Ihre Suchanfrage »Reihe:"Arbeit und Alltag"«

Wissenschaft

Leben in Kooperation

Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)

von Matthias Möller.

Nach 1919 ziehen 150 Familien aus der schweizerischen Genossenschaftsbewegung an den Stadtrand von Basel. In einer großzügig angelegten Siedlung arbeiten sie gemeinsam an einem dörflich-kooperativen Siedlungsexperiment jenseits von kapitalistischer Konkurrenzwirtschaft. Obwohl die Selbstorganisation des Freidorfs in Kriegszeit und Wirtschaftsaufschwung ohne äußere Eingriffe blieb, stand sie bald vor neuen, grundlegenden Herausforderungen.

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Wissenschaft

Pathways to Empathy

New Studies on Commodification, Emotional Labor, and Time Binds

von Gertraud Koch (Hg.), Stefanie Everke Buchanan (Hg.).

Dreißig Jahre nach Arlie Hochschilds einflussreicher Studie »The Managed Heart« über die Folgen der Kommodifizierung von Gefühlen für das Individuum ist die Ökonomisierung des vormals Privaten weiter vorangeschritten. Ausgehend von Hochschilds Konzepten beleuchtet der Band Ökonomisierungsprozesse in Schule und Bildung, Familie und Pflege, Dienstleistungsbereich und Management. Es wird sichtbar, dass sich neben Entfremdungstendenzen auch Kreativität sowie Widerständigkeiten im Umgang mit diesen entwickeln: Statt sich determinieren zu lassen, werden Spielräume ausgelotet und Autonomiegewinne organisiert.

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Wissenschaft

Gender, Work and Property

An Ethnographic Study of Value in a Spanish Village

von Nancy Konvalinka.

Warum verlassen junge Frauen ihre Heimatdörfer, warum bleiben junge Männer dort - häufig unverheiratet? In ihrer Studie untersucht Nancy Konvalinka diese Entwicklung am Beispiel eines spanischen Dorfes. Deutlich wird, dass sich das Haus als Ort der gemeinsamen (Re-)Produktion verändert hat und dass Bildungsmöglichkeiten die Lebensläufe der Frauen entscheidend beeinflussen. Die Studie lässt Rückschlüsse auf ähnliche Prozesse in anderen ländlichen Gegenden Europas zu.

Why do young men born in many small villages in Spain tend, at the end of the twentieth century, to stay there to live, often remaining unmarried, while young women from the same villages tend to leave? In Gender, Work and Property, Nancy Konvalinka explores this phenomenon using the case of one small village in northwestern Spain, and she extrapolates her findings there to understand similar processes elsewhere in Europe.

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kartoniert

Wissenschaft

Weder sesshaft noch migrantisch

Ländliche Arbeitsmobilität im 19. Jahrhundert

von Katrin Lehnert.

Katrin Lehnert hinterfragt in ihrer Studie die Prämissen der Migrationsforschung. Sie zeigt, dass ländliche Migration im 19. Jahrhundert keine Ausnahme war. Am Beispiel der im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet lebenden Bevölkerung verdeutlicht sie, dass unterbäuerliche Schichten bei ihrer Berufsausübung im 19. Jahrhundert auf Mobilität angewiesen waren und dabei auch Staatsgrenzen überquerten. Dennoch existierte kein Begriff von »Migration«, wie wir ihn heute kennen. Das Buch erklärt, wie Arbeitsmobilität damals verhandelt wurde und welche Rolle administrative Kategorien dabei spielten.

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Leben in Kooperation

Erscheinungstermin 08.10.2015

Leben in Kooperation

Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)

von Matthias Möller.

Nach 1919 ziehen 150 Familien aus der schweizerischen Genossenschaftsbewegung an den Stadtrand von Basel. In einer großzügig angelegten Siedlung arbeiten sie gemeinsam an einem dörflich-kooperativen Siedlungsexperiment jenseits von kapitalistischer Konkurrenzwirtschaft. Obwohl die Selbstorganisation des Freidorfs in Kriegszeit und Wirtschaftsaufschwung ohne äußere Eingriffe blieb, stand sie bald vor neuen, grundlegenden Herausforderungen.

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Pressematerialien

Leben in Kooperation

Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)

von Matthias Möller.

Nach 1919 ziehen 150 Familien aus der schweizerischen Genossenschaftsbewegung an den Stadtrand von Basel. In einer großzügig angelegten Siedlung arbeiten sie gemeinsam an einem dörflich-kooperativen Siedlungsexperiment jenseits von kapitalistischer Konkurrenzwirtschaft. Obwohl die Selbstorganisation des Freidorfs in Kriegszeit und Wirtschaftsaufschwung ohne äußere Eingriffe blieb, stand sie bald vor neuen, grundlegenden Herausforderungen.

Pathways to Empathy

Erscheinungstermin 16.05.2013

Pathways to Empathy

New Studies on Commodification, Emotional Labor, and Time Binds

von Gertraud Koch (Hg.), Stefanie Everke Buchanan (Hg.).

