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Wissenschaft

Engelbarts Traum

Wie der Computer uns Lesen und Schreiben abnimmt

von Henning Lobin

Wir Menschen sind heute nicht mehr die Einzigen, die lesen und schreiben – Computer tun es auch. Nach Jahrtausenden des Monopols über die Schrift mussten wir diese Bastion im 21. Jahrhundert räumen – eine Entwicklung, die Douglas Engelbart, der Erfinder der Computermaus, schon 1968 vorhergesehen hat.
Dieses Buch zeigt, wie sich Lesen und Schreiben ändern, wenn der Computer uns diese Kulturtechniken immer mehr abnimmt. Wie wirkt sich dies auf Bücher, Bibliotheken und Verlage, auf Schule und Universität, auf Presse und Zensur aus? Welche künftigen Veränderungen auf dem Weg hin zu einer »Digitalkultur« lassen sich derzeit voraussagen? Wie können wir verhindern, dabei zum Spielball der technischen Evolution zu werden? Engelbarts Traum muss heute neu gedeutet werden, soll er sich nicht in einen Albtraum verwandeln.

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Wissenschaft

Poetik des Fußballs

von Gunter Gebauer

Fußball ist nicht nur sportlicher Wettkampf und Geschäft, sondern ein Spiel, in dem körperliche Leistung so wichtig ist wie taktische Intelligenz und in dem Rohheit ebenso zu sehen ist wie tänzerische Eleganz.Wer im Spiel mit dem Ball das Publikum verzaubert, wird zum Star.

 

Gunter Gebauer entführt uns in eine Fußballwelt, die wir alle kennen und doch so noch nicht gesehen haben. Er präsentiert das Spiel der Spiele als Arena des Lebens und zeigt, wie das Phänomen Fußball sämtliche Facetten unserer modernen Gesellschaft widerspiegelt: Auf dem Rasen geht es um Macht und Zufall, Gewalt und Ohnmacht, Gewinn und Verlust, Regeln und Regelbrüche. In den Stadien werden nationale Identitäten geschaffen und mit heiligem Ernst Ersatzreligionen gelebt, die nicht allein in den Fankulturen zum Ausdruck kommen. Auf Spielfeld und Rängen werden Heldentum und Männlichkeit zelebriert, Triumphe gefeiert und Tragödien durchlitten. Das Regelwerk des

Fußballs erscheint als Abbild der sozialen Regeln, die wir befolgen, aber auch verletzen, und deren Nichteinhaltung wir sanktionieren. Kurz: In diesem Buch geht es um die letzten Geheimnisse des Fußballs als Spiegel unserer Kultur.

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Wissenschaft

Flickernde Jugend - rauschende Bilder

Netzkulturen im Web 2.0

von Birgit Richard, Jan G. Grünwald, Marcus Recht, Nina Metz

Wie kommunizieren "digital natives"? Über das Internet, so die naheliegende Antwort. Doch es geht noch genauer: Sie kommunizieren über Bilder. Flickr, YouTube, myspace und Facebook sind heutzutage für Jugendliche die zentralen Plattformen, auf denen sie sich selbst inszenieren und mit anderen austauschen können. Kommunikation und Präsentation funktionieren dabei vor allem visuell über Bild-Netze, speziell über Online-Videos und "Fotosharing". Die Autorinnen und Autoren analysieren diese Social Networking Sites im Web 2.0. Sie entwickeln Methoden, die auf die besonderen Eigenschaften der neuen Medien zugeschnitten sind, und zeigen, warum der Begriff "privat " für die hier geteilten Informationen nicht mehr passt. Vielmehr geht es im Netz darum, ein Bild von sich zu inszenieren und sich damit in Sachen Mode, Geschlecht oder Musik darzustellen. Die in diesem Buch vorgestellte Grundlagenforschung liefert erstmals ein Instrumentarium, mit dem sich diese jugendliche Netzkultur erfassen lässt, und gibt überraschende und aufschlussreiche Einblicke in die Jugendkulturen im Netz.

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Wissenschaft

Das Ritual

Struktur und Anti-Struktur

von Victor Turner

Victor Turner deutet Rituale nicht als Ausdruck von Mythologien, sondern analysiert sie in ihrem unmittelbaren Bedeutungsgehalt für die Mitglieder einer Kultur. Anstatt sich auf die Erforschung "primitiver" Rituale zu beschränken, stellt er in diesem Buch ein Instrumentarium für die Analyse der Rituale "komplexer" Industriegesellschaften bereit. Anhand von zwei Ritualen einer zentralafrikanischen Stammesgesellschaft entwickelt er seine Kategorien des Schwellenzustandes (liminality) und der sozialen Gemeinschaft (communitas), welche für die Anthropologie ebenso wie für die allgemeine Gesellschaftstheorie wesentlich wurden.

 

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Wissenschaft

Das System der Dinge

Über unser Verhältnis zu den alltäglichen Gegenständen

von Jean Baudrillard

»In der städtischen Zivilisation sieht man, wie Generationen von Gegenständen, Apparaten und Gadgets einander in immer schnellerem Tempo ablösen …« – so beginnt Jean Baudrillards Erstlingswerk von 1968, in dem er die uns umgebenden, hergestellten Dinge als ein geschlossenes Zeichensystem deutet: als eine Scheinwelt des Konsums, in der Wunsch und Ware untrennbar miteinander verknüpft sind. Als das Werk entstand, gab es noch keine PCs, geschweige denn das Internet. Angesichts globalisierter Märkte und einer inflationären Apparatewelt lohnt es sich, dieses faszinierende Dokument postmodernen Denkens heute wieder zu lesen.

