Aust (Hg.)

Das späte Zarenreich und die Sowjetunion waren auf vielfältige Weise in globale Prozesse eingebunden. An verschiedenen Beispielen gehen die Autorinnen und Autoren des Bandes dem Austausch von Menschen, Gütern und Informationen nach, über den das Land im Laufe der Geschichte mit anderen Weltregionen verbunden war. Dabei zeigen sie, wo Europa, Asien, Amerika und Afrika jeweils auf den russischen und sowjetischen mentalen Weltkarten verortet wurden. Sie leisten damit eine längst fällige Einordnung des früheren russischen Reiches bzw. der ehemaligen Weltmacht Sowjetunion in die Globalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

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Wissenschaft

Geschichte des Tourismus

von Jürgen Mittag, Diana Wendland

Schlagworte wie »Italienfieber« oder »Mallorcaboom« dokumentieren, dass für weite Bevölkerungskreise die jährliche Urlaubsreise zum selbstverständlichen Bestandteil ihres Lebensstils geworden ist. Hatte Reisen jahrhundertelang einen stark zweckgebundenen und zugleich exklusiven Charakter, führten soziale, politische und ökonomische Veränderungen dazu, dass sich im 20. Jahrhundert ein Tourismus herausbildete, der immer mehr Menschen offenstand. Der Schwerpunkt dieser Einführung liegt auf diesen Transformationsprozessen und Entwicklungslinien, die auch in transnationaler Perspektive beleuchtet werden. Neben der Entstehung der Tourismusindustrie, den medialen Inszenierungen des Tourismus sowie dem Wandel im Transport- und Verkehrswesen behandelt der Band auch Fragen und Quellen der Tourismusgeschichte.

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