Klaus Werle
Die Perfektionierer
Warum der Optimierungswahn uns schadet - und wer wirklich davon profitiert
Bessere Jobs, attraktivere Körper, schlauere Kinder - der Wunsch nach dem perfekten Leben ist zum Credo des 21. Jahrhunderts geworden. Aber bringt die permanente Optimierung wirklich die erhofften Vorteile? In diesem Augen öffnenden Buch entlarvt Klaus Werle einen der großen Irrtümer unserer Zeit. Und er zeigt, wer in Wahrheit vom Optimierungswahn profitiert: Boomende Bildungsanbieter wie Nachhilfeinstitute und Privatschulen etwa. Eine wuchernde Lebenshilfe-Industrie mit Ratgeberliteratur und Coaches für alle Gelegenheiten. Unternehmen, für die wir in Studium und Beruf das Letzte geben - und denen wir als aktive Kunden freudig teure Serviceleistungen abnehmen, sowie ganze Lifestyle-Branchen, die vom Wunsch nach dem Besonderen leben.
Der Einzelne dagegen droht sich in den Paradoxien der Perfektion zu verheddern: Weil er permanent seine Schwächen ausbügelt, kann er seine Stärken nicht ausspielen. Intelligent, topqualifiziert, gescheitert - so sehen viele Karrieren aus, noch ehe sie begonnen haben.
Klaus Werle deckt die perfektionistischen Denkfehler auf und analysiert die Folgen für eine Gesellschaft, in der aus dem Drang zur Optimierung ein Zwang wird. Eine fällige Abrechnung.
Auch als App erhältlich. Hier geht´s zum itunes-Store.
Autor
Klaus Werle
Klaus Werle, Jahrgang 1973, studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg und der University of Exeter. Er ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule und hat unter anderem für den Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die Frankfurter Rundschau geschrieben. Klaus Werle arbeitet als Redakteur beim manager magazin für das Ressort Karriere und lebt
in Hamburg. »Die Perfektionierer« ist sein drittes Buch.
mehr zum Autor
Pressestimmen
17.12.2010, Freundin Wellfit
Schräg zu singen macht auch Spaß
"Der Autor motiviert auf unterhaltsame Art, gut und entspannt statt perfekt und gestresst zu sein."
01.09.2010, Vital
Jetzt bin ich dran
"Ein Buch, das schon beim Lesen entspannt."
28.08.2010, Oberösterreichische Nachrichten
Wider den Wahn der Perfektion
"Ein gutes Buch."
09.07.2010, Handelsblatt
Höchstleistung schon im Kindergarten
"Dem Journalisten Werle ist eine amüsante, anregende und nachdenklich stimmende Gesellschaftskritik gelungen, die in der Auswahl der Beispiele und der zahlreichen Quellen aus Soziologie und Psychologie den professionellen Schreiber erkennen lässt."
27.05.2010, Stern - Gesund leben
Der Verlust der Einzigartigkeit
"Ein eindrucksvolles Buch."
27.03.2010, Die Welt
Gegen den Perfektionismus
"Denkanstöße für ein entspannteres und erfülltes Leben - auch ohne Vollkommenheit."
25.03.2010, Bild.de
Perfektion schadet der Karriere
"Ein perfekter Lebenslauf und 50-Stunden-Wochen helfen dann nicht mehr weiter, wenn Qualitäten gefragt sind, die für die Karriere wirklich wichtig sind: Innovationen, unorthodoxe Lösungen und vernetztes Denken."
25.03.2010, Annabelle
Gut ist nicht gut genug
"Eine kluge Analyse und ein warmes Plädoyer für mehr Gelassenheit."
01.03.2010, Wirtschaftswoche
Immer auf der Überholspur
"Die Lektüre lohnt, was vor allem an Werles leicht verständlichem Schreibstil liegt. Und an der Tatsache, dass sich jeder in dem Buch wiedererkennen wird - egal, ob Student, Berufseinsteiger oder Führungskraft."
30.01.2010, Süddeutsche Zeitung
Abschied von den Perfektionierern
"Werles lesenswertes Buch fügt sich gut in den Trend der Zeit, Wohlstand neu zu denken: Weg vom Bruttosozialprodukt und zumindest ein Stück weit hin zum 'Bruttosozialglück'.
Leseprobe
Pressematerialien
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