Liebe Autorin, lieber Autor,

Sie haben mit dem Campus-Lektorat vereinbart, die Druckvorlage für Ihr Buch selbst zu erstellen. Mithilfe unserer Word-Dokumentvorlage für Microsoft Office 2010 wird Ihnen das gut gelingen. Vieles, was Sie zur Arbeit an Ihrem Text benötigen, ist in der Vorlage bereits angelegt: Seitenränder, Seitenzahlen, Kolumnentitel und Formatvorlagen für alle wichtigen Textelemente.

Im Downloadbereich rechts finden Sie alles, was Sie benötigen. Wenn Ihr Buch aus Beiträgen verschiedener Autoren besteht, wählen Sie bitte Mustervorlage für Sammelbände, wenn Sie der alleinige Autor sind Mustervorlage für Monografien. Mit einem Klick auf den jeweiligen Link erhalten Sie die für Sie passende Dokumentvorlage (sie hat die Endung .dotx), ein Word-Musterdokument sowie Muster-Titeleien.

Außerdem finden Sie im Downloadbereich:

•    Einen Ordner Hilfen mit zahlreichen Tipps und Tricks
•    Den Ordner Joboptions,  den Sie für die Erstellung der Druckdaten benötigen
•    Den Ordner Schriften, den Sie nur benötigen, wenn Sie nicht über den Schrifttyp Garamond verfügen.
•    Eine Checkliste, die Sie sich am besten ausdrucken.

Im Folgenden erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie das Formatieren funktioniert. Bei offenen Fragen oder Problemen stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren:

Joachim Fischer         (069) 97 65 16-811
Julia Flechtner            (069) 97 65 16-63
Ulrich Begemeier       (069) 97 65 16-66
Cornelia Stratthaus   (069) 97 65 16-62

Kurzer Überblick über die Arbeitsschritte


1. Schauen Sie nach, ob Ihnen im Word-Schriftenmenü die Garamond zur Verfügung steht.

Wenn nicht, kopieren Sie die Dateien aus dem Ordner »Schriften« auf Ihre Festplatte und installieren Sie sie. Wählen Sie dazu im Ordner Windows/Fonts »Datei« – »neue Schriften installieren«.

 

 2. Speichern Sie Ihren Text in unserer Dokumentenvorlage ab.

Vermutlich haben Sie Ihren Text bereits elektronisch vorliegen. Um ihn mit unserer Vorlage zu bearbeiten, öffnen Sie unsere Dokumentvorlage (sie hat die Endung .dotx) und speichern Sie das entstandene Dokument auf Ihrer Festplatte, zum Beispiel unter dem Titel Ihres Buches. Kopieren Sie jetzt Ihren Text in diese neue Datei.

  • Markieren Sie Ihren ganzen Text mit »Strg + a« und kopieren ihn mit »Strg + c« in die Zwischenablage. Öffnen Sie das neue Dokument und setzen Sie den Text mit »Strg + v« vor dem Absatz »Setzen Sie Ihren Text…« ein.
  • Löschen Sie erst jetzt den Absatz »Setzen Sie Ihren Text und löschen Sie diese Zeilen…«. 

 

3. Formatieren Sie zunächst nur einige Musterseiten und senden Sie uns diese zur Prüfung zu.

Lesen Sie hierzu den Abschnitt »Erstellen der Musterseiten« in dieser Anleitung und schauen Sie sich unsere Musterdatei »Muster_14,0x21,3_10,5pt…« gut an.

 

4. Ist auf Ihrem Computer der Adobe Acrobat Distiller installiert?

Lesen Sie hierzu »Druckfähige Daten erstellen«.

 

5. Formatieren Sie nun den gesamten Text mithilfe dieser Anleitung.

Erstellen der Musterseiten

Bitte formatieren Sie nicht sofort Ihr gesamtes Buch, sondern schicken Sie uns zunächst einige Musterseiten zur Beurteilung zu (als Word-Datei und als PDF). So können wir Fehler frühzeitig erkennen.

