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Wissenschaft

Wissen und Entscheiden

Lokale Strategien gegen den Klimawandel in Frankfurt am Main, München und Stuttgart

von Hubert Heinelt, Wolfram Lamping

Wissen bildet die Voraussetzung dafür, Entscheidungen treffen und in konkreten Situationen angemessen handeln zu können. Hubert Heinelt und Wolfram Lamping zeigen, dass das, was auf lokaler Ebene als Problem definiert wird und im Hinblick auf die Lösung entscheidungsrelevant ist, von einer spezifischen »Deutungs«- und »Wissenswahl« abhängt. In ihr kommt zum Ausdruck, was in spezifischen örtlichen Kontexten als sachlich und normativ angemessen gilt. Anhand der Klimapolitik der Städte Frankfurt am Main, München und Stuttgart untersuchen die Autoren, wie solches Wissen generiert, reproduziert und infrage gestellt wird und welche Mechanismen für diesen Prozess relevant sind.

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Wissenschaft

Der Verlust politischer Gleichheit

Warum die sinkende Wahlbeteiligung der Demokratie schadet

von Armin Schäfer

Bundestagswahlen, Landtagswahlen, Kommunalwahlen, Europawahlen – seit Jahren sinkt die Wahlbeteiligung in Deutschland. Doch was steht hinter diesem Trend und was bedeutet er für die Demokratie? Armin Schäfer beantwortet diese Frage umfassend und zeigt, dass wachsende soziale Ungleichheit zu einer Verringerung der Wahlbeteiligung führt: Sozial benachteiligte Gruppen bleiben in großer Zahl der Wahlurne fern. Die Unterschiede in der Wahlbeteiligung waren in der Geschichte der Bundesrepublik nie so groß wie heute. Aktuelle Reformmaßnahmen, die die Partizipationsmöglichkeiten ausweiten, verringern entgegen optimistischen Erwartungen die Beteiligungskluft nicht, sondern vergrößern sie sogar.

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Wissenschaft

Verflochtene Staatlichkeit

Globalisierung als Governance-Geschichte

von Gunnar Folke Schuppert

Die Geschichte der Globalisierung beschäftigt sich besonders mit der weltweiten Intensivierung von Wirtschaftsbeziehungen und der Vernetzung der Finanzmärkte. Dieses Buch lässt die Globalisierung viel früher beginnen: mit der Ausbreitung des Christentums und des Islam in Antike und Mittelalter sowie mit dem Aufbruch der europäischen Handelsnationen nach Ostasien und der weltweiten »mission civilisatrice et religieuse« in der frühen Neuzeit. So kommen – im Zusammenspiel von Staat, Kommerz und Religion – neue Akteure der Globalisierung in den Blick, etwa die »Staatlichkeitsunternehmer« des frühen Kolonialismus und die katholischen Missionsgesellschaften. Aus Sicht der Governance-Forschung entsteht so ein vielfältiges, bisher noch nicht präsentiertes Bild der Globalisierung.

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Wissenschaft

Politik braucht Strategie - Taktik hat sie genug

Ein Kursbuch

von Joachim Raschke, Ralf Tils

Die Segelcrew zum America’s Cup hat unter 17 Profis einen ausgewiesenen »Strategen«, die Bundesregierung unter mehr als 13 000 Mitarbeitern keinen einzigen. Und warum gibt es in der Wirtschaft seit 50 Jahren das strategische Management, während die

Politik über keinen Zweig verfügt, der zu Recht »Politische Strategie« genannt werden kann? Joachim Raschke und Ralf Tils zeigen, dass es angesichts wachsender Komplexität auch in der Politik höchste Zeit ist für umsichtige Strategie statt situativer Taktik. Ausgehend von den spezifischen Motiven und Zielen politischer Arbeit im Unterschied etwa zur Wirtschaft erläutern sie politische Strategie und ihre

Methodik einfach und praxisbezogen. Sie stellen den gesamten strategischen Prozess vor – Strategiefähigkeit, Strategiebildung und Steuerung – und beleuchten die Rolle der Akteure: Regierung, Opposition, Parteien, Medien und einzelne Politiker. Beispiele

gelungener oder missglückter Strategien aus der Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik machen das Erfolgspotenzial dieses Ansatzes anschaulich.

