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Wissenschaft

Das erschöpfte Selbst

Depression und Gesellschaft in der Gegenwart

von Alain Ehrenberg

Eigenverantwortung, Selbstverwirklichung, Streben nach Glück und Erfolg sind Ansprüche, die in der modernen kapitalistischen Gesellschaft wie selbstverständlich von jedem und jeder übernommen werden. Viele Menschen scheitern daran und reagieren mit innerer Leere, mit Depression, Antriebslosigkeit und Suchtverhalten auf ihr vermeintliches »Versagen«. So lautet die Analyse des französischen Soziologen Alain Ehrenberg, dessen Buch – 1998 in Frankreich erschienen, 2004 in deutscher Übersetzung – zu einem Bestseller wurde. Inzwischen ein Klassiker, erscheint das Buch in einer Neuausgabe mit einer aktuellen Einleitung des Autors.

»In einer faszinierenden Zusammenführung von quantitativer Sozialforschung, Psychiatriegeschichte und Sozialpsychologie zeigt Ehrenberg, dass die Ausbreitung depressiver Erkrankungen die Folge einer institutionellen Überforderung der Subjekte ist.« Axel Honneth

»Ein brillanter Essay über den Zustand des modernen Menschen.« Psychologie Heute

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Wissenschaft

Die Wiederkehr der Konformität

Streifzüge durch die gefährdete Mitte

von Cornelia Koppetsch

Ängste vor sozialem Abstieg prägen das Lebensgefühl der Mittelschicht. Je größer die Verunsicherung, desto mehr wird die "Mitte" als Hort von Sicherheit und Normalität herbeigesehnt. Anpassung mutiert dabei zur zentralen Strategie im Wettbewerb um Lebenschancen. Zugleich polarisiert sich die Mittelschicht immer mehr. Am unteren Ende kämpfen prekär Beschäftigte gegen den sozialen Abstieg, oben gelingt es dem bildungsorientierten Bürgertum, durch Abgrenzung Besitzstände zu verteidigen. Und dazwischen erhebt das moderne Kleinbürgertum die Selbstoptimierung zur Lebensaufgabe.

 

Die neue Mitte, so das Fazit, ist von Leistungsdruck und Überforderung ebenso geprägt wie von der Rückkehr zu konservativen Werten - was sich nicht zuletzt in der Renaissance alter Rollenmuster in Ehe und Familie spiegelt. Dies hat Folgen für alle, denn der Mittelstand hat als stilbildendes Großmilieu Vorbildfunktion. Cornelia Koppetsch schildert in einer Reihe von Stimmungsbildern, wie sich in dieser Lage Lebensformen und Mentalitäten in unserer Gesellschaft verändern.

 

 

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Wissenschaft

Stirbt der Kapitalismus?

Fünf Szenarien für das 21. Jahrhundert

von Immanuel Wallerstein, Randall Collins, Michael Mann, Georgi Derluguian, Craig Calhoun

Das ökonomische System des Kapitalismus wird kollabieren, weil negative Konjunkturzyklen und politische Krisen zusammentreffen und Wachstum an Grenzen stößt. Umweltkrisen werden den Kapitalismus massiv unter Druck setzen, ebenso wie globale Machtkämpfe und der Kampf um Ressourcen. Die Mittelklassen werden ihre Arbeit an IT-Services verlieren und nicht mehr so konsumieren können wie heute. Eine wichtige Frage wird sein, ob eine internationale politische Steuerung den Marktliberalismus wird beeinflussen können.
Fünf herausragende Sozialforscher diskutieren in diesem Buch die Optionen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung in den nächsten 30 Jahren. Historische Systemumbrüche und gegenwärtige Machtverhältnisse im Blick, entwerfen sie fünf Zukunftsszenarien für das 21. Jahrhundert und führen ihre Ergebnisse in einer Synthese zusammen.

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Wissenschaft

Soziologische Theorie. Bd. 2

Band 2: Handlungstheorie

von Richard Münch

Das Lehrbuch bietet die erste umfassende Einführung in die Werke der großen klassischen Denker der Soziologie sowie in mikro- bzw. makrosoziologische Theorieansätze. Der erste Band behandelt Denker wie Spencer, Marx, Pareto, Simmel, Durkheim, Weber und Mead: ihre Sicht auf die Gesellschaft, ihre methodischen Ansätze sowie ihre Wirkung auf die Entwicklung der Soziologie. Im Mittelpunkt des zweiten Bandes stehen Handlungstheorien wie Verhaltenstheorie, Rational-Choice-Theorie, Phänomenologie, Ethnomethodologie, Symbolischer Interaktionismus, Pragmatismus und kognitivistische Sozialpsychologie. Der letzte Band beleuchtet Gesellschaftstheorien: Neomarxismus, Kritische Theorie, Weltsystemanalyse, Konflikttheorie, Figurationssoziologie, Strukturalismus, Poststrukturalismus, Theorien der reflexiven Modernisierung, Funktionalismus und Systemtheorie. Jeder Band enthält ein Glossar; Fragen am Ende der einzelnen Kapitel geben Anstöße zum eigenständigen Weiterdenken.

 

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Wissenschaft

Stadtsoziologie

Eine Einführung

von Hartmut Häußermann, Walter Siebel

Von der modernen Großstadt bis zur beschaulichen Provinzstadt, von den Lebensstilen in der Innenstadt bis zu den Villenvierteln behandelt die Stadtsoziologie ein breites Themengebiet. Das Lehrbuch bietet einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Bereiche der stadtsoziologischen Forschung und deren theoretische Ansätze. In einem wissenschaftsgeschichtlichen Abriss wird die Entwicklung des soziologischen Denkens über die Stadt dargestellt, beginnend mit Marx / Engels über Weber bis zu den aktuellen Debatten über moderne Urbanität. Die feministische Perspektive auf die Stadt und die Tradition der Gemeindestudien werden in eigenen Kapiteln behandelt.