Ihre Musterseiten sollten das Inhaltsverzeichnis enthalten, alle Überschriftenhierarchien sowie Beispiele aller Elemente und Besonderheiten Ihres Textes (Tabellen, Grafiken, Bilder, Zitate, Aufzählungen, Verzeichnisse usw.). Beachten Sie für Ihre Musterseiten die nachfolgenden Punkte, insbesondere auch die »Silbentrennung«.

 

Beginnen Sie mit »Suchen und Ersetzen«

Am besten machen Sie zuerst mehrere »Suchen und Ersetzen«-Durchläufe, mit denen Sie einen Großteil unserer typografischen Richtlinien schnell umsetzen können.

»Suchen und Ersetzen« eignet sich besonders für:

  • Anführungszeichen (einfache und doppelte Anführungen, siehe auch unter »Anführungszeichen«)
  • Fußnotenformatierung (siehe unter »Fußnoten«)
  • Auffinden und Löschen von fehlerhaften doppelten Leerzeichen
  • Auffinden und Löschen von unerwünschten Leerzeilen (denn alle nötigen Zeilenabstände werden automatisch durch unsere Formatvorlagen über »Abstand vor« und »Abstand nach« definiert)

Für mehr Informationen zu »Suchen und Ersetzen« siehe Hilfen (Anleitung 02, 08 und 09) im Downloadbereich.

 

So formatieren Sie mit den Formatvorlagen

Formatieren Sie nun Ihren gesamten Text mit der Formatvorlage »Campus_Abs_mit Einzug«, da dieser Stil in Ihrem Dokument am häufigsten vorkommt. Nicht eingezogen werden alle Absätze, die auf Überschriften, Zitate, Aufzählungen, Abbildungen, Tabellen oder Leerzeilen folgen. Wenn Sie also zum Beispiel eine Überschrift formatieren, vergeben Sie am besten gleich dem nachfolgenden Absatz das Format »Campus_Abs_ohne_Einzug«.

Jetzt markieren Sie nach und nach alle anderen Textelemente (Überschriften, Zitate usw.) mit der Maus und weisen die entsprechenden Formate durch einen Klick in das Formatvorlagenmenü zu.

  • Wenn Ihre Überschriften nummeriert sind, müssen Sie in den Formatvorlagen der Überschriften noch hängende Einzüge einstellen, um die Ziffern bei mehrzeiligen Überschriften freizustellen. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste in die Formatvorlage. Wählen Sie »Ändern« und dann »Format« und »Absatz«. Stellen Sie den Sondereinzug auf »hängend« und geben Sie bei »um:« eine Breite ein. Diese Breite muss bei allen gezählten Überschriftenformaten gleich sein und richtet sich daher nach der längsten vorkommenden Ziffernfolge. 
  • Beachten Sie bitte, dass wir für direkt aufeinanderfolgende Überschriften eigene Formatvorlagen erstellt haben (zum Beispiel »Campus_U2_nach_U1«).

Tipp: Wenn Sie nicht wissen, was Formatvorlagen sind oder wenn das Formatvorlagenmenü nicht in Ihrer Menüleiste erscheint, lesen Sie die Anleitung (03) im Ordner Hilfen. Unter (01) finden Sie außerdem eine Liste aller angelegten Formatvorlagen.
Öffnen Sie zunächst unsere Musterdatei und schauen Sie sich genau an, welche Formatvorlagen auf welche Textelemente angewandt werden und wie diese formatiert sind.


Silbentrennungen

Wenn alle Textelemente formatiert sind, müssen Sie noch zwei wichtige Dinge tun, bevor Sie beginnen, umbruchgenau zu arbeiten, d.h. bevor Sie beispielsweise Abbildungen platzieren und Verzeichnisse erstellen.

Schalten Sie die automatischen Trennungen aus und trennen Sie Ihren Text manuell. Dadurch werden Word-interne Fehler vermieden und Ihr Dokument bleibt viel stabiler. Vermeiden Sie möglichst Trennungen in Überschriften und Tabellenfeldern sowie mehr als drei Trennungen in Folge.

