Von der Idee zum Konzept

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Joseph McLeary, Richard Haasnoot, Joyce McLeary, Susan Drake

Von der Idee zum Konzept

So setzen Sie Ihre Innovationen im Unternehmen durch

Übersetzt von Birgit Schöbitz

Wie präsentiere ich Ideen optimal - und setze sie auch durch? Was müssen meine Konzepte bieten? Dieser Ratgeber kombiniert Ideenmanagement mit Präsentationsvorbereitung und bietet unverzichtbare Hilfe für Ihre erste Führungsposition!

Joseph McLeary ist Mitgründer einer Versicherungsgesellschaft und arbeitet als Unternehmensberatr in Florida. Richard Haasnoot ist seit 26 Jahren in leitender Position in der Marketingbranche tätig. Joyce McLeary hat sich auf die Beratung und Schulung von Führungskräften spezialisiert. Susan Drake gründete das Kommunikationsunternehmen Spellbinders, dessen Präsidentin sie ebenfalls ist.

Joseph McLeary

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Richard Haasnoot

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Joyce McLeary

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Susan Drake

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13.02.2003, changeX
Der Lebensweg eines Geistesblitzes
"McLearys Buch ist ein Glücksfall: Es stammt offensichtlich von Praktikern, ist extrem hilfreich und noch dazu in einem angenehmen Ton geschrieben."

28.11.2002, Die Zeit
Gelesen
"Am besten sind die vier schreibenden Topmanager aus den Vereinigten Staaten immer dann, wenn sie mit Fallbeispielen konkret werden oder handfeste Tipps geben."

Einführung
Erfolg hat viel mit Zahlen zu tun
Warum Ideen verkauft werden müssen

Kapitel 1: Ideen und kreative Menschen
Erfüllen Sie die Anforderungen?
Ist Ihr Unternehmen bereit?
Das kreative Unternehmen
Der Einfluss eines Unternehmens auf kreative Ideen
Teamarbeit und Kreativität
Der Lebenszyklus von Unternehmen

Kapitel 2: Halten Sie sich auf dem Laufenden
Strategien und Ziele Ihres Unternehmens
Missionen und Visionen
Wirtschaftliche Faktoren
Ihr Markt, Ihr Unternehmen und Ihre Mitbewerber
Analyse und Auswertung der erhobenen Daten
Ihre Idee
Einzelfragen klären

Kapitel 3: Arbeiten Sie Ihre Geschäftsidee aus
Die ersten Schritte in Angriff nehmen
Stößt Ihr Plan auf Interesse?
Welche Genehmigungen müssen vorliegen?
Die wichtigsten Begriffe
Kennzahlen für das Management
Die wichtigsten Elemente eines Business-Plans
Hintergrundwissen und letzter Check

Kapitel 4: Gewinnen Sie Verbündete
Zahlen sind nicht alles
Formelle und informelle Wege der Unterstützung
Verborgene Pläne erkennen
Die Idee soll sich von selbst verkaufen
Holen Sie Ihren Vorgesetzten an Bord
Was tun, wenn sich der Chef in den Weg stellt?
Fürsprecher und Befürworter
Ein Netzwerk aus Verbündeten aufbauen
Wer kassiert das Lob?

Kapitel 5: Wer sind Ihre Zuhörer?
Der Faktor Macht
Positionieren - aber richtig
Die Bedürfnisse der Zuhörer berücksichtigen
Funktionsbedingte Anforderungen
Beschränken Sie sich auf das Wesentliche
Persönliche Konsequenzen beachten
Wer trifft die endgültige Entscheidung?
Wählen Sie den richtigen Präsentationsstil
Präsentationen vor einem größeren Publikum

Kapitel 6: Wie Sie Ihre Präsentation erstellen
Wer hält die Präsentation?
Was kommt zuerst: der Redner oder die Präsentation?
Auf den richtigen Moment kommt es an
Legen Sie eine Zeitrahmen fest
Was gehört in Ihre Präsentation?
Nach der Einleitung Informationen bündeln
Frage-Antwort-Spiel
Wählen Sie die richtigen audiovisuellen Medien
Nummerieren Sie Ihre Unterlagen
Professionelle oder Do-it-yourself-Präsentationen?
Stilmittel, mit denen Sie beeindrucken können
Die letzte Phase der Vorbereitung
Kleine Tricks

Kapitel 7: Bereiten Sie Ihre Präsentation vor
Verfeinern Sie Ihren Stil
Befassen Sie sich ausführlich mit Ihrem Vortrag
Machen Sie sich mit Ihren Unterlagen vertraut
Auswendig lernen - ja oder nein?
Die Kunst des Ablesens
Argumente mit unterschiedlichem Stellenwert
Ihre Stimme
Gestik und Bewegungsabläufe
Prüfen Sie Räumlichkeiten und Ausstattung
Übung macht den Meister
Proben Sie das Frage-Antwort-Spiel
Kleider machen Leute
Lampenfieber und was sich dagegen tun lässt

Kapitel 8: Präsentieren Sie Ihre Idee
Machen Sie sich bereit
Die letzten Minuten vor Ihrem Auftritt
Vorhang auf, Bühne frei
Albtraum Blackout
Wann sprechen und wann zuhören?
Achten Sie auf Ihr Publikum
Nehmen Sie Kontakt zu den Zuhörern auf
Das Protokoll
Die zwischenmenschliche Komponente des Frage-Antwort-Spiels
Zeigen Sie Verhandlungsbereitschaft
Der richtige Umgang mit schwierigen Zuhörern
Peinliche Missgeschicke meistern
Erkennen Sie Kaufsignale
Die Zeit wird knapp! Was nun?

