Johanna Joppe, Christian Ganowski, Franz-Josef Ganowski
Finanzierung, Controlling, Outsourcing
Geld für Investitionen und laufendes Geschäft.
Der Mittelstand hat die besten Produkte, die engagiertesten Mitarbeiter und die größte Kundennähe – trotzdem ist die Umsatzrendite in vielen Fällen zu gering.
Johanna Joppe
Johanna Joppe, Christian Ganowski und Franz- Josef Ganowski sind Inhaber von Memoconsult, einer international tätigen Gesellschaft für Risikomanagement und intelligente Managementsysteme. Als Berater kleiner und mittelgroßer Unternehmen haben die Autoren oft mit Finanzierungsfragen zu tun. Von ihnen erschien u.a. bei Campus Kosten senken – jetzt! und Umsatz steigern – jetzt!.
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Christian Ganowski
Johanna Joppe, Christian Ganowski und Franz- Josef Ganowski sind Inhaber von Memoconsult, einer international tätigen Gesellschaft für Risikomanagement und intelligente Managementsysteme. Als Berater kleiner und mittelgroßer Unternehmen haben die Autoren oft mit Finanzierungsfragen zu tun. Von ihnen erschien u.a. bei Campus Kosten senken – jetzt! und Umsatz steigern – jetzt!.
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Franz-Josef Ganowski
Johanna Joppe, Christian Ganowski und Franz- Josef Ganowski sind Inhaber von Memoconsult, einer international tätigen Gesellschaft für Risikomanagement und intelligente Managementsysteme. Als Berater kleiner und mittelgroßer Unternehmen haben die Autoren oft mit Finanzierungsfragen zu tun. Von ihnen erschien u.a. bei Campus Kosten senken – jetzt! und Umsatz steigern – jetzt!.
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Inhalt
Vorwort
Geldnot im Mittelstand 7
Kapitel 1
Mehr Geld in Ihre Kasse: Die Umsatzplanung10
Kapitel 2
Flüssig bleiben: Cash-Management36
Kapitel 3
Wer frisst Ihr Geld? - Portfolio-Management74
Kapitel 4
Ihre Zukunft sichern: Investitionsplanung105
Kapitel 5
Extreme Kostensenkung mit Outsourcing & Co.124
Kapitel 6
Alles im Griff: Controlling155
Kapitel 7
Last, but not least: Erfolgskommunikation178
Register207
Vorwort
Geldnot im Mittelstand
Der Mittelstand wird als das "Rückgrat der Wirtschaft" bezeichnet. So stellt er seit Jahrzehnten die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung. Doch inzwischen befindet er sich in seiner prekärsten Lage seit Kriegsende.
Zwar gibt es immer noch einige florierende Vorzeigebetriebe. Doch die meisten kleinen und mittleren Unternehmen kämpfen verzweifelt um Kunden, Marktanteile, Kredite und zunehmend ums nackte Überleben. Selbst die Vorzeige-Mittelständler leiden inzwischen unter Margenschwund, Kostendruck, globaler Konkurrenz, Investitionsschwäche und Liquiditätsmangel. Jährlich werfen zehntausende Betriebe das Handtuch und melden Insolvenz an, oder sie werden übernommen. Und die Lage wird mit jedem Jahr schlimmer:
oSeit Basel II bekommen mittelständische Unternehmen immer schwerer Kredite.
oDer Kostendruck wird stärker.
oDer Preiskampf verschärft sich.
oDie Margen verfallen zusehends.
oDie globale Konkurrenz nimmt zu.
oDie geringe Eigenkapitaldecke engt Bewegungsspielräume ein.
oFamilienunternehmen plagen Nachfolgeprobleme.
oDie überbordende Ämterbürokratie stranguliert den Mittelstand.
oDie maue Konjunktur und die Konsumverweigerung belasten die Betriebe.
oDie Tarifpolitik begünstigt Großunternehmen und schädigt den Mittelstand.
Ein Ende der Pleitewelle im Mittelstand ist nicht in Sicht.
Wer ist schuld an der Mittelstandsmisere? Antworten werden zuhauf angeboten: "Die Kunden wollen es immer billiger - unsere Margen gehen kaputt!", "Die globale Konkurrenz drückt uns gegen die Wand!", "Die Chinesen machen es einfach günstiger!" Das stimmt alles - aber einmal ehrlich: Sind das tatsächlich die Ursachen für die Misere?
Seit mehr als 20 Jahren beraten wir Mittelständler. In dieser Zeit haben wir niemanden erlebt, der nicht spätestens beim Glas Spätburgunder bedauernd zugegeben hätte: "Natürlich macht uns die Konjunktur Probleme. Aber daran liegt es nicht. Wir haben zwar die besten Ingenieure und Produkte, doch nicht die Produkte sind der Engpass, sondern die Finanzen." Das trifft den Nagel auf den Kopf.
Der Mittelstand hat die erfolgreichsten Produkte, die besten Ingenieure und Mitarbeiter und die größte Kundennähe - und trotzdem reicht das Geld nicht, liegt die Umsatzrendite oft im schwachen einstelligen Bereich. Das kann eigentlich nicht sein! Und wenn, kann es nur am Finanzmanagement liegen! Nicht die Qualität, sondern die Finanzen sind der Engpass. Das lesen Sie heute zum ersten Mal? Das kann sein, denn es ist ein Tabu. Kaum einer wagte es bislang, das offen auszusprechen. Denn es würde bedeuten, dass die Krise im Mittelstand hausgemacht ist. Und dem "Rückgrat der Wirtschaft" kann man so etwas doch unmöglich vorwerfen! Wir tun es - und Sie offensichtlich auch. Denn wie Sie haben wir die Kehrseite des Tabus erkannt: Wenn die Krise hausgemacht ist, kann der Mittelstand sie auch selbst bewältigen. Genau dabei möchtenwir Ihnen helfen
Keine Bange, Sie müssen dafür kein Finanzmanagement einführen, denn Sie haben schon eines. Jedes kleine und mittlere Unternehmen verfügt darüber, so rudimentär es auch manchmal sein mag.
Wir können uns deshalb die umständliche Diskussion der Techniken und Methoden sparen, die höhere Finanzmathematik links liegen lassen und uns ausschließlich auf das konzentrieren, was Ihnen zu mehr Geld in der Kasse verhilft: auf die Fehler und Probleme in Ihrem vorhandenen Finanzmanagement, die Ihnen täglich und unmerklich Umsatz und Rendite wegfressen.
Niemand braucht ein weiteres Lehrbuch über Finanzmanagement. Der vorliegende Ratgeber beschreibt nicht, wie mittelständisches Finanzmanagement idealerweise, das heißt nach dem angeblichen Vorbild der Großkonzerne, aussehen müsste. Er geht vielmehr von der Realität aus und behebt die konkreten Mängel, Schwachstellen und Probleme der bereits vorhandenen, implementierten und in täglichem Gebrauch befindlichen betrieblichen Steuerungsinstrumente. Diese konkreten Probleme fehlen in vielen Lehrbüchern. Doch genau sie bedrohen den Mittelstand in Existenz und Erfolg. Schaffen wir sie aus dem Weg.