  • Gehen Sie unter »Seitenlayout« – »Silbentrennung« – »Silbentrennungsoptionen« und entfernen Sie das Häkchen bei »automatische Silbentrennung«. Klicken Sie in dem gleichen Fenster auf den Button »manuell« und bestätigen Sie die angebotenen Trennvorschläge mit der Entertaste. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Anmerkungen (Fußnoten).
  • In Zeilen mit zu weiten Wortabständen müssen Sie selbst mit »Strg + -« noch »bedingte Trennstriche« eingeben.
  • Für Webadressen (hier entstehen besonders unschöne Wortabstände) und nach Schrägstrichen sollten Sie statt Silbentrennungen manuelle Zeilenumbrüche mit »Shift+Enter« setzen. Webadressen können an beliebiger Stelle getrennt werden. Wichtig dabei ist, dass am Zeilenende kein Silbentrennstrich entsteht, da dieser sonst als »minus« in der Webadresse gelesen werden kann.

Druckfähige Daten erstellen

Es ist sinnvoll, sich schon vor den Feinarbeiten mit den späteren Anforderungen zu befassen. Damit geben Sie auch uns die Möglichkeit, Sie bei eventuellen Problemen rechtzeitig zu unterstützen.

 

Achtung: Druckertreiber

Bitte senden Sie uns immer sowohl die Word-Daten als auch die von diesen Daten erstellte PDF. Sicher haben Sie schon erlebt, dass ein umfangreiches Dokument nach dem Öffnen auf einem anderen Computer einen anderen Seitenumbruch hatte. Auch andere Veränderungen können sich ergeben. Ein Dokument richtet sich immer nach dem Treiber, unter dem es bearbeitet wird, und kann sich ändern, wenn es anderswo geöffnet oder ausgedruckt wird. Anhand Ihrer Word-Datei sehen wir, wie Sie gearbeitet haben (z.B. mit welchen Formatvorlagen), und können Sie bei Problemen bestmöglich beraten. Die PDF zeigt uns die Datei so, wie sie auf Ihrem Computer aussieht.

Tipp: Wenn Sie Ihr Buch auf verschiedenen Computern bearbeiten, müssen Sie – spätestens wenn Sie mit dem umbruchgenauen Arbeiten beginnen – auf allen Computern den selben Drucker ausgewählt haben.

 

Schreiben der PDF


So geht es weiter, wenn auf Ihrem Computer der Adobe Acrobat Distiller installiert ist:

  • öffnen Sie bitte das Programm Adobe Acrobat Distiller und fügen über »Voreinstellungen« – »Adobe PDF-Einstellungen hinzufügen« die Campus.joboptions hinzu (zu finden im Downloadbereich). Dort sind alle Einstellungen für unsere Druckerei bereits optimiert eingerichtet.
  • Zum Schreiben der PDF wählen Sie »Adobe PDF« als Drucker und setzen unter »Eigenschaften« – »Standardeinstellungen« die Auswahl auf »Campus«.
  • Machen Sie von der PDF-Datei einen Ausdruck und kontrollieren Sie diesen noch einmal. Bitte bedrucken Sie das Papier einseitig und achten Sie beim Ausdrucken darauf, dass im Druckfenster keine Verkleinerung oder Vergrößerung angeklickt ist (im Vorschau-Fenster sollte »Zoom 100%« stehen). Senden Sie uns bitte sowohl die Druck-PDF als auch die Worddatei, von der die PDF erstellt wurde.


Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie nicht über den Acrobat Distiller verfügen. Wir übernehmen die Konnvertierung gerne, soweit dies möglich ist. Sie müssen dann auf jeden Fall die von uns erstellte Datei kontrollieren und freigeben.


Tipp: Sollten die Daten der Druckvorlage für den Versand per Email zu groß sein, bieten sich zum Austausch sogenannte Filesharer oder Online-Festplatten im Internet an. Nutzen Sie auch gerne unser Angebot TeamBeam um Ihre Daten an uns zu übertragen: teambeam.de/upload. Bitte beachten Sie, dass alle Daten, die von uns unbekannten E-Mail-Adressen stammen, nicht bearbeitet werden können.

Die Formatierung im Einzelnen

Mithilfe der Dokumentenvorlage erhalten Sie automatisch ein doppelseitiges Word-Dokument. Rechte Seiten tragen ungerade Seitenzahlen und linke Seiten gerade. Die Pagina steht immer außen – auf geraden Seiten links und auf ungeraden rechts.