Dreißig Jahre nach Arlie Hochschilds einflussreicher Studie »The Managed Heart« über die Folgen der Kommodifizierung von Gefühlen für das Individuum ist die Ökonomisierung des vormals Privaten weiter vorangeschritten. Ausgehend von Hochschilds Konzepten beleuchtet der Band Ökonomisierungsprozesse in Schule und Bildung, Familie und Pflege, Dienstleistungsbereich und Management. Es wird sichtbar, dass sich neben Entfremdungstendenzen auch Kreativität sowie Widerständigkeiten im Umgang mit diesen entwickeln: Statt sich determinieren zu lassen, werden Spielräume ausgelotet und Autonomiegewinne organisiert.

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Pressematerialien

Pathways to Empathy

New Studies on Commodification, Emotional Labor, and Time Binds

von Gertraud Koch (Hg.), Stefanie Everke Buchanan (Hg.).

Dreißig Jahre nach Arlie Hochschilds einflussreicher Studie »The Managed Heart« über die Folgen der Kommodifizierung von Gefühlen für das Individuum ist die Ökonomisierung des vormals Privaten weiter vorangeschritten. Ausgehend von Hochschilds Konzepten beleuchtet der Band Ökonomisierungsprozesse in Schule und Bildung, Familie und Pflege, Dienstleistungsbereich und Management. Es wird sichtbar, dass sich neben Entfremdungstendenzen auch Kreativität sowie Widerständigkeiten im Umgang mit diesen entwickeln: Statt sich determinieren zu lassen, werden Spielräume ausgelotet und Autonomiegewinne organisiert.

Gender, Work and Property

Erscheinungstermin 16.01.2013

Gender, Work and Property

An Ethnographic Study of Value in a Spanish Village

von Nancy Konvalinka.

Warum verlassen junge Frauen ihre Heimatdörfer, warum bleiben junge Männer dort - häufig unverheiratet? In ihrer Studie untersucht Nancy Konvalinka diese Entwicklung am Beispiel eines spanischen Dorfes. Deutlich wird, dass sich das Haus als Ort der gemeinsamen (Re-)Produktion verändert hat und dass Bildungsmöglichkeiten die Lebensläufe der Frauen entscheidend beeinflussen. Die Studie lässt Rückschlüsse auf ähnliche Prozesse in anderen ländlichen Gegenden Europas zu.

Why do young men born in many small villages in Spain tend, at the end of the twentieth century, to stay there to live, often remaining unmarried, while young women from the same villages tend to leave? In Gender, Work and Property, Nancy Konvalinka explores this phenomenon using the case of one small village in northwestern Spain, and she extrapolates her findings there to understand similar processes elsewhere in Europe.

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Pressematerialien

Gender, Work and Property

An Ethnographic Study of Value in a Spanish Village

von Nancy Konvalinka.

Warum verlassen junge Frauen ihre Heimatdörfer, warum bleiben junge Männer dort - häufig unverheiratet? In ihrer Studie untersucht Nancy Konvalinka diese Entwicklung am Beispiel eines spanischen Dorfes. Deutlich wird, dass sich das Haus als Ort der gemeinsamen (Re-)Produktion verändert hat und dass Bildungsmöglichkeiten die Lebensläufe der Frauen entscheidend beeinflussen. Die Studie lässt Rückschlüsse auf ähnliche Prozesse in anderen ländlichen Gegenden Europas zu.

Why do young men born in many small villages in Spain tend, at the end of the twentieth century, to stay there to live, often remaining unmarried, while young women from the same villages tend to leave? In Gender, Work and Property, Nancy Konvalinka explores this phenomenon using the case of one small village in northwestern Spain, and she extrapolates her findings there to understand similar processes elsewhere in Europe.

Weder sesshaft noch migrantisch

Erscheinungstermin 05.10.2017

Weder sesshaft noch migrantisch

Ländliche Arbeitsmobilität im 19. Jahrhundert

von Katrin Lehnert.

Katrin Lehnert hinterfragt in ihrer Studie die Prämissen der Migrationsforschung. Sie zeigt, dass ländliche Migration im 19. Jahrhundert keine Ausnahme war. Am Beispiel der im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet lebenden Bevölkerung verdeutlicht sie, dass unterbäuerliche Schichten bei ihrer Berufsausübung im 19. Jahrhundert auf Mobilität angewiesen waren und dabei auch Staatsgrenzen überquerten. Dennoch existierte kein Begriff von »Migration«, wie wir ihn heute kennen. Das Buch erklärt, wie Arbeitsmobilität damals verhandelt wurde und welche Rolle administrative Kategorien dabei spielten.

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Pressematerialien

Weder sesshaft noch migrantisch

Ländliche Arbeitsmobilität im 19. Jahrhundert

von Katrin Lehnert.

Katrin Lehnert hinterfragt in ihrer Studie die Prämissen der Migrationsforschung. Sie zeigt, dass ländliche Migration im 19. Jahrhundert keine Ausnahme war. Am Beispiel der im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet lebenden Bevölkerung verdeutlicht sie, dass unterbäuerliche Schichten bei ihrer Berufsausübung im 19. Jahrhundert auf Mobilität angewiesen waren und dabei auch Staatsgrenzen überquerten. Dennoch existierte kein Begriff von »Migration«, wie wir ihn heute kennen. Das Buch erklärt, wie Arbeitsmobilität damals verhandelt wurde und welche Rolle administrative Kategorien dabei spielten.