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Wissenschaft

"Behinderung" überwinden?

Organisierter Behindertensport in der Bundesrepublik Deutschland (1950-1990)

von Sebastian Schlund.

Der Sport behinderter Menschen gerät meist nur während der Paralympics in den Fokus der Öffentlichkeit. Sebastian Schlunds Buch eröffnet - auch abseits dieses Großereignisses - Einblicke in die Geschichte des Behindertensports in Deutschland zwischen der Zeit der Weltkriege und der "Wiedervereinigung". Die Studie zeigt die Entwicklung des Phänomens von einer Therapiemaßnahme für Kriegsversehrte zu einer selbstbestimmten Freizeitaktivität. Dieser Prozess war von Debatten um die Integration behinderter Menschen sowie von Konflikten um die Gleichbehandlung aller Menschen mit Behinderung geprägt.

Für diese Dissertation wurde Sebastian Schlund 2017 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet.

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Wissenschaft

NS-Euthanasie und internationale Öffentlichkeit

Die Rezeption der deutschen Behinderten- und Krankenmorde im Zweiten Weltkrieg

von Thorsten Noack.

Internationale Berichte über einen auf industrielle Weise durchgeführten Massenmord entstanden im Zweiten Weltkrieg nicht erst im Zusammenhang mit dem Holocaust, sondern schon früher: in der Rezeption der "Euthanasie", mit der der nationalsozialistische Genozid unmittelbar nach Beginn des Krieges einsetzte. Thorsten Noacks Studie analysiert, wie Politik und Öffentlichkeit in drei Ländern - in Großbritannien, den USA und der Schweiz - auf die Nachrichten von den Behinderten- und Krankenmorden reagierten. Sie zeigt zudem die Wege auf, die das Wissen über die Morde ins Ausland nahm, und beschreibt die Auswirkungen der internationalen Berichterstattung auf die Kenntnisse der deutschen Bevölkerung sowie auf die Abläufe der Medizinverbrechen.

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Wissenschaft

Biographies in the Global South

Life Stories Embedded in Figurations and Discourses

von Gabriele Rosenthal (Hg.), Artur Bogner (Hg.).

Lange hat sich die soziologische Biografieforschung ganz überwiegend auf Menschen konzentriert, die im "globalen Norden" leben. Dieser Band ist ein Beitrag zu den jüngeren Bemühungen, diese viel zu enge Perspektive aufzuheben. Er zielt auf die Lebensgeschichten und Lebensverläufe von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten. Dabei stehen die biografischen und sozio-geschichtlichen Verflechtungen mit anderen Menschen und anderen gesellschaftlichen Gruppierungen im Mittelpunkt.

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Wissenschaft

"Du sollst nicht morden"

Selbstzeugnisse christlicher Wehrmachtssoldaten aus dem Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion

von David Schmiedel.

Wie konnten christlich sozialisierte Soldaten der Wehrmacht den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion vor Gott rechtfertigen? Welche Strategien entwickelten sie, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten? Gab es christliche Motive, die das massenhafte Morden legitimierten? Anhand zahlreicher Feldpostbriefe und Tagebücher deutscher Soldaten aus allen Abschnitten der Ostfront von 1941 bis 1944 kann David Schmiedel eindrucksvoll zeigen, wie christliche Vorstellungen und nationalsozialistische Propaganda - nicht zuletzt durch die tätige Mitwirkung der Feldgeistlichen - in den Hirnen und Herzen der Truppenangehörigen verschmolzen. Sein Buch leistet somit einen wesentlichen Beitrag zum tieferen Verständnis der Kriegsgesellschaft des "Dritten Reichs".

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Wissenschaft

Nationalsozialistischer Märtyrerkult

Sakralisierte Politik und Christentum im westfälischen Ruhrgebiet (1929-1939)

von Sarah Thieme.

Das Ruhrgebiet war für die Nationalsozialisten in den Jahren vor 1933 ein schwieriges Terrain. Um den zahlreichen Toten in den Auseinandersetzungen mit den Kommunisten scheinbar Sinn zu verleihen, wurden jene zu Märtyrern gemacht. Sarah Thieme zeigt eindrücklich auf, wie sich die regionale NS-Bewegung im Märtyrerkult als eigenständiger Glaubensanbieter positionierte und die Aktivisten mit Formen "sakralisierter Politik" ansprach. Zugleich belegt die Studie, dass die NS-Bewegung im Ruhrgebiet christlich geprägt blieb.