 

Seitenzählung

Sie beginnen Ihr Dokument mit dem Inhaltsverzeichnis auf der Seite 5 (einer rechten Seite) und paginieren dann konsequent durch. Auch Seiten, auf denen keine Seitenzahlen stehen, wie zum Beispiel leere Seiten oder Zwischentitel, werden mitgezählt.

Tipp: So ändern Sie die Seitenzählung in Word: Klicken Sie auf die erste Seite Ihres Dokuments, wählen Sie »Einfügen« – »Seitenzahl« – »Seitenzahl formatieren« und geben Sie unter »Beginnen bei« die gewünschte Seitenzahl an.

 

Titelei

Die Seiten 1 bis 4 (die sogenannte Titelei) werden vom Verlag erstellt. Sie enthalten den »Schmutztitel«, Angaben zu Ihrer Person und eventuell der Buchreihe, die Titelseite sowie das Impressum.

 

Kapitelanfänge

Der erste Text nach dem Inhaltsverzeichnis beginnt auf einer rechten Seite. Endet das Inhaltsverzeichnis auf einer rechten Seite, bleibt die nachfolgende linke Seite leer. Alle weiteren Hauptkapitel beginnen auf einer neuen rechten oder linken Seite.

Bei Sammelbänden beginnt jeder Beitrag auf einer neuen rechten Seite. Die vorhergehende Seite bleibt leer, wenn es sich so ergibt.

  • Um mit einem Beitrag auf einer neuen Seite zu beginnen, geben Sie unter »Seitenlayout« – »Umbrüche« einen Abschnittswechsel »Nächste Seite« ein. Um auf einer neuen rechten Seite zu beginnen, wählen Sie den Abschnittswechsel »ungerade Seite«.

 

Zwischentitel

Bilden die Kapitel Ihres Buches mehrere Sinneinheiten, können Sie diese durch Zwischentitel gruppieren. Der Zwischentitel steht in der Schriftgröße der »Campus_U1«  rechtsbündig und auf der Höhe der zehnten Textzeile auf einer rechten Seite mit nachfolgender Vakatseite. Verwenden Sie hierfür die Formatvorlage »Campus_U_Zwischentitel« und setzen Sie am Ende des vorangehenden Kapitels und nach dem Zwischentitel einen Abschnittswechsel »ungerade Seite«, sodass die sich anschließende linke Seite leer bleibt.

 

Motti

Bitte beachten Sie die HIlfe (05) wenn Sie einem Kapitel oder ihrem Buch ein Motto voranstellen wollen.

 

Anmerkungen (Fuß- oder Endnoten)

Im Text sind die Fußnotenziffern hochgestellt. Vor dem eigentlichen Fußnotentext (am Fuß der Seite) oder dem Endnotentext (am Ende des Buches bzw. Beitrages) sind die Ziffern nicht hochgestellt und stehen rechtsbündig, sodass Zehner und Einer untereinander stehen (siehe Musterdatei).

  • Um die Fußnoten zu bearbeiten, gehen Sie auf »Ansicht« – Dokumentenansicht »Entwurf« und danach auf »Verweise« – »Notizen anzeigen«. Klicken Sie in den Fußnotentext im unteren Teil Ihres Bildschirmes und markieren Sie alle Fußnoten, indem Sie »Strg + a« drücken. Weisen Sie allen Fußnoten die Formatvorlage »Fußnotentext« zu.
  • Lassen Sie alle Fußnoten markiert und entfernen Sie über Rechtsklick und »Schriftart« das Häkchen bei »hochgestellt«. Um zu erreichen, dass die Ziffern rechtsbündig untereinander stehen, müssen Sie vor und nach allen Fußnotenziffern einen Tabulator setzen. Bitte setzen Sie keine zusätzlichen Leerzeichen. Tabulatoren und Einzüge sind über die Formatvorlage bereits angelegt.

Tipp: Im Abschnitt IV der Hilfe (02) erfahren Sie, wie Sie dies mit »Suchen und Ersetzen« ganz schnell erledigen können.

