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Wissenschaft

Im Kampf gegen Nazideutschland

Die Berichte der Frankfurter Schule für den amerikanischen Geheimdienst 1943-1949

von Franz Neumann, Herbert Marcuse, Otto Kirchheimer, Raffaele Laudani (Hg.).

Während des Zweiten Weltkriegs arbeiteten Franz Neumann, Herbert Marcuse und Otto Kirchheimer, die in den 1930er Jahren vor der nationalsozialistischen Verfolgung ins Exil in die USA geflohen waren, für das Office of Strategic Services, den Vorläufer der CIA. Zwischen 1943 und 1949 versorgten sie die Amerikaner mit umfangreichen Dossiers über das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in der NS-Diktatur, über Hitlers Kriegsstrategien und die Rolle des Antisemitismus. Darüber hinaus entwarfen sie Pläne für den Wiederaufbau einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des »Dritten Reichs«. So spielten sie bei der Entwicklung der alliierten Nachkriegspolitik, den Entnazifizierungsprogrammen und der Vorbereitung der Nürnberger Prozesse eine maßgebliche Rolle.

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Wissenschaft

Macht

Aktuelle Perspektiven aus Philosophie und Sozialwissenschaften

von Phillip H. Roth (Hg.).

Ob in einfachen zwischenmenschlichen Beziehungen oder in den komplexen Strukturen von Politik und Gesellschaft: Macht ist in allen sozialen Situationen wirksam. Der Band bietet eine interdisziplinäre Einführung in das Thema Macht sowie Darstellungen aktueller und innovativer Theorien aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Etablierte Forscher und Nachwuchswissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen eröffnen Perspektiven auf diesen gesellschaftlichen Fundamentalbegriff und legen die sozialphilosophischen, semiotischen und kommunikativen Eigenschaften von Macht frei.

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Wissenschaft

Raster des Krieges

Warum wir nicht jedes Leid beklagen

von Judith Butler.

Wenn wir lesen, dass in Afghanistan deutsche Soldaten sterben, sind wir betroffen. Das Schicksal gleichzeitig getöteter ziviler Dorfbewohner bekümmert uns deutlich weniger. Der Krieg, so erklärt Judith Butler diese unterschiedliche Wahrnehmung, dient uns als Deutungsrahmen, nach dem einige Leben mehr wert sind als andere. Zugleich ist der Krieg nur möglich, weil weitere Rahmen oder Raster ("frames") den bewaffneten Konflikt als notwendig erscheinen lassen. Anhand der Themen Folter, Fotografie, Einwanderungs- und Sexualpolitik, Rassismus und moderne Kriegsführung macht Butler deutlich, welche Rahmen unsere Wahrnehmung auf welche Weise beeinflussen. Insbesondere sucht sie all diejenigen einzubeziehen, deren Leben im derzeit vorherrschenden westlichen Rahmen gar nicht oder nur als zu vernachlässigendes Leben vorkommt und deren Tod in diesem Rahmen kaum betrauert werden kann. Sie betont, dass alles Leben "prekär" ist, angewiesen auf Unterstützung und Hilfe - das Leugnen dieses ungeschützten, gefährdeten Lebens ist der erste Schritt auf dem Weg in den Krieg.

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Wissenschaft

Arabisch-islamische Philosophie

Geschichte und Gegenwart 2., aktualisierte Auflage

von Geert Hendrich.

Der Einfluss der arabisch-islamischen Welt auf die europäische Kultur des Mittelalters wurde lange unterschätzt. Auch die heutigen Islamdebatten betonen häufig den Gegensatz zwischen arabischer und westlicher Kultur. Umso wichtiger ist es, die Bedeutung der arabischislamischen Kultur für Europa zu kennen. Geert Hendrich stellt die wichtigsten Philosophen und Denktraditionen dieser Kultur von den Anfängen bis zur Gegenwart vor und schildert die jeweiligen kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Zudem gibt sein Buch einen Einblick in die aktuellen philosophischen Debatten um Islam und Moderne.

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Wissenschaft

Judith Butler

Eine Einführung 2., aktualisierte Auflage

von Paula-Irene Villa.

Das Werk von Judith Butler übt seit zwei Jahrzehnten nachhaltigen Einfluss auf viele Debatten in den Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften aus. Auch in den Feuilletons sowie in politischen Auseinandersetzungen ist sie immer wieder präsent. 1991 erschien ihr vieldiskutiertes Buch "Das Unbehagen der Geschlechter" mit der provokanten These, dass die Geschlechterdifferenz nicht biologisch, sondern performativ zu verstehen sei.

