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Wissenschaft

Das erschöpfte Selbst

Depression und Gesellschaft in der Gegenwart

von Alain Ehrenberg.

Eigenverantwortung, Selbstverwirklichung, Streben nach Glück und Erfolg sind Ansprüche, die in der modernen kapitalistischen Gesellschaft wie selbstverständlich von jedem und jeder übernommen werden. Viele Menschen scheitern daran und reagieren mit innerer Leere, mit Depression, Antriebslosigkeit und Suchtverhalten auf ihr vermeintliches »Versagen«. So lautet die Analyse des französischen Soziologen Alain Ehrenberg, dessen Buch – 1998 in Frankreich erschienen, 2004 in deutscher Übersetzung – zu einem Bestseller wurde. Inzwischen ein Klassiker, erscheint das Buch in einer Neuausgabe mit einer aktuellen Einleitung des Autors.

»In einer faszinierenden Zusammenführung von quantitativer Sozialforschung, Psychiatriegeschichte und Sozialpsychologie zeigt Ehrenberg, dass die Ausbreitung depressiver Erkrankungen die Folge einer institutionellen Überforderung der Subjekte ist.« Axel Honneth

»Ein brillanter Essay über den Zustand des modernen Menschen.« Psychologie Heute

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Wissenschaft

Soziale Bewegungen in Guatemala

Eine kritische Theoriediskussion

von Eva Kalny.

Soziale Bewegungen sind Teil gesellschaftlicher Gesamtstrukturen, sie sind von diesen geprägt und sie versuchen, diese Strukturen zu beeinflussen. Am Fallbeispiel Guatemalas zeigt dieses Buch anhand von Frauenbewegungen, indigenen Bewegungen und Kämpfen um Ressourcen auf, wie die Verfasstheit des Staates Rahmenbedingungen für soziale Bewegungen setzt und wie dies in ausgewählten Theorien sozialer Bewegungen reflektiert wird beziehungsweise in diese Eingang finden kann.

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Wissenschaft

Polizeilicher Kommunitarismus

Eine Praxisforschung urbaner Kriminalprävention

von Thomas Scheffer, Christiane Howe, Eva Kiefer, Dörte Negnal, Yannik Porsché.

In urbanen Ballungsräumen treffen Bevölkerungsgruppen, Szenen und Milieus mit unterschiedlichen Praktiken und Wertvorstellungen aufeinander. Lokale Verhältnisse und Sicherheitslagen werden unübersichtlicher. Hier sieht sich die Polizei gefordert, mit Wissens-, Vertrauens- und Beziehungsarbeit Abhilfe zu schaffen. Neben ihrem Kerngeschäft, der Verfolgung von Straftaten und der Gefahrenabwehr, etabliert sie die Präventionsarbeit. Unterschiedliche Formen dieser spezifischen polizeilichen Arbeit werden in dem Band durch ethnografische Praxisforschung vorgestellt.

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Wissenschaft

Die Neuerfindung der Natur

Primaten, Cyborgs und Frauen

von Donna Haraway, Carmen Hammer (Hg.), Immanuel Stieß (Hg.).

In diesem Band werden zentrale Aufsätze Donna Haraways - eine der bedeutendsten und innovativsten feministischen Naturwissenschaft- lerinnen in den USA - erstmals einem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht. In ihren Texten teilt die Autorin nicht die Sehnsucht vieler Feministinnen nach der Rückkehr zur reinen, unversehrten Natur, sondern sieht in deren Auflösung auch eine Chance zur Änderung bestehender Herrschaftsbeziehungen.

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Wissenschaft

Sisyphos im Management

Die vergebliche Suche nach der optimalen Organisationsstruktur

von Stefan Kühl.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen heute eigenverantwortlich handeln, aber möglichst nur in dem vom Management vorgegebenen Rahmen. Man fordert von ihnen, wie »Unternehmer in Unternehmen« zu agieren, dabei immer im Sinne des gesamten Unternehmens.

Stefan Kühl analysiert systematisch die Paradoxien und Widersprüche, die durch die neuen Managementkonzepte entstehen. Anhand aktueller Trends im Managementdiskurs zeigt er, warum die Suche nach einer optimalen Organisationsstruktur vergeblich ist und warum das Management diese Suche trotzdem nicht aufgeben sollte.

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Wissenschaft

Scheidungsväter

Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben

von Gerhard Amendt.

