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Wissenschaft

Global Common Good

Intercultural Perspectives on a Just and Ecological Transformation

von Michael Reder (Hg.), Verena Risse (Hg.), Katharina Hirschbrunn (Hg.), Georg Stoll (Hg.).

Die Weltgemeinschaft ist heute mehr denn je mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert. In vielen Regionen der Welt wird diskutiert, welche Entwicklungsparadigmen ethisch verantwortbar, politisch vermittelbar und zugleich nachhaltig sein können. Der Band versammelt Beiträge eines interkulturellen Dialogs über zukünftige Entwicklungsparadigmen. Dieser Dialog wird sowohl auf der konzeptionellen wie auf der praktisch-politischen Ebene geführt, denn die Dringlichkeit der globalen Krisen erfordert ein gemeinsames Nachdenken über alternative Entwicklungsmodelle und ihre politische Umsetzung.

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Wissenschaft

Posthumanismus

Leben jenseits des Menschen

von Rosi Braidotti.

Genetik und künstliche Befruchtung, Robotik, Implantate und Computertechnologie haben nicht nur in der Science-Fiction Cyborgs, Zombies und Klone hervorgebracht. Auch in der Philosophie und in den Humanwissenschaften hat sich seit einigen Jahren eine lebendige Diskussion über die Grenzen und Möglichkeiten des Menschen angesichts moderner Technologien entwickelt. Rosi Braidotti unternimmt eine faszinierende Tour de Force vom Humanismus zum Zeitalter des Posthumanismus, in das technologischer Fortschritt und Kapitalismus uns katapultiert haben: Der humanistische Mensch – männlich, weiß, rational, selbstbewusst, eurozentrisch – ist nicht mehr Maß aller Dinge und hat heute, so Braidotti, einem nomadischen, nicht-individuellen Subjekt Platz gemacht. Vor der Folie postkolonialer und feministischer Theorie legt das Buch die Grundlage für eine neue Theorie dieses posthumanen Subjekts: Nicht mit sich selbst identisch, kollektiv und kosmopolitisch ist es vielfältig mit anderen Subjekten vernetzt – mit Menschen wie mit Tieren und Dingen. So birgt für Braidotti das Ende des Humanismus eine Utopie: Es eröffnet neue soziale Bindungen und Gemeinschaftlichkeit im globalen Maßstab.

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Wissenschaft

Strukturwandel der Anerkennung

Paradoxien sozialer Integration in der Gegenwart

von Axel Honneth (Hg.), Ophelia Lindemann (Hg.), Stephan Voswinkel (Hg.).

Anerkennung ist ein Schlüsselbegriff unserer Zeit geworden. Gesellschaftliche Konflikte werden von den Beteiligten als Kämpfe um Anerkennung beschrieben. Unterdrückte und benachteiligte gesellschaftliche Gruppen fordern nicht nur materielle Besserstellung, sondern sie ringen auch um soziale Anerkennung. Indem sie das tun, beziehen sie sich zugleich auf eine normative Ordnung, die regelt, wofür in einer Gesellschaft Anerkennung zugewiesen wird oder wofür man mit Missachtung rechnen muss. Im Band wird die zentrale Gegenwartskategorie vor ihrem historischen Hintergrund erschlossen. Die Autoren beleuchten Veränderungen sozialer Anerkennungsbeziehungen in den Feldern Arbeit und Konsum, Recht, Medien und Familie und fragen nach der normativen Legitimation von Anerkennungsansprüchen. Ein Wandel wird sichtbar: Tradierte Anerkennungsformen geraten unter Druck, während um die Anerkennung neuer Ansprüche gerungen wird.

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Wissenschaft

Traum und Wirklichkeit

Zur Geschichte einer Unterscheidung

von Petra Gehring.

Seit jeher beschäftigt der Traum unser Denken. Er fasziniert und erscheint doch als zutiefst fremd: etwas Andersartiges, Unwirkliches. Was aber ist es, das den Traum von der Wirklichkeit unterscheidet?

 

Schon in der Antike gab es Erklärungen dafür, warum wir träumen und was den Zustand des Träumens von dem des Wachens abgrenzt. Um dieses Verhältnis von Traum und Wachwirklichkeit zueinander geht es hier und damit um eine elementare Unterscheidung, wie sie in der Philosophie und anderen Wissenschaften getroffen wurde. Petra Gehring führt uns dabei von der griechischen Antike über das Mittelalter und die frühe Neuzeit in das Zeitalter der Aufklärung, von der Romantik über die Psychoanalyse bis zur modernen Hirnforschung. Dabei leistet sie mehr als eine faszinierende Rückschau auf die wechselnden Traumtheorien. Ihre philosophische Geschichte der Unterscheidung von »geträumt« und »wirklich« untergräbt unsere oft allzu selbstverständliche Auffassung von »Wirklichkeit«.

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Wissenschaft

Postsäkularismus

Zur Diskussion eines umstrittenen Begriffs

von Matthias Lutz-Bachmann (Hg.).