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Wissenschaft

Postcoloniality - Decoloniality - Black Critique

Joints and Fissures

von Sabine Broeck (Hg.), Carsten Junker (Hg.)

Wie gelingt es, die noch heute anhaltenden Folgen von Kolonisierung und Versklavung theoretisch und methodisch umfassend zu begreifen? Der Band unternimmt eine Bestandsaufnahme von Positionen der Postkolonialen, Dekolonialen und der Black Studies. Dabei werden zum einen die unterschiedlichen epistemischen Voraussetzungen, methodischen Zugänge und historischen wie disziplinären Entwicklungen nachgezeichnet. Zum anderen zeigen sich die konzeptionellen Überschneidungen der unterschiedlichen sozial- und geisteswissenschaftlichen Positionen.

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Wissenschaft

Kosmonauten des Underground

Ethnografie einer Berliner Szene

von Anja Schwanhäußer

Berlin gilt als Stadt im ewigen Wandel und das Lebensgefühl im »Neuen Berlin« nach der Wende verkörpert niemand so gut wie die Underground-Szene. Diese Szene schweift im Stadtraum umher und funktioniert seine Leerstände zu »locations« um. Sie inszeniert sich als Subkultur und verweigert jegliche Kategorisierung. Die Autorin hat in intensiven Feldforschungen diese Szene aufgespürt und untersucht. Sie betritt damit Neuland in der Erforschung der Großstadt. Ihre Studie zeigt, wie durch Szenen eine spezifisch urbane Kultur entsteht und das Imaginäre der Stadt geformt wird.

 

"Unser Verständnis von Urbanität und urbanem Wandel ist durch diese Untersuchung zweifellos neu justiert worden."

Rolf Lindner, Professor für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

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Wissenschaft

Neosexualitäten

Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion

von Volkmar Sigusch

Von Cybersex bis zur Steigerung der Potenz mit Viagra - heute gibt es eine Fülle neuer sexueller Praktiken und Lebensweisen, kurz: Neosexualitäten. Volkmar Sigusch, einer der weltweit bekanntesten Sexualwissenschaftler, gibt in seinem neuesten Buch einen einmaligen Einblick in diese sexuellen Welten der Gegenwart.

 

Volkmar Sigusch analysiert neue und alte Phänomene sexueller Aktivität, von der Love Parade und der Liebe zu Tieren über Viagra und Cybersex bis hin zur Homo-, Trans- oder Zissexualität. Er zeigt, wie sich unser Geschlechts- und Sexualleben in den letzten Jahrzehnten

verändert hat: Selbstbewusster, freier und buntscheckiger, wird es zugleich zunehmend kommerzialisiert und banalisiert. Aber es geht Sigusch nicht nur um diese zum Teil ungewöhnlichen Neosexualitäten. Ebenso zentral ist in seinem Buch die Liebe, wie sie im Alltag gelebt und erfahren wird. Und noch etwas bezieht Sigusch unweigerlich in seine Analyse der sexuellen Welten der Gegenwart ein: die sexuellen

Perversionen, mit denen die neuen Sexualformen nicht unbedingt deckungsgleich sind und die enger mit der Liebe verbunden sind, als allgemein vermutet wird. Siguschs Betrachtungen zu Neosexualitäten, Liebe und Perversion lassen Aspekte unserer heutigen Kultur und Gesellschaft hervortreten, die selten im Scheinwerferlicht stehen und doch prägender sind, als viele glauben möchten.

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Wissenschaft

Von der Verehrung

Eine kultursoziologische Untersuchung

von Veronika Zink

Von religiös-devoten Formen wie den Marien- oder Ahnenkulten bis hin zur frenetischen Hingabe an die Genies der Kulturindustrie – im Verehren erfährt sich das Subjekt in der Beziehung zu einem unerreichbaren »Höheren« selbst. Veronika Zink erschließt die Kulturbedeutung des Verehrens anhand des Bereichs der populären Religion und der Popkultur. Sie zeigt, dass wir es hier mit einem äußerst prekären Gefühl zu tun haben. Denn in der Verehrung entsteht ein ungleiches Machtgefüge, das sich zwischen einem Höchstmaß an Verzauberung und devoter Selbstentfremdung bewegt.

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Wissenschaft

Buddhismus

von Peter Gäng

Der Buddhismus ist nicht nur Religion, er ist auch Psychologie und Philosophie. Achtsamkeit, präzises Beobachten, Nachdenken und Erkennen spielen eine große Rolle auf dem Weg des Menschen zum Erwachen. Der buddhistischen Lehre zufolge ist die Wirklichkeit "leer". Erst im Bewusstsein entsteht die Konstruktion einer in Ich und Andere gespaltenen Welt. Peter Gäng gibt hier einen gut verständlichen Einblick in die philosophische und praktische Weisheit des Buddhismus.

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