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Wissenschaft

Hass, Neid, Wahn

Antiamerikanismus in den deutschen Medien

von Tobias Jaecker

Wildwestgebaren, Raubtierkapitalismus, Hollywoodschund – die Klage über vermeintlich typisch amerikanische Zustände ist in Deutschland verbreitet. Tobias Jaecker fragt nach den Ursachen, der Funktionsweise und den Auswirkungen des Antiamerikanismus. Er untersucht dazu mediale Kontroversen aus Politik, Wirtschaft und Kultur: von 9/11 über Obama bis zur Finanzkrise. Im Mittelpunkt der Analysen stehen die alltäglichen stereotypen Bilder, die in Zeitungsartikeln, Filmen und Popsongs, aber auch auf Zeitschriftencovern und in Karikaturen zum Vorschein kommen. Das Ergebnis führt eindringlich vor Augen, dass der Antiamerikanismus im 21. Jahrhundert als Welterklärungsmuster dient, um gesellschaftliche Umbrüche und Missstände scheinbar schlüssig zu deuten. Er kann sich so zu einer gefährlichen Ideologie verdichten.

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Wissenschaft

Ästhetik

Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe

von Gerhard Schweppenhäuser

Was ist schön und was ist hässlich? Gibt es objektive Kriterien für Schönheit? Und welche Rolle spielt dabei die eigene Wahrnehmung? Diesen Fragen geht die Ästhetik nach.

 

Nicht nur das »Schöne«, auch das »Erhabene« oder das »Unheimliche« sind Grundbegriffe der Ästhetik, ebenso wie Form und Funktion, Bild und Zeichen, Realität und Virtualität. In seiner Einführung erläutert Gerhard Schweppenhäuser anschaulich diese und andere Basisbegriffe und stellt die wichtigsten Debatten über Ästhetik von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart vor. In exemplarischen Analysen von Kunstwerken zieht er unter anderem die Semiotik, die Kommunikationstheorie, die Kritische Theorie, die Hermeneutik und die Systemtheorie heran und erklärt diese zugleich. Schließlich wird auch den aktuellen Veränderungen unseres Bild- und Kunstverständnisses nachgegangen. Ein unverzichtbares Buchfür alle, die Kunst, Design oder Literatur nicht nur aus dem Bauch heraus beurteilen, sondern klare und begründete Urteile fällen wollen.

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Wissenschaft

Neosexualitäten

Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion

von Volkmar Sigusch

Von Cybersex bis zur Steigerung der Potenz mit Viagra - heute gibt es eine Fülle neuer sexueller Praktiken und Lebensweisen, kurz: Neosexualitäten. Volkmar Sigusch, einer der weltweit bekanntesten Sexualwissenschaftler, gibt in seinem neuesten Buch einen einmaligen Einblick in diese sexuellen Welten der Gegenwart.

 

Volkmar Sigusch analysiert neue und alte Phänomene sexueller Aktivität, von der Love Parade und der Liebe zu Tieren über Viagra und Cybersex bis hin zur Homo-, Trans- oder Zissexualität. Er zeigt, wie sich unser Geschlechts- und Sexualleben in den letzten Jahrzehnten

verändert hat: Selbstbewusster, freier und buntscheckiger, wird es zugleich zunehmend kommerzialisiert und banalisiert. Aber es geht Sigusch nicht nur um diese zum Teil ungewöhnlichen Neosexualitäten. Ebenso zentral ist in seinem Buch die Liebe, wie sie im Alltag gelebt und erfahren wird. Und noch etwas bezieht Sigusch unweigerlich in seine Analyse der sexuellen Welten der Gegenwart ein: die sexuellen

Perversionen, mit denen die neuen Sexualformen nicht unbedingt deckungsgleich sind und die enger mit der Liebe verbunden sind, als allgemein vermutet wird. Siguschs Betrachtungen zu Neosexualitäten, Liebe und Perversion lassen Aspekte unserer heutigen Kultur und Gesellschaft hervortreten, die selten im Scheinwerferlicht stehen und doch prägender sind, als viele glauben möchten.

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Wissenschaft

Die neuen Regeln der Kunst

Andy Warhol und der Umbau des Kunstbetriebs im 20. Jahrhundert

von Nina Tessa Zahner

Der Kunstbetrieb ist ein Geflecht aus Medien und Märkten, Institutionen und Akteuren – von Künstlern über Galeristen und Kritiker bis hin zu Spekulanten und Sponsoren. Nina Tessa Zahner stellt dar, wie grundlegend sich diese internationale Szene und mit ihr die Herstellung, Verbreitung und Wahrnehmung von Kunst seit Mitte des 20. Jahrhunderts verändert hat. Vor dem Hintergrund der Karriere Andy Warhols im New York der 50er bis 80er Jahre zeigt sie, dass die Entwicklung von der modernen zur postmodernen Kunst auch das gesellschaftliche Urteil darüber, was als Kunst gelten kann, gründlich verändert hat. Die von Pierre Bourdieu in seinem gleichnamigen Werk herausgearbeiteten »Regeln der Kunst« sind heute durch neue Regeln ersetzt.

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Wissenschaft

Medientheorien

Eine philosophische Einführung

von Alice Lagaay (Hg.), David Lauer (Hg.)

