Jon Savage

Teenage

Die Erfindung der Jugend (1875-1945)

Übersetzt von Conny Lösch

Ist der Teenager wirklich eine Erfindung des amerikanischen Rock’n’Roll? Jon Savage revolutioniert die Geschichte der Jugend und erkundet die wahren Ursprünge des Teenagers. Sein fulminantes Standardwerk zeigt: Die Jugend ist älter, als wir denken.

Wohl jede Generation glaubt von sich, sie habe Idealismus, Provokation und Tabubruch erfunden und besonders symbolisch dafür steht die Jugend. Doch ab wann wurde »Jugend« überhaupt als eigenständiger Lebensabschnitt betrachtet? Der Kulturwissenschaftler und Musikjournalist Jon Savage beginnt im Jahr 1875 und zeigt: Über Grenzen und Generationen hinweg wurden Jugendliche mit ihrer Energie und ihrem Idealismus entweder nach Kräften kontrolliert oder ausgenutzt. Von Hollywoods Traumfabrik bis Peter Pan und der ewigen Jugend, von Wandervögeln bis zur Hitlerjugend, von den städtischen Jugendbanden bis zum umworbenen »Konsum-Kid« gewährt das Buch faszinierende Einblicke in die Vorgeschichte des modernen Teenagers.

Jon Savage
Jon Savage, geboren 1953, studierte in Cambridge und ist Schriftsteller, Rundfunkautor und Musikjournalist. Durch die Veröffentlichung seiner preisgekrönten Geschichte des Punk Rock mit dem Titel England's Dreaming wurde er interna-tional bekannt. Er schreibt seit über dreißig Jahren über gesellschafts- und kulturhistorische Themen, unter anderem für den Guardian und Observer. Für Teenage hat er über zehn Jahre recherchiert.
mehr zum Autor

05.12.2008, Frankfurter Rundschau
Teenage
"Aufregend und klug."

27.11.2008, Die Zeit
Alles wollen, sofort
"Savage, Experte für Pop-Phänomene von Punk bis New Wave, unternimmt in 'Teenage' eine kulturhistorische Expedition durch die westliche Welt und schildert die Geburt der Jugend aus dem Geist des Massenkonsums."

26.10.2008, NZZ ONline
Ein Gefühl grenzenloser Gegenwart
"Anhand von Tagebüchern, Kleidungsstilen, politischen Debatten, Jugendbewegungen, Medienereignissen und anhand von Pop-Musik erzählt Savage materialreich und spannend von der Erfindung einer Figur, die im 20. Jahrhundert zum Protagonisten der Pop-Kultur werden sollte. Das Buch behandelt die Entstehung eines adoleszenten Selbstbewusstseins ebenso wie die diversen Versuche des Staates, dieses unter Kontrolle zu bringen."

15.10.2008, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Stimmen der Teenager
"Jon Savage zeichnet ein präzises Panorama der Erfindung der Jugend ... Er erweist sich als Stimmensammler und als meisterhafter Moderator dieser Stimmen."

14.10.2008, Süddeutsche Zeitung
Kein Kind, kein mann, aber laut
"Jon Savage gehört zu den wenigen wirklich interessanten, weil analytisch, gesellschafts- und zeitdiagnostisch versierten Popkulturjournalisten der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit ... Geglückt ist ihm mit 'Teenage' eine so akribisch wie anschaulich erzählte Geschichte der westlichen Populärkultur."

02.10.2008, Zeit Online
Jung stirbt, wen die Götter lieben
"Savage erzählt von einst, und der Leser sieht Bilder, hört Klänge aus dem Jetzt. Und er versteht gründlich, dass jede neue Technologie, jedes neue Medium, und jeder neue Krieg den Aggregatzustand, die Beschaffenheit, die Dynamik, die Bedeutung, die Körperlichkeit, die Mode der Jugend neu definiert."
Klaus Walter

01.10.2008, Spiegel Special
Die Erfindung der Generation
"Ein lesenswertes Kompendium zur Geschichte der Jugendkultur und ihrer immerwährenden Neuerfindung ... Savage ist es gelungen, nicht nur Jugendhistorie, sondern zugleich eine kleine Geschichte der Moderne zu schreiben."

01.10.2008, Literaturen
Sie tanzen den Truthahn-Tanz
"Höchst unterhaltsam, wie Jon Savage den Typus Teenager mit dem Entstehen von Pop-Musik, Konsum- und Massenkultur verknüpft ... Sein Buch ist so intelligent wie farbenfroh ... lehrreich und erschütternd."

19.09.2008, Die Tageszeitung
"Teenager werden nie obsolet"
"Der Teenager ist eines der zentralen historischen Subjekte des 20. Jahrhunderts ... Der britische Pophistoriker Jon Savage hat nach den Ursprüngen gesucht und eine Geschichte der Jugend geschrieben."

01.07.2008, Spex
Wir lassen uns nicht verheizen
"Savage läuft zu Hochform auf, sobald es um sein Stammgebiet geht: Musik. Detailgenau informiert und in der Wortwahl geschmeidig, rekapituliert er die Wichtigkeit von Jazz, Ragtime und Swing für das Abgrenzen Jugendlicher von ihren jeweiligen Elterngenerationen."
(Jan Kedves über die Originalausgabe)

Pressetext (PDF)

Cover, reprofähig

Autorenfoto, reprofähig

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Erscheinungstermin:
15.09.2008

525 Seiten, zahlreiche s/w Abb.

EAN 9783593385143

€ 29,90

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