Danksagung

Anmerkungen

Literatur

Register

Kapitel 3: Arbeiten Sie Ihr Konzept aus

Wenn Sie Ihre Recherchen mit dem beruhigenden Gefühl abgeschlossen haben, dass Ihre Idee immer noch gut ist, können Sie sich getrost an den nächsten Schritt wagen: Betrachten Sie Ihre Idee von einem objektiven Standpunkt aus, das heißt, stellen Sie sich vor, wie ein anderer sie wohl sehen würde. Durchdenken Sie Ihre Idee logisch, und untermauern Sie sie mit Fakten und Zahlen, um zu beweisen, dass es sich nicht um ein Hirngespinst, sondern um eine realistische Geschäftsoption handelt. Damit bestärken Sie nicht nur sich selbst, sondern können auch andere von Ihrer Idee begeistern, vor allem wenn Sie Ihre Daten klar strukturiert präsentieren.

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie die Präsentation Ihrer Idee vorbereiten können, um sie später Ihren Vorgesetzten zur Genehmigung vorzulegen und welche Zahlen diese Präsentation enthalten muss. Bevor Sie Ihren Plan im Einzelnen ausarbeiten, müssen Sie die einzelnen Schritte kennen. Sobald diese Vorbereitung abgeschlossen ist, können Sie sich an die Ausarbeitung Ihrer Präsentation wagen. Hier geht es vor allem um ein Konzept, doch wir zeigen Ihnen auch auf, mit welchen Methoden die meisten größeren Unternehmen neue Konzepte prüfen und genehmigen.

Die ersten Schritte in Angriff nehmen

Als Tom Peters und Robert Waterman13 im Zuge von Mitarbeiterbefragungen bei 3M erfuhren, dass Vorschläge für ein neues Produkt selten mehr als fünf Seiten umfassten, waren sie darüber sehr erstaunt. Um eine Erklärung gebeten, sagte der stellvertretende Firmenchef: "Uns genügen einige zusammenhängende Sätze als Erstentwurf für ein neues Produkt völlig."14 Die Kernaussage verbirgt sich hinter dem Begriff "Erstentwurf". Ihre endgültige Präsentation - allgemein als Konzept bezeichnet - umfasst in der Regel 100 oder mehr Seiten, da darin natürlich auch jede Menge Hintergrundinformationen steckt. Ihre nächsten Schritte hängen von den Gepflogenheiten Ihres Unternehmens ab. In manchen Unternehmen gilt das Konzept als erster Schritt, während es in anderen Firmen - so auch bei Procter & Gamble - ausreicht, einen kurzen Bericht einzureichen, der die interessanten Fakten enthält. Der Bericht beinhaltet die Eckdaten der jeweiligen Idee, die informativ und logisch strukturiert auf ein oder zwei Seiten zusammengefasst werden. Die Botschaft, die darin steckt, lautet: "Dieses und jenes ließe sich machen, haben Sie Interesse daran?"

Bevor Sie jetzt zu Stift und Papier greifen, sollten Sie sich fragen, wer in erster Linie von Ihrer Idee betroffen ist - schließlich haben Sie das bei Ihren Recherchen herausgefunden. G. Richard Shell, Leiter der Unternehmensberatung Wharton Executive Negotiation Workshop und Buchautor15, betont immer wieder, wie wichtig es ist, sich bereits in der frühen Entwicklungsphase einer Idee die breite Unterstützung durch andere zu sichern.

Zitat:
"Sobald eine Idee in Ihnen aufkeimt, müssen Sie ihren Nährboden gründlich und methodisch aufbereiten: Reden Sie mit anderen darüber, wecken Sie deren Interesse, beziehen Sie sie mit ein und sichern Sie sich ihre Unterstützung."14 Und weiter: "Hören Sie Ihren Gesprächspartnern gut zu. Versuchen Sie, ihre Interessen herauszufinden. Dient Ihre Idee auch deren Zielen? Hüten Sie sich davor, in dieser Phase schon alles preiszugeben. Servieren Sie Ihren Zuhörern kleine Häppchen, vor allem dann, wenn Sie ihren Appetit geweckt haben. Beteiligen Sie sie an der Ausarbeitung Ihrer Idee und lassen Sie sie daran teilhaben. Sie brauchen so viel Unterstützung und Informationen wie möglich, und zwar bevor Sie Ihren Vorgesetzten in Ihre Pläne einzuweihen - außer Sie wissen zu hundert Prozent, dass er oder sie auf Ihrer Seite stehen wird."

Stößt Ihr Plan auf Interesse?

Haben Sie jetzt das Gefühl, dass Ihr Plan zumindest das Interesse Ihrer Gesprächspartner geweckt hat und Sie mit Unterstützung rechnen können?. Dann können Sie die Ergebnisse Ihrer Recherchen für den nächsten Schritt nutzen. Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Vorgesetzten, bei dem Sie Ihre Idee grob strukturiert präsentieren und gemeinsam festlegen, welche Punkte noch zu klären sind, die vor allem für das Topmanagement relevant sind. Vielleicht wäre es zu diesem Zeitpunkt auch sinnvoll, eine Kurzmitteilung an das Topmanagement zu senden, zum Beispiel mit folgendem Inhalt: "Wir planen zurzeit, weil. Die Vorteile liegen in. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werden wir Ihnen am einen formellen Vorschlag unterbreiten.

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Erscheinungstermin:
19.08.2002

kartoniert

310 Seiten

EAN 9783593370644

€ 11,00

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