Ihre Suchanfrage »Reihe:"Arbeit und Alltag"«

Wissenschaft

Leben in Kooperation

Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)

von Matthias Möller.

Nach 1919 ziehen 150 Familien aus der schweizerischen Genossenschaftsbewegung an den Stadtrand von Basel. In einer großzügig angelegten Siedlung arbeiten sie gemeinsam an einem dörflich-kooperativen Siedlungsexperiment jenseits von kapitalistischer Konkurrenzwirtschaft. Obwohl die Selbstorganisation des Freidorfs in Kriegszeit und Wirtschaftsaufschwung ohne äußere Eingriffe blieb, stand sie bald vor neuen, grundlegenden Herausforderungen.

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Wissenschaft

Erzählte Prekarität

Autobiographische Verhandlungen von Arbeit und Leben im Postfordismus

von Ove Sutter.

Im postfordistischen Zeitalter sind Beschäftigte prekären Arbeitsverhältnissen und brüchigen Lebensläufen ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die eigene Lebenssituation reflexiv zu verorten und sprachlich zu verarbeiten. Dies gilt vor allem für Beschäftigte aus den Bereichen der immateriellen Arbeit, die in hohem Maße mit entgrenzter Arbeit konfrontiert sind und deren Aufgabenfeld insbesondere kommunikative Tätigkeiten umfasst. Ove Sutter weist in einer ethnographischen Untersuchung nach, dass autobiographisches Sprechen und Erzählen eine grundlegende Alltagspraxis darstellt, die Prekarität immaterieller Arbeit zu bewältigen und ihr zu widersprechen.

 

Ausgezeichnet mit dem »Doc.Award« 2012 der Universität Wien und der Stadt Wien für hervorragende Forschungsleistungen.

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Wissenschaft

Subjektivierung in einer Bundesbehörde

Verwaltungsmodernisierung am Beispiel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

von Judith Krohn.

Bundesverwaltungen gelten als schwer zugängliche und daher exklusive Forschungsfelder für Sozialwissenschaftler. Am Beispiel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales analysiert Judith Krohn, wie sich aktuelle Umbrüche in der Arbeitskultur im Verwaltungsapparat niederschlagen. Welche Auswirkungen haben die Beschleunigung von Arbeitsprozessen, Informatisierung, zunehmendes Outsourcing und der Abbau von einfachen und mittleren Beamtenpositionen für den Einzelnen und für das "System" Verwaltung? Wie sollte die moderne Verwaltungsbehörde aussehen?

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Wissenschaft

Wissensarbeit und Arbeitswissen

Zur Ethnografie des kognitiven Kapitalismus

von Gertraud Koch (Hg.), Bernd Jürgen Warneken (Hg.).

Ausgehend von der Erkenntnis, dass Wissen prozessual und kontextabhängig ist, werden in diesem Band dessen Erzeugung und Nutzung mit ethnografischen Methoden untersucht. Dabei geht es neben der vieldiskutierten "Wissensarbeit" auch um das "Arbeitswissen" überhaupt. Anhand ganz unterschiedlicher Berufszweige von den Creative Industries über Forschung und Verwaltung bis zum medizinischen und pflegerischen Bereich wird dargestellt, wie sich der Umgang mit Wissen im Zeichen zunehmender Ökonomisierung verändert.

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Leben in Kooperation

Erscheinungstermin 08.10.2015

Leben in Kooperation

Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)

von Matthias Möller.

Nach 1919 ziehen 150 Familien aus der schweizerischen Genossenschaftsbewegung an den Stadtrand von Basel. In einer großzügig angelegten Siedlung arbeiten sie gemeinsam an einem dörflich-kooperativen Siedlungsexperiment jenseits von kapitalistischer Konkurrenzwirtschaft. Obwohl die Selbstorganisation des Freidorfs in Kriegszeit und Wirtschaftsaufschwung ohne äußere Eingriffe blieb, stand sie bald vor neuen, grundlegenden Herausforderungen.

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Pressematerialien

Leben in Kooperation

Genossenschaftlicher Alltag in der Mustersiedlung Freidorf bei Basel (1919-1969)

von Matthias Möller.

Nach 1919 ziehen 150 Familien aus der schweizerischen Genossenschaftsbewegung an den Stadtrand von Basel. In einer großzügig angelegten Siedlung arbeiten sie gemeinsam an einem dörflich-kooperativen Siedlungsexperiment jenseits von kapitalistischer Konkurrenzwirtschaft. Obwohl die Selbstorganisation des Freidorfs in Kriegszeit und Wirtschaftsaufschwung ohne äußere Eingriffe blieb, stand sie bald vor neuen, grundlegenden Herausforderungen.

Erzählte Prekarität

Erscheinungstermin 07.11.2013

Erzählte Prekarität

Autobiographische Verhandlungen von Arbeit und Leben im Postfordismus

von Ove Sutter.