 

"Früher las man Clausewitz, Machiavelli, Sun Tsu, um Strategie zu verstehen. Heute muss man Raschke/Tils lesen."

Matthias Machnig, SPD-Stratege und Wirtschaftsminister in Thüringen

 

 

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Wissenschaft

Das Betreuungsgeld und seine Inanspruchnahme

Norwegen, Schweden und Deutschland im Vergleich

von Julia Höppner

Linke Parteien sehen das Betreuungsgeld als Hemmnis für Geschlechtergleichheit und frühkindliche Bildung, Konservative dagegen als Instrument zur Förderung von Wahlfreiheit zwischen öffentlichen und privaten Betreuungsmodellen. Die Erfahrungen aus Skandinavien verdeutlichen, dass Eltern das Betreuungsgeld unterschiedlich häufig nutzen. Julia Höppner geht den Ursachen dieses Phänomens in einem Vergleich zwischen Norwegen und Schweden auf den Grund. Sie zeigt, wie sich die Inanspruchnahme des Betreuungsgelds in Deutschland

voraussichtlich entwickeln wird.

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Wissenschaft

Armut im Alter

Probleme und Perspektiven der sozialen Sicherung

von Christoph Butterwegge (Hg.), Gerd Bosbach (Hg.), Matthias W. Birkwald (Hg.)

Altersarmut ist ein Problem, das häufig mit der Alterung unserer Gesellschaft in Verbindung gebracht wird. Die drohende Verarmung von Millionen älteren Menschen in Deutschland ist aber vor allem auf sinkende Reallöhne, den expansiven Niedriglohnsektor, entsprechende Reformen des Arbeitsmarktes und eine falsche Rentenpolitik zurückzuführen: Mit der Riester-Reform und weiteren Maßnahmen (Aussetzung der jährlichen Rentenanpassung, Beendigung der Beitragszahlungen für Langzeitarbeitslose usw.) wurde das für den Sozialstaat grundlegende Prinzip der Lebensstandardsicherung in der Rentenversicherung aufgegeben. Absehbare Folgen sind eine noch stärkere Polarisierung der Gesellschaft in Arm und Reich sowie eine »Reseniorisierung« der Armut. In diesem Band geben Expertinnen und Experten erstmals einen Überblick über die aktuellen Risiken, Erscheinungsformen und Ursachen von Altersarmut in Deutschland. Darüber hinaus diskutieren sie ein ganzes Bündel möglicher Maßnahmen für eine gerechte und solidarische Alterssicherung.

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Wissenschaft

Südkorea und Nordkorea

Einführung in Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

von Thomas Kern (Hg.), Patrick Köllner (Hg.)

Die koreanische Halbinsel ist der letzte Gletscher des Kalten Krieges. Die junge Demokratie Südkorea, elftgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, steht dem stalinistischen Nordkorea gegenüber, das vor allem durch Atomprogramme und Drohgebärden von sich reden macht. Die Autoren bieten eine gut lesbare Einführung in die Geschichte der Halbinsel, die politische und wirtschaftliche Entwicklung sowie die auswärtigen Beziehungen der beiden Koreas. Darüber hinaus präsentieren sie in Bezug auf Südkorea fundierte Überblicke über Unternehmen, Zivilgesellschaft, Religion sowie Bildung und Innovation. Das Fazit: Eine Wiedervereinigung Koreas ist durchaus absehbar - mit den Folgen müssen wir uns bereits jetzt auseinander setzen, denn Korea ist längst kein unbedeutender Mitspieler mehr.