Heute wird fast jede zweite Ehe geschieden, in mehr als der Hälfte davon gibt es Kinder. Zumeist leben die Kinder dann bei der Mutter,

während Väter häufig um die Zeit mit ihren Kindern kämpfen müssen: Doch dieser Kampf lohnt sich, denn Kinder brauchen ihre Väter, so wie Väter ihre Kinder.

 

Immer noch herrscht der Mythos vor, Väter würden nach der Scheidung die Mutter mit den Kindern allein lassen. Gerhard Amendt widerlegt diese Sicht. Väter kämpfen oft darum, ihr Leben mit den Kindern möglichst so fortzuführen, wie sie es aus dem Familienalltag gewohnt waren. Sie leiden unter den seltenen Besuchen ihrer Kinder und viele trauern um das Ende des Familienlebens. Die in diesem Buch zu lesenden Erfahrungsberichte von geschiedenen wie getrennten Vätern machen deutlich: Auf Seiten der Gerichte, der Jugendämter und der helfenden Berufe ist ein Umdenken erforderlich. Denn obwohl nach Familienrecht Vater und Mutter gleichwertige, wenn auch unterschiedliche Bedeutung für ihre Kinder haben, fehlt in der Praxis oft das Verständnis für die Männer nach der Trennung.

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Heroin

Vom Arzneimittel zur Droge

von Michael de Ridder.

Heroin kam nicht als Droge in die Welt, sondern wurde 1898 als Arzneimittel zur Therapie von Atemwegserkrankungen von den Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer und Co. entwickelt. Michael de Ridder dokumentiert erstmals die Geschichter dieser janusköpfigen Substanz, ihre Bedeutung als Arzneimittel und ihre Transformation zur Droge. Indem der Autor das Klischee einer dämonisierten Droge korrigiert, trägt er zur Versachlichng der drogenpolitischen Debatte um die heute in den meisten Staaten illegale Pharmadroge Heroin bei.

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Wissenschaft

Sternstunden der Soziologie

Wegweisende Theoriemodelle des soziologischen Denkens

von Sighard Neckel (Hg.), Ana Mijic (Hg.), Christian von Scheve (Hg.), Monica Titton (Hg.).

Die großen Entdeckungen der Soziologie: Dieser Band bietet erstmals kompakt und übersichtlich jene theoretischen Modelle des soziologischen Denkens, die als bahnbrechend gelten können und sich in der Erforschung von Gesellschaft vielfach bewährt haben.

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Wissenschaft

Affektives Kapital

Die Ökonomisierung der Gefühle im Arbeitsleben

von Otto Penz, Birgit Sauer.

Mit dem Wandel von der industriellen zur Dienstleistungsgesellschaft werden Gefühle zu entscheidenden beruflichen Kompetenzen. Sie unterliegen der Vermarktlichung und werden zu einem Kapital. Otto Penz und Birgit Sauer entwickeln vor diesem Hintergrund in Anlehnung an Bourdieu und Foucault ein kritisches gesellschaftstheoretisches Konzept von Affekten. Sie untersuchen deren soziale und geschlechtsspezifische Prägung im Kontext neoliberaler Transformation von Erwerbsarbeit und zeigen am Beispiel einer einst staatlichen Verwaltung, nämlich der Post, wie die Fremd- und Selbstkontrolle von Affekten zu einer unternehmerischen Haltung der Arbeitskräfte beiträgt.
Das Buch behandelt sowohl die Auswirkungen affektiver Arbeit auf die Subjektivität der Beschäftigten als auch die Frage der affektiven Vergesellschaftung von Arbeitskräften im gegenwärtigen Kapitalismus. Es diskutiert, ob die Mobilisierung von Affekten zum Verschwinden der Geschlechterdifferenz führt und ob sich aus affektiven Beziehungen neue Chancen für solidarisches Handeln angesichts prekärer Arbeitsverhältnisse eröffnen.
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Wissenschaft

Das Regenmacher-Phänomen

Widersprüche im Konzept der lernenden Organisation

von Stefan Kühl.

Dass Regenmacher Regen bringen, gehört in den Bereich des Aberglaubens. Sie stiften jedoch zweifelsohne Zusammenhalt unter denen, die an dieses Instrument glauben. Stefan Kühl beschreibt, wie dieses »Regenmacher-Phänomen« im Konzept lernender Organisationen wirkt. Viele moderne Managementprinzipien erreichen nicht das, was sie versprechen. Die als Erfolgsrezepte gehandelten Prinzipien wie klare Zielvereinbarungen, Mitarbeiteridentifikation, Partizipation und permanentes Lernen haben aber andere hilfreiche Effekte – sie halten

Organisationen in Bewegung.

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