Medientheorien gelten in mehr und mehr akademischen Disziplinen als unverzichtbares Handwerkszeug. Mindestens so allgegenwärtig wie der Medienbegriff ist jedoch die Klage über seine Unschärfe. Hier setzt die vorliegende Einführung an. Sie stellt elf wichtige Medientheoretiker vor, von Marshall McLuhan und Derrick de Kerckhove über Niklas Luhmann und Jean Baudrillard bis hin zu Friedrich Kittler und Lev Manovich, und untersucht anhand der einzelnen Ansätze, welches Potenzial dem Medienbegriff als kulturwissenschaftlichem und philosophischem Grundbegriff zukommt.

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Wissenschaft

Bürgerliche Ideologie und Musik

Politik der Musikgeschichtsschreibung in Deutschland 1776-1871

von Frank Hentschel

Musikwissenschaft und Musikgeschichtsschreibung entstanden in ihrer bis heute gültigen Form im 18./19. Jahrhundert parallel mit dem sich herausbildenden Bürgertum. Der Autor geht den politischen Untertönen in den Musikgeschichten jener Zeit nach und zeigt, wie das ästhetische Urteil über Musik von zeitgenössischen Ideologien – meist unbewusst – gesteuert wurde. Er arbeitet heraus, in welch großem Maße bürgerliche Ideale wie Fortschritt und Emanzipation, Nationalismus und Moral die Musikrezeption der Zeit bestimmt haben.

 

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Wissenschaft

The Fiction of America

Performance and the Cultural Imaginary in Literature and Film

von Susanne Hamscha

Amerika ist eine Inszenierungsform, eine Fiktion. Susanne Hamscha macht diese These zum Ausgangspunkt ihrer Untersuchung, sie versteht »Amerika« als Performanz. Durch das Gegenlesen klassischer amerikanischer Literatur und gegenwärtiger Populärkultur deckt sie stets wiederkehrende Handlungsmuster der US-amerikanischen Kultur auf. Es zeigt sich, dass normative Erzählungen über »Amerika« bereits im Moment ihrer Artikulation untergraben und infrage gestellt werden. Durch die Betrachtung der kulturellen Texte als performative Akte werden die Widersprüche dominanter Bedeutungen der amerikanischen Kultur zutage gefördert.

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Wissenschaft

Sprachen der Emotion

Kultur, Kunst, Gesellschaft

von Gunter Gebauer (Hg.), Markus Edler (Hg.)

Was und wie wir fühlen, ist auf biologischer Basis zu einem großen Teil durch kulturelle Codes reguliert. Ihre Entstehung, ihre Wirkung auf die Emotionen und die Wirkung der Emotionen auf die Sprache werden in diesem Buch untersucht und mit dem kooperativen Verhalten nichtmenschlicher Primaten verglichen. Im Zentrum steht dabei die enge Verbindung von Emotionen und Sprache. Neben der Sprache werden auch die Musik, der Film, die Gestik, religiöse Praktiken und Rituale sowie der Ausdruck von sozialen Gefühlen in die Betrachtung einbezogen.

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Wissenschaft

Jenseits des Eurozentrismus

Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften 2., erweiterte Auflage

von Sebastian Conrad (Hg.), Shalini Randeria (Hg.), Regina Römhild (Hg.)

Dieses Standardwerk enthält zentrale Texte zu postkolonialen Ansätzen in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. Es lädt dazu ein, die europäische Geschichte im Kontext von Kolonialismus und Imperialismus neu zu denken und den Blick zu öffnen für die Verflechtungen zwischen der europäischen und der außereuropäischen Welt. Die 2., erweiterte Auflage wurde um aktuelle Texte ergänzt, die das postkoloniale Europa der Gegenwart beleuchten. Die Einleitung zur Neuauflage erörtert, warum eine postkoloniale Perspektive unerlässlich ist – ebenso für die gegenwärtige Wissensproduktion wie für ein kritisches Verständnis heutiger europäischer Gesellschaften und Politik.

Mit Beiträgen von Manuela Boatca, Dipesh Chakrabarty, Jean Comaroff, John L. Comaroff, Sebastian Conrad, Fernando Coronil, Prasenjit Duara, Andreas Eckert, Steven Feierman, Stuart Hall, Wolf Lepenies, Achille Mbembe, Timothy Mitchell, Anthony Pagden, Sheldon Pollock, Shalini Randeria, Regina Römhild, Ann Laura Stoler, Michel-Rolph Trouillot und Albert Wirz.

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Wissenschaft

Gemütlichkeit

Eine kulturwissenschaftliche Annäherung

von Brigitta Schmidt-Lauber

Was gehört für Sie zu einem gemütlichen Abend Rotwein und Kerzen? Oder Fernseher, Chips und Bier? Vielen gilt Gemütlichkeit als Synonym deutschen Spießertums, mit röhrenden Hirschen und geblümten Ohrensesseln. Die Autorin spürt der »Gemütlichkeit« aus Sicht der Alltagskulturforschung nach. Sie klärt die Entstehungs- und Begriffsgeschichte des bürgerlichen Kulturmusters der Gemütlichkeit und schildert auf Grundlage zahlreicher Interviews, was alles zur Gemütlichkeit gehört von den Accessoires über die Atmosphäre bis hin zur persönlichen Befindlichkeit. Dabei bietet sie überraschende Einblicke in eine vermeintliche Selbstverständlichkeit.

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