Ihre Suchanfrage »Reihe:"Arbeit und Alltag"«

Wissenschaft

Unterrichten als Beruf

Akteure, Praxen und Ordnungen in der Schulbildung

von Lina Franken.

Für die Gestaltung des Schulunterrichts und das gelernte Wissen spielen Lehrerinnen und Lehrer die zentrale Rolle. Bei ihrer Arbeit ist Kultur doppelt bedeutsam: als vermittelter Inhalt und als kulturelle Prägung. Lina Franken untersucht die Arbeitswelt von Lehrenden und deren subjektive Perspektiven auf den Unterricht. Welche Praktiken entwickeln sie? Wie verändern sich ihre Vorgehensweisen mit zunehmender Erfahrung? Welche Methoden und Materialen verwenden sie? Welche Rolle spielen die eigene Biografie und Identität?

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Wissenschaft

Das verschuldete Selbst

Narrativer Umgang mit Privatinsolvenz

von Silke Meyer.

Seit dem 1. 1. 1999 ist in Deutschland die Restschuldbefreiung von privaten Schulden gesetzlich möglich. Die Insolvenzordnung sieht hierfür ein pädagogisches Programm vor, mit dem sich die Überschuldeten als "redlich" (InsO §1) und somit der finanziellen Schuldbefreiung würdig erweisen. Was aber macht Redlichkeit im Kontext von Verschuldung aus? Die geforderten Haltungen zeigen eine neoliberale Prägung: Selbstaktivierung, Selbstauskunft, Eigenverantwortlichkeit. Anhand von narrationsanalytisch ausgewerteten Interviews mit Verschuldeten zeigt die Autorin, wie diese Anforderungen und damit die Schuld an den Schulden internalisiert werden. Mit der Untersuchung des Erzählens als diskursiv anschlussfähiger Akt der Selbstkonstitution leistet das Buch nicht zuletzt einen methodologischen Beitrag zur empirischen Subjektivierungsforschung.

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Wissenschaft

Mobilität und Mobilisierung

Arbeit im sozioökonomischen, politischen und kulturellen Wandel

von Irene Götz (Hg.), Katrin Lehnert (Hg.), Barbara Lemberger (Hg.), Sanna Schondelmayer (Hg.).

Vom Migranten bis zur Managerin - Mobilität ist eines der Merkmale der Globalisierung geworden. Viele sehen sie als Chance, um ihren Alltag selbstbestimmter zu gestalten. Negative Aspekte wie das Leben in der Illegalität, fehlende Integration oder unsichere Lebensplanung werden hingegen häufig ausgeblendet. Die Autorinnen und Autoren untersuchen den Wandel von Leben und Arbeiten in der globalen Welt und zeigen, wie wichtig die Mobilisierung von lokalen Ressourcen wie familiären Netzwerken ist, um räumliche, soziale sowie geistige Mobilität zu bewältigen.

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kartoniert

Wissenschaft

Weder sesshaft noch migrantisch

Ländliche Arbeitsmobilität im 19. Jahrhundert

von Katrin Lehnert.

Katrin Lehnert hinterfragt in ihrer Studie die Prämissen der Migrationsforschung. Sie zeigt, dass ländliche Migration im 19. Jahrhundert keine Ausnahme war. Am Beispiel der im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet lebenden Bevölkerung verdeutlicht sie, dass unterbäuerliche Schichten bei ihrer Berufsausübung im 19. Jahrhundert auf Mobilität angewiesen waren und dabei auch Staatsgrenzen überquerten. Dennoch existierte kein Begriff von »Migration«, wie wir ihn heute kennen. Das Buch erklärt, wie Arbeitsmobilität damals verhandelt wurde und welche Rolle administrative Kategorien dabei spielten.

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Unterrichten als Beruf

Erscheinungstermin 17.08.2017

Unterrichten als Beruf

Akteure, Praxen und Ordnungen in der Schulbildung

von Lina Franken.

Für die Gestaltung des Schulunterrichts und das gelernte Wissen spielen Lehrerinnen und Lehrer die zentrale Rolle. Bei ihrer Arbeit ist Kultur doppelt bedeutsam: als vermittelter Inhalt und als kulturelle Prägung. Lina Franken untersucht die Arbeitswelt von Lehrenden und deren subjektive Perspektiven auf den Unterricht. Welche Praktiken entwickeln sie? Wie verändern sich ihre Vorgehensweisen mit zunehmender Erfahrung? Welche Methoden und Materialen verwenden sie? Welche Rolle spielen die eigene Biografie und Identität?

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Pressematerialien

Unterrichten als Beruf

Akteure, Praxen und Ordnungen in der Schulbildung

von Lina Franken.

Für die Gestaltung des Schulunterrichts und das gelernte Wissen spielen Lehrerinnen und Lehrer die zentrale Rolle. Bei ihrer Arbeit ist Kultur doppelt bedeutsam: als vermittelter Inhalt und als kulturelle Prägung. Lina Franken untersucht die Arbeitswelt von Lehrenden und deren subjektive Perspektiven auf den Unterricht. Welche Praktiken entwickeln sie? Wie verändern sich ihre Vorgehensweisen mit zunehmender Erfahrung? Welche Methoden und Materialen verwenden sie? Welche Rolle spielen die eigene Biografie und Identität?

Das verschuldete Selbst

Erscheinungstermin 11.05.2017

Das verschuldete Selbst

Narrativer Umgang mit Privatinsolvenz

von Silke Meyer.

