Handbuch Studieren

nicht mehr lieferbar

Otto Kruse (Hg.)

Handbuch Studieren

Von der Einschreibung bis zum Examen

In allen Phasen des Studiums, von der Immatrikulation bis zur Dissertation, bietet dieser praxisnahe Ratgeber konkrete Informationen und Hilfen für den Studienalltag. Er vermittelt Arbeits- und Lerntechniken, gibt Tipps für die Organisation des Studienalltags und hilft Krisen im Studium zu bewältigen.

Otto Kruse
Otto Kruse ist Professor an der Zürcher Hochschule der Angewandten Wissenschaften und Leiter des Zentrums für Professionelles Schreiben. Er ist Mitgründer der European Association for the Teaching of Academic Writing (EATAW) sowie des Forums wissenschaftliches Schreiben.
mehr zum Autor

Bei einer Präsentation ist es nicht nur Ihr Ziel, Ihre Zuhörer zu informieren, sondern Sie wollen sie ansprechen und in eine Art "Gespräch" einbeziehen. Dazu gehört, daß Sie die Teilnehmer aktivieren und zum Dialog führen, verständlich informieren und nicht überfordern. Außerdem sollte Ihr Vortrag farbig und anschaulich sein, und Sie sollten mit eigenem Engagement überzeugen. Dabei ist nicht nur der Inhalt wichtig, sondern genauso entscheidend ist, wie Sie Ihren Vortrag mit audiovisuellen Medien unterstützen, wie Sie das Material rhetorisch präsentieren und ob Sie Ihre persönliche Ausstrahlung als RednerIn "rüberbringen".
Eine Präsentation besteht im allgemeinen aus drei größeren Teilen: der Einleitung, dem eigentlichen Hauptteil und dem Schluß. Innerhalb des Vortrags übernimmt jeder dieser Teile eine genau festgelegte Aufgabe. Eine gute Einleitung erfüllt drei Aufgaben:
* Sie weckt die Aufmerksamkeit des Publikums.
* Sie geht auf die Erwartungen der Zuhörer ein und macht damit das Thema für sie wichtig.
* Sie führt zum Kerngedanken und zur gedanklichen Gliederung der Präsentation hin.
Der zweite Teil der Präsentation, der Hauptteil, ist am ausführlichsten und enthält die eigentliche Auseinandersetzung mit dem Thema, die Argumentation. Ein gelungener Hauptteil hat nur eine Absicht: Er vermittelt Informationen (Thesen, Beweise, Begründungen, Beispiele) im Zusammenhang, und zwar so klar und präzise, daß alles verstanden und leicht behalten werden kann.
Der letzte Teil der Präsentation, der Schluß, faßt die Hauptgedanken noch einmal zusammen.
* Er spricht noch einmal die Erwartungen der Zuhörer an.
* Er greift den Kerngedanken der Präsentation wieder auf.
* Er faßt die stärksten Argumente kurz zusammen.
All das kann jedoch nur wirken, wenn Sie frei sprechen. Eine Präsentation ist keine Schreibe. Sie haben sicher schon Referate gehört, die Ihre KommilitonInnen einfach nur abgelesen haben, und haben gemerkt, wie langweilig und anstrengend das für den Zuhörer ist. Vielleicht trauen Sie es sich nicht zu, Ihren Vortrag frei zu halten. Doch so schwer ist das nicht, wenn man ein paar Dinge beachtet. Zunächst brauchen Sie ein schlüssiges Verfahren, um eine Präsentation zu planen und sich einzuprägen, ein Verfahren, das Ihnen Sicherheit gibt und Sie ermutigt, beim Vortrag authentisch zu sein. Hilfreich ist dabei ein gut durchgearbeitetes Stichwortkonzept, das Sie auf Stichwortkarten übertragen.
aus: Präsentation statt Referat: So hört man Ihnen zu

zurück

Erscheinungstermin:
09.09.1998

kartoniert

455 Seiten, mit diversen Grafiken

Reihe: campus concret, Bd.32

EAN 9783593360706

€ 15,90

inkl. MwSt.

Versandkostenfreie Lieferung.
Für Ausnahmen siehe Details
Mengenpreis Alle Titel dieser Reihe
nicht mehr lieferbar