Im postfordistischen Zeitalter sind Beschäftigte prekären Arbeitsverhältnissen und brüchigen Lebensläufen ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die eigene Lebenssituation reflexiv zu verorten und sprachlich zu verarbeiten. Dies gilt vor allem für Beschäftigte aus den Bereichen der immateriellen Arbeit, die in hohem Maße mit entgrenzter Arbeit konfrontiert sind und deren Aufgabenfeld insbesondere kommunikative Tätigkeiten umfasst. Ove Sutter weist in einer ethnographischen Untersuchung nach, dass autobiographisches Sprechen und Erzählen eine grundlegende Alltagspraxis darstellt, die Prekarität immaterieller Arbeit zu bewältigen und ihr zu widersprechen.

 

Ausgezeichnet mit dem »Doc.Award« 2012 der Universität Wien und der Stadt Wien für hervorragende Forschungsleistungen.

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Pressematerialien

Erzählte Prekarität

Autobiographische Verhandlungen von Arbeit und Leben im Postfordismus

von Ove Sutter.

Im postfordistischen Zeitalter sind Beschäftigte prekären Arbeitsverhältnissen und brüchigen Lebensläufen ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die eigene Lebenssituation reflexiv zu verorten und sprachlich zu verarbeiten. Dies gilt vor allem für Beschäftigte aus den Bereichen der immateriellen Arbeit, die in hohem Maße mit entgrenzter Arbeit konfrontiert sind und deren Aufgabenfeld insbesondere kommunikative Tätigkeiten umfasst. Ove Sutter weist in einer ethnographischen Untersuchung nach, dass autobiographisches Sprechen und Erzählen eine grundlegende Alltagspraxis darstellt, die Prekarität immaterieller Arbeit zu bewältigen und ihr zu widersprechen.

 

Ausgezeichnet mit dem »Doc.Award« 2012 der Universität Wien und der Stadt Wien für hervorragende Forschungsleistungen.

Subjektivierung in einer Bundesbehörde

Erscheinungstermin 10.09.2013

Subjektivierung in einer Bundesbehörde

Verwaltungsmodernisierung am Beispiel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

von Judith Krohn.

Bundesverwaltungen gelten als schwer zugängliche und daher exklusive Forschungsfelder für Sozialwissenschaftler. Am Beispiel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales analysiert Judith Krohn, wie sich aktuelle Umbrüche in der Arbeitskultur im Verwaltungsapparat niederschlagen. Welche Auswirkungen haben die Beschleunigung von Arbeitsprozessen, Informatisierung, zunehmendes Outsourcing und der Abbau von einfachen und mittleren Beamtenpositionen für den Einzelnen und für das "System" Verwaltung? Wie sollte die moderne Verwaltungsbehörde aussehen?

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Pressematerialien

Subjektivierung in einer Bundesbehörde

Verwaltungsmodernisierung am Beispiel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

von Judith Krohn.

Bundesverwaltungen gelten als schwer zugängliche und daher exklusive Forschungsfelder für Sozialwissenschaftler. Am Beispiel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales analysiert Judith Krohn, wie sich aktuelle Umbrüche in der Arbeitskultur im Verwaltungsapparat niederschlagen. Welche Auswirkungen haben die Beschleunigung von Arbeitsprozessen, Informatisierung, zunehmendes Outsourcing und der Abbau von einfachen und mittleren Beamtenpositionen für den Einzelnen und für das "System" Verwaltung? Wie sollte die moderne Verwaltungsbehörde aussehen?

Wissensarbeit und Arbeitswissen

Erscheinungstermin 08.10.2012

Wissensarbeit und Arbeitswissen

Zur Ethnografie des kognitiven Kapitalismus

von Gertraud Koch (Hg.), Bernd Jürgen Warneken (Hg.).

Ausgehend von der Erkenntnis, dass Wissen prozessual und kontextabhängig ist, werden in diesem Band dessen Erzeugung und Nutzung mit ethnografischen Methoden untersucht. Dabei geht es neben der vieldiskutierten "Wissensarbeit" auch um das "Arbeitswissen" überhaupt. Anhand ganz unterschiedlicher Berufszweige von den Creative Industries über Forschung und Verwaltung bis zum medizinischen und pflegerischen Bereich wird dargestellt, wie sich der Umgang mit Wissen im Zeichen zunehmender Ökonomisierung verändert.

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Pressematerialien

Wissensarbeit und Arbeitswissen

Zur Ethnografie des kognitiven Kapitalismus

von Gertraud Koch (Hg.), Bernd Jürgen Warneken (Hg.).

Ausgehend von der Erkenntnis, dass Wissen prozessual und kontextabhängig ist, werden in diesem Band dessen Erzeugung und Nutzung mit ethnografischen Methoden untersucht. Dabei geht es neben der vieldiskutierten "Wissensarbeit" auch um das "Arbeitswissen" überhaupt. Anhand ganz unterschiedlicher Berufszweige von den Creative Industries über Forschung und Verwaltung bis zum medizinischen und pflegerischen Bereich wird dargestellt, wie sich der Umgang mit Wissen im Zeichen zunehmender Ökonomisierung verändert.