Mit dem »Postsäkularismus« (Jürgen Habermas) verbindet sich die Frage, welche Rolle die Religion in freiheitlich-demokratischen, pluralistischen Gemeinwesen spielt. International renommierte Philosophen, Theologen und Sozialwissenschaftler erörtern, welche Bedeutung dem Begriff des »Postsäkularen« zukommt, ob das säkulare Zeitalter der Vergangenheit angehört, und wie es möglich ist, zwischen widerstreitenden religiösen, areligiösen und antireligiösen Überzeugungen eine gemeinsame politische Sprache zu finden. Mit Beiträgen von William Barbieri, James Bohman, José Casanova, Rainer Forst, Karl Gabriel, Friedrich Wilhelm Graf, Volkhard Krech, Hartmut Leppin, Detlef Pollack und Charles Taylor.

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Wissenschaft

Langeweile

Auf der Suche nach einem unzeitgemäßen Gefühl Ein philosophisches Lesebuch

von Renate Breuninger (Hg.), Gregor Schiemann (Hg.).

Langeweile wird in dieser Anthologie als Signatur der Moderne lesbar: Sie durchdringt die gegenwärtige Kultur, wird aber nach wie vor weggeschoben, ja tabuisiert. Der Band bietet eine Textauswahl von klassischen Denkern sowie von Autorinnen und Autoren des modernen Diskurses bis heute und stellt den Zusammenhang mit verwandten Phänomenen der Sinnleere und Erschöpfung her. Als zunehmendes Massenphänomen in saturierten Gesellschaften entwickelt die Langeweile eine pathologische Dynamik, wenn ihr nicht ein eigener Raum gelassen wird. Ein Plädoyer für die Anerkennung dieses unvermeidlichen Gefühls.

Mit Texten von Blaise Pascal, Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer, Søren Kierkegaard, Charles Baudelaire, Friedrich Nietzsche, Georg Simmel, Walter Benjamin, Bertrand Russell, Iwan Gontscharow, Siegfried Kracauer, Emil Cioran, Giacomo Leopardi, Wolf Lepenies, Elizabeth S. Goodstein, Peter Toohey, Martin Doehlemann, Françoise Wemelsfelder und anderen.

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Wissenschaft

Immanuel Kant

von Heiner F. Klemme.

"Im Werk Kants sind die entscheidenden Geheimnisse der modernen Epoche enthalten, ihre Tugenden und ihre Grenzen", schrieb José Ortega y Gasset. Kants Denken der Freiheit und der Aufklärung hat unsere heutige Sicht auf die Welt tief geprägt. Seine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Erkenntnis, mit Fragen der Ethik sowie seine religions- und geschichtsphilosophischen Schriften beeinflussen nach wie vor die philosophischen Debatten. Heiner F. Klemme gibt einen Überblick über die gesamte Bandbreite der Philosophie Kants, dessen Todestag sich am 12. Februar 2004 zum 200. Mal jährt.

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Wissenschaft

Sphären der Gerechtigkeit

Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit

von Michael Walzer.

Die wissenschaftliche Gerechtigkeitsdebatte, jahrelang dominiert von John Rawls’ »Theorie der Gerechtigkeit«, erhielt 1983 durch Michael Walzer eine bedeutende Wendung. In Abgrenzung von Rawls und anderen Gerechtigkeitstheoretikern entwickelte Walzer in seinem inzwischen klassisch gewordenen Werk seine Vision einer »komplexen Gleichheit«. Er geht davon aus, dass wahre Gerechtigkeit nicht durch einen wörtlich verstandenen Gleichheitsbegriff verwirklicht werden kann: Vielmehr verlangen verschiedene wichtige Güter – Reichtum, Macht, Arbeit, Liebe – auch verschiedene Modi der Verteilung. Walzer setzt sich nachdrücklich für einen neuen pluralistischen Gleichheitsbegriff ein, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

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Wissenschaft

Toleranz

Philosophische Grundlagen und gesellschaftliche Praxis einer umstrittenen Tugend

von Rainer Forst (Hg.).

In pluralistischen Gesellschaften ist Toleranz eine ebenso unverzichtbare wie umstrittene Tugend. Den einen erscheint sie als Ausdruck gegenseitigen Respekts oder gar der Wertschätzung von kultureller und religiöser Differenz. Andere betrachten sie als eine herablassende Einstellung und als eine strategische, potentiell repressive Praxis gegenüber Minderheiten. Angesichts dieser Divergenzen macht es sich der Band zur Aufgabe, die philosophischen Grundlagen und die gesellschaftliche Praxis der vieldeutigen Tugend der Toleranz zu untersuchen.

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Wissenschaft

Genealogie als Kritik

Geschichte und Theorie des Subjekts nach Nietzsche und Foucault

von Martin Saar.

Der Begriff der Genealogie steht seit Friedrich Nietzsche und Michel Foucault für eine radikale Form von Kritik: Genealogie stellt einen Wert, eine Institution, eine Praxis in Frage, indem sie deren historische Wurzeln freilegt. Martin Saar rekonstruiert genealogische Kritik als eine Kritik des Selbst, die uns erkennen lässt, welche Prozesse und Mächte uns zu dem gemacht haben, was wir sind. Und diese Kritik enthält ein Versprechen: Wenn die kontingenten Machtverhältnisse aufgedeckt werden, in die das Selbst verstrickt ist, kann es sich transformieren.

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