Ausführlich werden überdies die Ursachen und Folgen sozialer Segregation und "ethnischer Koloniebildung" in den Städten thematisiert.

Das Buch wendet sich nicht nur an Studierende, es ist auch geeignet für Leser, die nicht mit der Fachsprache vertraut sind und ein allgemeines Interesse an sozialen Fragen bzw. an der Stadt haben.

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Wissenschaft

Betriebe auf der Grenze

Integrationsfirmen und Behindertenwerkstätten zwischen Markt- und Sozialorientierung

von Manfred Gehrmann

Intellektuell und psychisch beeinträchtigte Menschen werden am Arbeitsmarkt stark benachteiligt. Für die Ersteren wurden in den 1960er-Jahren Werkstätten für behinderte Menschen gegründet, für die Letzteren in den 1980er-Jahren Integrationsfirmen für psychisch Kranke. Manfred Gehrmann zeigt, dass beide Teilhabeformen am Arbeitsleben marginale Arbeitsorganisationen darstellen, die ständig das Spannungsverhältnis zwischen Markt- und Sozialorientierung ausbalancieren müssen. Unter Berücksichtigung des soziologischen Konzepts der Marginalität und seiner aktuellen sozialtheoretischen Diskussion wird die Geschichte der stetigen Verbreitung von Werkstätten und

Integrationsfirmen rekonstruiert.

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Wissenschaft

Empire

Die neue Weltordnung

von Michael Hardt, Antonio Negri

Nach einem Vierteljahrhundert politischer Theoriemüdigkeit haben Hardt und Negri mit ihrer brillanten, provokanten und heiß diskutierten Analyse des postmodernen Kapitalismus im Zeitalter der Globalisierung das Denken wieder in Bewegung gebracht. Der Hoffnung auf die politische Gestaltbarkeit einer neuen, gerechteren Weltordnung haben sie damit ein anspruchsvolles theoretisches Fundament gegeben.



"Eine grandiose Gesellschaftsanalyse, die unser Unbehagen bündelt und ihm eine Richtung gibt, für die in der Geschichte der Philosophie das Wort vom 'guten Leben' steht." Die Zeit



"Das Jahrzehnt linker Melancholie ist vorüber." Neue Zürcher Zeitung

 



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Wissenschaft

Sternstunden der Soziologie

Wegweisende Theoriemodelle des soziologischen Denkens

von Sighard Neckel (Hg.), Ana Mijic (Hg.), Christian von Scheve (Hg.), Monica Titton (Hg.)

Die großen Entdeckungen der Soziologie: Dieser Band bietet erstmals kompakt und übersichtlich jene theoretischen Modelle des soziologischen Denkens, die als bahnbrechend gelten können und sich in der Erforschung von Gesellschaft vielfach bewährt haben.

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Wissenschaft

Die Ökonomisierung der Pietät

Der Wandel des Bestattungsmarkts in Deutschland

von Dominic Akyel

Das wirtschaftliche Handeln auf dem Bestattungsmarkt war lange Zeit stark durch soziale Normen geprägt, die eine Ökonomisierung verhinderten. Seit einigen Jahren lässt sich jedoch in diesem Bereich eine stärkere Ausrichtung des Handelns an Effizienz- und Rentabilitätskriterien beobachten. Wie konnte sich die Bestattungsbranche von einem hoch regulierten Wirtschaftszweig zu einem dynamischen und internationalen Markt entwickeln? Dominic Akyel beschreibt diese Veränderung als einen Prozess der Säkularisierung und Enttraditionalisierung gesellschaftlichen Handelns. Er zeigt, dass komplexe Ökonomisierungsdynamiken eng mit dem Wandel moralischer Vorstellungen verknüpft sind.

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Wissenschaft

Der Skandal der Vielfalt

Geschichte und Konzepte des Multikulturalismus

von Volker M. Heins

Der Bau von Moscheen, das Tragen von Kopftüchern in Schulen, das jüdische und muslimische Beschneidungsritual - in den Debatten, die erregt über diese Praktiken geführt werden, erscheinen "fremde" Kulturen und Religionen oft als bedrohend, ja skandalös. Dieser Haltung steht das politische Konzept des Multikulturalismus gegenüber, das für Schutz und Anerkennung kultureller Unterschiede durch Staat und Gesellschaft eintritt. In der politischen Theorie wie in der breiten Öffentlichkeit löst dieser Ansatz heute aber vielfach Unbehagen aus. Der Sozialwissenschaftler Volker M. Heins, der viele Jahre in Kanada, den USA, Israel und Indien gelebt hat, fragt nach den Ursachen dieses Unbehagens. In seinem gut lesbaren Überblick über die internationale Multikulturalismusdebatte zeichnet er die Fortschritte und Rückschläge bei der Auseinandersetzung nach, die in den letzten Jahrzehnten über kulturelle Vielfalt geführt wurde. Seine These lautet, dass der Streit um den Multikulturalismus - um religiöse Symbole, Sprachkompetenz von Migranten, Import internationaler Konflikte, Chancen auf dem Arbeitsmarkt - grundlegende Fragen von Identität, Differenz und Solidarität berührt, die weder im Nationalstaat noch im vereinten Europa gelöst worden sind.

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