 

Wenn Ihr Text über sehr viele Anmerkungen verfügt – unbedingt aber bei mehr als dreistelligen Fuß- oder Endnotenziffern –, sollten Sie nach jedem Hauptteil oder Hauptkapitel die Fußnotenzählung mit 1 beginnen.

  • Um mit der Zählung neu zu beginnen, gehen Sie an das Ende des vorherigen Kapitels und fügen über »Seitenlayout« – »Umbrüche« einen Abschnittswechsel »Nächste Seite« ein. Unter »Verweise« – kleiner Pfeil rechts unter »Fußnoten« – wählen Sie »Jeden Abschnitt neu beginnen«. Nach jedem Abschnittswechsel beginnt nun die Fußnotenzählung neu.

 

Kolumnentitel (Kopfzeile)

Der Kolumnentitel ist bereits formatiert und muss nur noch von Ihnen überschrieben werden. Achten Sie dabei auf Groß- und Kleinschreibung. Sind ihre Überschriften zu lang für die Kopfzeile, müssen Sie sinnvolle Kürzungen vornehmen. Auf der ersten Seite eines Kapitels bzw. Beitrages, auf Zwischentitelblättern und Vakatseiten steht kein Kolumnentitel.

Bei Monografien enthält der Kolumnentitel auf linken (geraden) Seiten den Titel des Buches und auf rechten (ungeraden) Seiten das jeweilige Hauptkapitel.

Bei Sammelbänden steht links der Name des Beiträgers und rechts der Titel des Beitrags.

 

So erstellen Sie Ihre Kolumnentitel:

  • Klicken Sie zweifach auf den vorinstallierten Kolumnentitel und überschreiben Sie diesen Text. Lassen Sie dabei die Tabulatoren und die Seitenzahl unberührt. Der Kolumnentiteltext muss auf der ersten linken und auf der ersten rechten Seite separat eingegeben werden und erscheint dann automatisch auf allen folgenden Seiten.
  • Wenn der Kolumnentitel sich ändern soll, setzen Sie am Ende des vorhergehenden Kapitels unter »Seitenlayout« – »Umbrüche« einen Abschnittswechsel »Nächste Seite« oder, wenn Kapitel immer auf rechten Seiten beginnen sollen, den Abschnittswechsel »ungerade Seite«.
  • Klicken Sie auf den ersten linken Kolumnentitel des neuen Abschnitts und schalten Sie in der Symbolleiste »Kopf- und Fußzeilentools« das Feld »Mit vorheriger verknüpfen« aus (siehe nachfolgenden Screenshot). Jetzt können Sie den neuen Text eingeben, der wieder gleich bleibt bis zum nächsten Abschnittswechsel.

Inhaltsverzeichnis

Ihr Inhaltsverzeichnis beginnt auf einer rechten Seite (in der Regel auf Seite 5) und trägt die Überschrift »Inhalt«, formatiert als »Campus_U1« beziehungsweise in einem Sammelband als »Campus_U1_ohne_Autor«.

  • Achten Sie bei der Formatierung des Inhaltsverzeichnisses auf gliedernde Abstände zwischen Überschriften der verschiedenen Hierarchien. Am besten verzichten Sie dabei auf Leerzeilen. Vergeben Sie stattdessen einen Abstand nach der Überschrift, indem Sie mit rechtem Mausklick in die Überschrift das Absatzformat aufrufen.
  • Die Seitenzahlen stehen rechtsbündig am Satzspiegelrand. Das erreichen Sie so: Markieren Sie das Inhaltsverzeichnis und geben Sie im Absatzmenü über »Tabstopps« im Feld »Tabstoppposition« den rechten Satzspiegelrand ein und wählen bei »Ausrichtung« rechtsbündig.
  • Zwischen den Seitenzahlen darf kein Text stehen. Fügen Sie bei längeren Überschriften manuelle Zeilenumbrüche ein und vermeiden Sie dabei Worttrennungen.
  • Um zwischen Text und Seitenzahl eine auspunktierte Linie zu erzeugen, wählen Sie bei »Füllzeichen« die Auswahlnummer 2. Durch »festlegen« wird der Tabulator gesetzt und durch Drücken der Tabulatortaste aufgerufen.
  • Wenn Ihre Überschriften unterschiedliche Schriftgrößen haben, müssen Sie den Seitenzahlen und den punktierten Linien eine einheitliche Schriftgröße vergeben.
  • Beim Buchformat 14,0 x 21,3 cm beträgt die Satzspiegelbreite 10,8 cm, beim Buchformat 15,2 x 22,8 cm sind es 11,5 cm.

