Christian Püttjer, Uwe Schnierda

Assessment-Center

Die Erfahrung zeigt: Nur Bewerber, die sich gezielt auf das Assessment-Center vorbereiten, schneiden wirklich gut ab. Püttjer & Schnierda erklären,was man über das AC wissen muss, zeigen, worauf es bei den Übungen wie Fallstudie, Mitarbeitergespräch und Gruppendiskussion ankommt, geben Tipps zum Online-Assessment und erläutern, wie man auch die sogenannten heimlichen Übungen erfolgreich meistert.

Christian Püttjer
Christian Püttjer arbeitet gemeinsam mit Uwe Schnierda seit 1992 als Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Rhetorik. Ihre Erfahrungen aus Bewerbungsmappen-Checks, Einzelberatungen und Seminaren haben sie, angereichert durch viele Tipps und Übungen, in zahlreichen Ratgebern veröffentlicht.
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Uwe Schnierda
Uwe Schnierda arbeitet gemeinsam mit Christian Püttjer seit 1992 als Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Rhetorik. Ihre Erfahrungen aus Bewerbungsmappen-Checks, Einzelberatungen und Seminaren haben sie, angereichert durch viele Tipps und Übungen, in zahlreichen Ratgebern veröffentlicht.
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Einleitung
Die meisten Fach- und Führungskräfte können davon ausgehen, in ihrer beruflichen Laufbahn zumindest einmal mit einem Assessment-Center konfrontiert zu werden. Aber auch Hochschulabsolventen und sogar manche Ausbildungsplatzsuchende müssen die Hürde Assessment-Center nehmen, um den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen.
Egal ob Berufstätiger oder Einsteiger - den meisten läuft ein Schauer über den Rücken, wenn sie erfahren, dass ihnen ein Assessment-Center bevorsteht. Diese Angst ist verständlich, legen doch die Personalabteilungen viel Wert darauf, dass über die Durchführung von diesen Auswahlverfahren nicht allzu viel bekannt wird. Deswegen ist das Assessment-Center in vielen Aspekten immer noch von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben.
Auf der anderen Seite erwarten Personalverantwortliche aber durchaus, dass sich Bewerber mit den Anforderungen, die im Assessment-Center gestellt werden, vertraut machen - und aus dieser Zwickmühle müssen Bewerber erst einmal herausfinden.
Dieser Ratgeber wird Ihnen dabei helfen, diesem Dilemma zu entfliehen. Wir werden Ihnen erläutern, welche verschiedenen Übungstypen es gibt, und Sie werden außerdem erfahren, wie Sie sich perfekt und lückenlos darauf vorbereiten können.
Es macht einen großen Unterschied, ob Bewerber ein Assessment-Center vorbereitet oder unvorbereitet angehen. Wer in den einzelnen Übungen erst rätseln muss, was denn nun von ihm erwartet wird, hat schlechte Karten. Daher sollten sich Bewerber zumindest darüber informieren, welche Tests und Übungen im Assessment-Center auf sie zukommen. Der nächste Schritt der Vorbereitung sind dann gezielte Trainingseinheiten, mit denen sich der Ernstfall simulieren lässt.
Vorbereitete Kandidaten haben natürlich eine viel bessere Chance, ein Assessment-Center erfolgreich abzuschließen. Dies ist gleichzeitig auch der Grund, warum so viele Personalverantwortliche ein Geheimnis aus diesem "Stresstest" machen: Sie möchten verhindern, dass sich die Kandidaten hilfreiche Techniken aneignen und letztendlich nur mithilfe dieser Methoden die Tests bestehen. Stattdessen wird von manchem Personalentscheider immer wieder "natürliches Verhalten" im Assessment-Center eingefordert - aber das hilft wiederum den Kandidaten nicht viel weiter.
Die Vorbereitung auf ein Assessment-Center sollte demzufolge nicht als das Auswendiglernen bestimmter Antworten, sondern als eine Art Fortbildung betrachtet werden. Wer schon im Berufsleben steht, weiß, wie wichtig Weiterbildungsmaßnahmen auch außerhalb des fachlichen Bereiches sind. So wird demjenigen, der schon einmal ein Rhetorikseminar gemacht hat, der nächste Vortrag besser gelingen. Wer Kommunikationstechniken beherrscht, wird Gespräche besser steuern können, und wer die Regeln der Moderation beherrscht, wird Diskussionsrunden besser in den Griff bekommen.
Hier liegt also der Schlüssel zum Erfolg: Im Assessment-Center werden nämlich soziale Kompetenzen - so genannte Soft Skills - geprüft. Wer seine Soft Skills in den Bereichen Gesprächsführung, Vortrags- und Präsentationstechniken ausbaut, wird es hier leichter haben. Es geht im Assessment-Center (und im Berufsleben) nämlich nicht darum, sich natürlich, sondern vielmehr angemessen zu verhalten - und das kann und sollte man einüben.
Zur Ehrenrettung der Verfechter des natürlichen Verhaltens muss gesagt werden, dass Schauspielerei tatsächlich nicht weiterhilft: Assessment-Center sind so komplex aufgebaut, dass der Schwindel auffliegen würde. Entscheidend ist es, die verschiedenen Anforderungen im Assessment-Center zu durchschauen und mit einer geeigneten Vorbereitung die Anforderungen in den Griff zu bekommen. Bei dieser Vorbereitungsarbeit wird Ihnen dieser Ratgeber helfen. Lassen Sie sich von uns zeigen,

wie Sie gängige Fehler vermeiden,
wie Sie eine gelungene Selbstpräsentation liefern,
wie Sie in Diskussionen und Rollenspielen überzeugen,
wie Sie im Interview Ihr berufliches Profil glaubhaft darlegen,
wie Sie Übungen und Tests souverän bewältigen,
wie Sie auch im Online-Assessment bestehen.

Die vielen Beispiele werden Ihnen dabei helfen zu erkennen, worauf es im Assessment-Center ankommt. Wenn Sie unsere Tipps und Techniken beherzigen, wird dieses Auswahlverfahren seinen Schrecken für Sie verlieren.
Grundlage unserer Beratungstätigkeit ist die von uns entwickelte Profil-Methode, die wir Ihnen jetzt kurz vorstellen. Und dann geht es los mit Ihrer Assessment-Center-Vorbereitung.

Pressetext (PDF)

Cover, reprofähig

Autorenfoto, reprofähig

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2. aktualisierte Auflage

Erscheinungstermin:
14.01.2008

kartoniert

126 Seiten

Reihe: Bewerbung compact

EAN 9783593385211

€ 9,90

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