 

Religion und Moderne: Herausgegeben von Thomas Großbölting, Detlef Pollack, Barbara Stollberg- Rilinger und Ulrich Willems im Auftrag des Centrums für Religion und Moderne

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Wissenschaft

Unterrichten als Beruf

Akteure, Praxen und Ordnungen in der Schulbildung

von Lina Franken.

Für die Gestaltung des Schulunterrichts und das gelernte Wissen spielen Lehrerinnen und Lehrer die zentrale Rolle. Bei ihrer Arbeit ist Kultur doppelt bedeutsam: als vermittelter Inhalt und als kulturelle Prägung. Lina Franken untersucht die Arbeitswelt von Lehrenden und deren subjektive Perspektiven auf den Unterricht. Welche Praktiken entwickeln sie? Wie verändern sich ihre Vorgehensweisen mit zunehmender Erfahrung? Welche Methoden und Materialen verwenden sie? Welche Rolle spielen die eigene Biografie und Identität?

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Wissenschaft

Kolonialismus und Islam

Deutsche und britische Herrschaft in Westafrika (1900-1914)

von Sebastian Gottschalk.

Welche Rolle spielte der Islam für die koloniale Herrschaft in den muslimisch geprägten Regionen Kameruns und Nordnigerias? Sebastian Gottschalk legt überzeugend dar, wie die islamisch geprägten Eliten und Strukturen in die Herrschaftsapparate der deutschen und britischen Kolonialmächte eingebunden wurden - aber auch, wie sie islamische Widerstandsbewegungen formierten. Das Buch eröffnet ein Spektrum von Perspektiven auf die Kolonialherrschaft: Verflechtungen zwischen Kolonien und Metropole geraten ebenso in den Blick wie solche, die die Entwicklungen vor Ort mit transregionalen und globalen Prozessen in Verbindung brachten.

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Wissenschaft

Das global vernetzte Dorf

Eine Migrationsgeschichte

von Matthias Kaltenbrunner.

Rusiv, ein Dorf in der historischen Region Ostgalizien, gehört heute zur Ukraine. Im 20. Jahrhundert wechselte es mehrmals die staatliche Zugehörigkeit. Über die Jahrzehnte wanderten viele Bewohner nach Kanada aus. Dichte Netzwerke zwischen den Ausgewanderten und den zu Hause Gebliebenen bestimmten das Leben des Dorfes - und waren sogar stark genug, den Eisernen Vorhang zu durchdringen. In der Gegenwart migrieren viele Bewohner nach Südeuropa, sodass bis heute von einem global vernetzten Dorf zu sprechen ist. Der Autor richtet den Blick auf eine Menschengruppe, die meist außen vor bleibt, die Dorfbewohner, und eröffnet so eine neue Sichtweise auf die Geschichte Osteuropas.

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Wissenschaft

Nachhaltige Stadtentwicklung

Infrastrukturen, Akteure, Diskurse

von Jens Ivo Engels (Hg.), Nina Janich (Hg.), Jochen Monstadt (Hg.), Dieter Schott (Hg.).

Stadtentwicklung und -politik stehen spätestens seit den 1990er-Jahren unter dem Postulat einer nachhaltigen Entwicklung. Doch was bedeutet es für Städte konkret, eine "Lokale Agenda 21" zu verwirklichen? Der Band vereint Beiträge einer interdisziplinären Forschergruppe, ergänzt um Kommentare weiterer Wissenschaftler.

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Wissenschaft

Argument Europa

Internationalismus in der globalen Agrarkrise der Zwischenkriegszeit (1927-1937)

von Fritz Georg von Graevenitz.

Die Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gilt als Periode des extremen Nationalismus. Doch paradoxerweise bildeten sich zwischen 1919 und 1939 starke internationale Kooperationen aus, die für das 20. Jahrhundert maßgeblich werden sollten. Am Beispiel des Agrarmarkts, eines besonders national ausgerichteten Wirtschaftssektors, zeigt Fritz Georg von Graevenitz, dass Protektionismus als Abbild des wirtschaftlichen Nationalismus und internationale Kooperation in Form von Marktintervention in den krisenhaften 1920er- und 1930er-Jahren zwei Seiten derselben Medaille sein konnten. Im Fokus seiner Analyse stehen nicht staatliche Akteure, die bei der Ausgestaltung einer europäischen Agrarpolitik entscheidend mitwirkten.

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