Tipp: Im Menü »Seitenlayout« kommt man über den kleinen Pfeil im Bereich »Absatz« zu den Absatz- und Tabulatoreinstellungen.
Nutzen Sie als Hilfe auch unser Muster-Inhaltsverzeichnis.

Besonderheiten

Abbildungen, Tabellen und Grafiken

Verwenden Sie Abbildungen, Schaubilder, Grafiken etc.? Dann benötigen wir von Ihnen möglichst frühzeitig die Abbildungsdateien zur Prüfung. Für digitale Bilder gilt grundsätzlich:

Bildformate:   Jpg oder Tiff

Auflösung:      300 dpi bei Graustufenbildern (zum Beispiel Fotos) / 1.200 dpi bei Strichzeichnungen

Größe:               Die Auflösung gilt für die für den Druck vorgesehene Größe.

Bitte prüfen Sie, ob es wirklich sinnvoll ist, Bilder in Farbe zu drucken oder ob eine Graustufenabbildung möglicherweise sogar seriöser wirkt. Für Farbabbildungen berechnen wir Zusatzkosten. Farbbilder sollten Sie nach Möglichkeit nicht in RGB, sondern in CMYK, schwarz-weiß Bilder in Graustufen liefern. Selbstverständlich können wir die Bearbeitung auf Anfrage auch für Sie übernehmen.

Bitte nummerieren Sie die Abbildungen/Grafiken/Schaubilder im Text von vorne bis hinten durch. Jede Abbildung sollte über eine Legende (Abbildung 1: Röhrender Hirsch), formatiert mit »Campus_Abbildung_Unterschrift« (oder »Campus_Abbildung_Überschrift«) und über eine als »Campus_Abbildung_Quelle« formatierte Quellenangabe verfügen (z.B. Quelle: Privat) .

Nummerieren Sie auch Tabellen von vorne bis hinten durch. Sie sollten ebenfalls über Legende (Tabelle 1: Zahnpastaverbrauch in der BRD 1945–1985) und Quellenangabe (Quelle: Statistisches Bundesamt) verfügen. 

Tipp: Wie Sie Tabellen, Grafiken und Abbildungen am besten in Ihren Text einfügen und genau in den Satzspiegel stellen, steht unter Hilfe (07), wie Sie Tabellen im Querformat anlegen unter (06). Achten Sie darauf, Abbildungen/Grafiken/Schaubilder und Tabellen möglichst einheitlich zu gestalten – besonders was die Abstände zum Fließtext angeht. Schauen Sie sich auch die Beispiele in unserer Musterdatei  an und senden Sie uns mit Ihren Musterseiten unbedingt Beispiele.

 

Aufzählungen

Wie Sie Aufzählungen richtig formatieren, ist am besten in unserer Musterdatei zu sehen. Vergeben Sie zunächst die Absatzformate. Beachten Sie dabei die Unterschiede »Campus_Aufzählung_Anfang« »_Mitte« und »_Ende«, da die Leerzeile vor und nach den Aufzählungen durch die Formate definiert werden.
Ergänzen Sie anschließend mit »Alt+0150« die Spiegelstriche und setzen Sie einen Tabulator (oder bei gezählten Aufzählungen Ziffern plus Tabulator).

Tipp: Wenn der Absatz durch das Setzen des Tabulators nach rechts springt, sollten Sie sofort »Strg + z« tippen. Der Tabulator nach dem Spiegelstrich bleibt, aber der Einzug verschwindet.

 

Zitate

  • Kürzere Zitate stehen ohne weitere Hervorhebung in Anführungszeichen im Fließtext.
  • Zitate, die aus vollständigen Sätzen bestehen und mindestens drei Zeilen umfassen, bitte als »Campus_Zitat« formatieren.