 

Heute gilt Butler als eine der Begründerinnen der Queer Theory und als Philosophin, die sich an der Formulierung einer Ethik der Verletzbarkeit versucht. Diese überarbeitete und erweiterte Einführung stellt Butlers Werk in den Kontext der zeitgenössischen Diskussion, geht auf die kontroverse Rezeption ein und hilft beim Verständnis der komplexen Argumentationen.

 

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Wissenschaft

Sphären der Gerechtigkeit

Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit

von Michael Walzer.

Die wissenschaftliche Gerechtigkeitsdebatte, jahrelang dominiert von John Rawls’ »Theorie der Gerechtigkeit«, erhielt 1983 durch Michael Walzer eine bedeutende Wendung. In Abgrenzung von Rawls und anderen Gerechtigkeitstheoretikern entwickelte Walzer in seinem inzwischen klassisch gewordenen Werk seine Vision einer »komplexen Gleichheit«. Er geht davon aus, dass wahre Gerechtigkeit nicht durch einen wörtlich verstandenen Gleichheitsbegriff verwirklicht werden kann: Vielmehr verlangen verschiedene wichtige Güter – Reichtum, Macht, Arbeit, Liebe – auch verschiedene Modi der Verteilung. Walzer setzt sich nachdrücklich für einen neuen pluralistischen Gleichheitsbegriff ein, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

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Wissenschaft

Kommunitarismus

von Walter Reese-Schäfer.

Der Kommunitarismus ist eine philosophisch-politische Reaktion auf scheinbare Zerfallstendenzen der zunehmend individualistischen, liberalen Wohlstandsgesellschaft, in der die Orientierung an Werten wie sozialer Verantwortung und Solidarität nachlässt. Die von den USA ausgegangene Bewegung, der führende Philosophen wie Charles Taylor, Alasdair MacIntyre, Martha Nussbaum, Michael Walzer und Robert Putnam zugeordnet werden und die vor allem von dem Soziologen Amitai Etzioni politisch vorangetrieben wird, hat heute auch in Europa - besonders in Deutschland - ein breites Netzwerk entwickelt.

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Wissenschaft

Sprache und Kritische Theorie

von Philip Hogh (Hg.), Stefan Deines (Hg.).

Welche Rolle spielt Sprache für eine kritische Theorie? Die Beiträger beantworten diese Frage vor dem Hintergrund gegenwärtiger Diskussionen in der Sprach- und Sozialphilosophie. Sie zeichnen so ein Bild epistemologischer, kommunikativer, sozialer und normativer Gefahren und Potenziale der Sprache.
Mit Beiträgen von Robert B. Brandom, Alexander G. Düttmann, Martin Seel u.a.
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Wissenschaft

Was kann und darf Kunst?

Ein ethischer Grundriss

von Dagmar Fenner.

Immer wieder gibt es Skandale um Kunst, wenn sie ästhetische und moralische Grenzen überschreitet. Schnell stellen sich dann die Fragen: Wozu Kunst? Was darf Kunst? Eine Ethik der Kunst als Teilbereich der Philosophie oder der Angewandten Ethik gibt es bislang jedoch noch nicht. Dagmar Fenner fragt nach der ethischen Dimension von Kunstproduktion und -rezeption: Welche Rolle spielt Kunst in unserer Gesellschaft und welchen Beitrag kann sie zu einem guten Leben und gerechten Zusammenleben leisten? Müssen der Freiheit der Kunst in manchen Fällen Grenzen gesetzt werden?

Dagmar Fenner diskutiert anhand von Themen wie der Verletzung von Persönlichkeitsrechten, dem Einsatz von Tieren, der Darstellung von Gewalt und Sexualität oder Blasphemie, wie weit die Verantwortung des Künstlers für die Wirkung seiner Werke reicht. Der systematische Grundriss richtet sich an Künstler, Kunstvermittler, Dozenten und Studierende im Kunstbereich an Hochschulen und Gymnasien sowie an alle Kunstinteressierten.

 

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Wissenschaft

Gilles Deleuze

von Friedrich Balke.

»Eines Tages wird das Jahrhundert vielleicht deleuzianisch sein.« Der berühmte Satz Michel Foucaults gilt dem Werk eines Denkers, der die französische Nachkriegsphilosophie maßgeblich geprägt hat und international breit rezipiert wird. Seiner Einführung legt Friedrich Balke die Entfaltung des Paradoxons zugrunde, daß das Nicht-Philosophische das eigentliche Problem der Philosophie ist. Daß das Denken Deleuzes über den akademischen Bereich hinaus auch in subkulturelle Milieus ausstrahlt, beweist seine Fähigkeit, nicht nur neue Begriffe zu schaffen, sondern diese Begriffe auch auf außerphilosophische Phänomene zu beziehen.

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