Seit dem 1. 1. 1999 ist in Deutschland die Restschuldbefreiung von privaten Schulden gesetzlich möglich. Die Insolvenzordnung sieht hierfür ein pädagogisches Programm vor, mit dem sich die Überschuldeten als "redlich" (InsO §1) und somit der finanziellen Schuldbefreiung würdig erweisen. Was aber macht Redlichkeit im Kontext von Verschuldung aus? Die geforderten Haltungen zeigen eine neoliberale Prägung: Selbstaktivierung, Selbstauskunft, Eigenverantwortlichkeit. Anhand von narrationsanalytisch ausgewerteten Interviews mit Verschuldeten zeigt die Autorin, wie diese Anforderungen und damit die Schuld an den Schulden internalisiert werden. Mit der Untersuchung des Erzählens als diskursiv anschlussfähiger Akt der Selbstkonstitution leistet das Buch nicht zuletzt einen methodologischen Beitrag zur empirischen Subjektivierungsforschung.

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Pressematerialien

Das verschuldete Selbst

Narrativer Umgang mit Privatinsolvenz

von Silke Meyer.

Seit dem 1. 1. 1999 ist in Deutschland die Restschuldbefreiung von privaten Schulden gesetzlich möglich. Die Insolvenzordnung sieht hierfür ein pädagogisches Programm vor, mit dem sich die Überschuldeten als "redlich" (InsO §1) und somit der finanziellen Schuldbefreiung würdig erweisen. Was aber macht Redlichkeit im Kontext von Verschuldung aus? Die geforderten Haltungen zeigen eine neoliberale Prägung: Selbstaktivierung, Selbstauskunft, Eigenverantwortlichkeit. Anhand von narrationsanalytisch ausgewerteten Interviews mit Verschuldeten zeigt die Autorin, wie diese Anforderungen und damit die Schuld an den Schulden internalisiert werden. Mit der Untersuchung des Erzählens als diskursiv anschlussfähiger Akt der Selbstkonstitution leistet das Buch nicht zuletzt einen methodologischen Beitrag zur empirischen Subjektivierungsforschung.

Mobilität und Mobilisierung

Erscheinungstermin 13.09.2010

Mobilität und Mobilisierung

Arbeit im sozioökonomischen, politischen und kulturellen Wandel

von Irene Götz (Hg.), Katrin Lehnert (Hg.), Barbara Lemberger (Hg.), Sanna Schondelmayer (Hg.).

Vom Migranten bis zur Managerin - Mobilität ist eines der Merkmale der Globalisierung geworden. Viele sehen sie als Chance, um ihren Alltag selbstbestimmter zu gestalten. Negative Aspekte wie das Leben in der Illegalität, fehlende Integration oder unsichere Lebensplanung werden hingegen häufig ausgeblendet. Die Autorinnen und Autoren untersuchen den Wandel von Leben und Arbeiten in der globalen Welt und zeigen, wie wichtig die Mobilisierung von lokalen Ressourcen wie familiären Netzwerken ist, um räumliche, soziale sowie geistige Mobilität zu bewältigen.

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Pressematerialien

Mobilität und Mobilisierung

Arbeit im sozioökonomischen, politischen und kulturellen Wandel

von Irene Götz (Hg.), Katrin Lehnert (Hg.), Barbara Lemberger (Hg.), Sanna Schondelmayer (Hg.).

Vom Migranten bis zur Managerin - Mobilität ist eines der Merkmale der Globalisierung geworden. Viele sehen sie als Chance, um ihren Alltag selbstbestimmter zu gestalten. Negative Aspekte wie das Leben in der Illegalität, fehlende Integration oder unsichere Lebensplanung werden hingegen häufig ausgeblendet. Die Autorinnen und Autoren untersuchen den Wandel von Leben und Arbeiten in der globalen Welt und zeigen, wie wichtig die Mobilisierung von lokalen Ressourcen wie familiären Netzwerken ist, um räumliche, soziale sowie geistige Mobilität zu bewältigen.

Weder sesshaft noch migrantisch

Erscheinungstermin 06.12.2018

Weder sesshaft noch migrantisch

Ländliche Arbeitsmobilität im 19. Jahrhundert

von Katrin Lehnert.

Katrin Lehnert hinterfragt in ihrer Studie die Prämissen der Migrationsforschung. Sie zeigt, dass ländliche Migration im 19. Jahrhundert keine Ausnahme war. Am Beispiel der im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet lebenden Bevölkerung verdeutlicht sie, dass unterbäuerliche Schichten bei ihrer Berufsausübung im 19. Jahrhundert auf Mobilität angewiesen waren und dabei auch Staatsgrenzen überquerten. Dennoch existierte kein Begriff von »Migration«, wie wir ihn heute kennen. Das Buch erklärt, wie Arbeitsmobilität damals verhandelt wurde und welche Rolle administrative Kategorien dabei spielten.

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Pressematerialien

Weder sesshaft noch migrantisch

Ländliche Arbeitsmobilität im 19. Jahrhundert

von Katrin Lehnert.

Katrin Lehnert hinterfragt in ihrer Studie die Prämissen der Migrationsforschung. Sie zeigt, dass ländliche Migration im 19. Jahrhundert keine Ausnahme war. Am Beispiel der im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet lebenden Bevölkerung verdeutlicht sie, dass unterbäuerliche Schichten bei ihrer Berufsausübung im 19. Jahrhundert auf Mobilität angewiesen waren und dabei auch Staatsgrenzen überquerten. Dennoch existierte kein Begriff von »Migration«, wie wir ihn heute kennen. Das Buch erklärt, wie Arbeitsmobilität damals verhandelt wurde und welche Rolle administrative Kategorien dabei spielten.