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Wissenschaft

Rendite machen und Gutes tun?

Mikrokredite und die Folgen neoliberaler Entwicklungspolitik

von Gerhard Klas (Hg.), Philip Mader (Hg.)

Mikrokredite sind seit mehr als zehn Jahren zentraler Bestandteil der Entwicklungspolitik. Sie werden als Wunderwaffe gegen die Armut gepriesen, mit der sich Frauen emanzipieren und Kleinunternehmerinnen eine Existenzgrundlage erarbeiten können. Unter dem Stichwort »Social Business« werben Finanzprogramme für eine angeblich humane Marktwirtschaft. Doch der schöne Schein trügt. Drei Jahrzehnte nach Gründung der weltbekannten Grameen Bank durch Muhammad Yunus gibt es keine stichhaltigen Belege für die Heilsversprechen der Mikrofinanz. Im Gegenteil: Mikrokredite mit exorbitant hohen Zinsen bürden Menschen mit unsicheren Existenzen und wenig Chancen nachweislich zusätzliche Schulden, Risiken und Arbeit auf. In diesem Buch zeigen Forscher, Entwicklungspraktiker und Journalisten – darunter Maren Duvendack, Thomas Gebauer, Kathrin Hartmann und Werner Raza –, warum der Versuch, Armut mit Schulden zu bekämpfen, gescheitert ist. Darüber hinaus diskutieren sie Wege einer solidarischeren Entwicklungspolitik, die unter anderem auf subventionierte Kredite setzt, auf die Stärkung des öffentlichen Sektors und damit auf Kooperation statt auf Einzelkämpfertum.

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Wissenschaft

Thomas Hobbes

Eine Einführung

von Herfried Münkler

Thomas Hobbes, dessen Denken von den europäischen Konfessions- und Bürgerkriegen des 17. Jahrhunderts geprägt war, steht für einen Paradigmenwechsel innerhalb der politischen Philosophie. Diese ging seit Platon und Aristoteles von der Opposition zwischen gerechtem und ungerechtem Gemeinwesen aus. Hobbes jedoch "erfand" für sein Zeitalter eine neue Opposition: die von Herrschaftslosigkeit und Herrschaft. Chaos und Krieg sollten durch die Einsetzung eines absoluten Souveräns gebannt werden. Damit war Hobbes Wegbereiter einer neuen Regierungsform. Herfried Münklers bekannte Einführung in die Philosophie von Thomas Hobbes liegt nun in einer aktualisierten Neuauflage vor.

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Wissenschaft

Zivilgesellschaft

Theorie und politische Praxis

von Frank Adloff

"Zivilgesellschaft" ist ein viel benutztes Schlagwort, sowohl in Medien und Politik als auch in den Sozialwissenschaften. Der Begriff bezeichnet nichtstaatliche Organisationen wie Verbände, Vereine, soziale Bewegungen, Stiftungen, Initiativen - kurz, alle Aktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern, die unsere heutigen Demokratien mitgestalten. Auf der normativen Ebene zählen das öffentliche Gespräch und Werte wie Toleranz und Gewaltfreiheit zur Zivilgesellschaft. Frank Adloff rekonstruiert zunächst die wechselhafte Geschichte des Begriffs, die schon mit Aristoteles begann, über das Mittelalter bis in die Neuzeit und die Moderne reicht und Denker wie Locke, Hegel, Tocqueville, Gramsci, Dewey, Arendt, Etzioni, Dahrendorf oder Habermas einschließt. Anschließend beschreibt er historische Entwicklungslinien und Beispiele der deutschen Zivilgesellschaft - als gesellschaftlicher und öffentlicher Raum von freiwilligen und politischen Assoziationen - vom 19. Jahrhundert bis heute. Am Ende stellt Adloff nationenübergreifende Formen von Zivilgesellschaft vor und zeigt, dass diese im Zeitalter der Globalisierung unerlässlich sind.

 

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