Achtung: Besteht Ihr Zitat aus zwei Absätzen, müssen Sie den ersten Absatz mit »Campus_Zitat_Anfang« und den zweiten mit »Campus_Zitat_Ende«
formatieren. Sind es mehr als zwei Absätze, werden alle mittleren Absätze mit »Campus_Zitat_Mitte« formatiert.

 

Einzüge

Nicht eingezogen werden alle Absätze, die auf Überschriften, Zitate, Aufzählungen, Abbildungen, Tabellen oder Leerzeilen folgen.

Leitlinien zur Orthografie

Vieles von dem, was wir unter diesem Abschnitt voraussetzen, klingt nach viel Arbeit; in den meisten Fällen lässt sich hier durch »Suchen und Ersetzen« viel Zeit sparen. Siehe hierzu Hilfen (02).

 

Abkürzungen

Vermeiden Sie Abkürzungen im Fließtext. Schreiben Sie Prozent statt %, Millionen statt Mio, zum Beispiel statt z.B., 1960er Jahre statt sechziger Jahre oder 60er Jahre und so fort. In Zitaten, im Literatur­verzeichnis, in den Anmerkungen und in Tabellen können Sie Abkürzungen weiterhin verwenden. Bitte setzen Sie dann einen geschützten Wort­zwischen­raum »Strg +Shift + Leertaste«, um zu vermeiden, dass Abkürzun­gen getrennt werden.

 

Anführungszeichen

Verwenden Sie »französische Anführungszeichen« mit der Spitze nach innen. ›Einfache Anführungszeichen‹ werden nur für Zitate im Zitat verwendet.

Tipp: Wie Sie „Gänsefüßchen“ oder "Zollzeichen" durch französische Anführungszeichen ersetzen, steht unter Hilfen (08) und (09).

Apostrophe

Das Apostroph erhalten Sie über das Tastenkürzel »Alt+0146«.

Beispiel: Jetzt geht’s los, Land’s End, so ’n Mist.

 

Auslassungen

Verwenden Sie bei Auslassungen und Einfügungen in Zitaten bitte immer das richtige Auslassungszeichen in eckigen Klammern […]. Eckige Klammern erstellen Sie über »Alt+Strg+8« und »Alt+Strg+9«, die Auslassungszeichen über »Alt + 0133« (bitte nicht 3 Punkte setzen).

 

Gedankenstriche und Bindestriche

Bitte unterscheiden Sie zwischen Gedankenstrich (–) und Bindestrich (-).

  • Der Bindestrich (-) hat dieselbe Länge wie der Trennstrich. Er befindet sich neben der rechten Shift-Taste auf Ihrer Tastatur und wird für Komposita oder als Minus verwendet. Man setzt ihn immer ohne Wortzwischenräume. Beispiel: Herr Müller-Lüdenscheidt, -6° C, Word-Datei.
  • Der Gedankenstrich (–) kann über die Tastatur aufgerufen werden: »Alt+0150«. Er wird für Gedankeneinschübe und Aufzählungen verwendet (Beispiel: Gedankenstrich und Binde­­strich sollte man – auf keinen Fall – verwechseln). Ohne Wortzwischenräume wird er immer dann genutzt, wenn ein waagerechter Strich für »bis« steht (Beispiel: 1970–1995, S. 12–14).


Hervorhebungen

Hervorhebungen im Text bitte nur kursiv setzen. Verwenden Sie keinen Fettdruck, keine Versalien, keine Sperrungen und keine Unterstreichungen. Die Titel von Büchern oder Zeitschriften und kleingeschriebene fremdsprachige Begriffe im Text sollten kursiv sein.

 

Zahlen

Zahlen bis einschließlich zwölf werden als Wort geschrieben. Vor Einheiten wie Euro, Prozent oder Meter sollten Sie immer Ziffern verwenden, und mit dem geschützten Leerzeichen (Strg+Shift+Leertaste) mit der dazugehörenden Einheit verbinden. Ziffern ab tausend bitte mit Punk­ten gliedern (12.000).

Übersicht über hilfreiche Tastenkürzel

«    Alt + 0171
»    Alt + 0187
›     Alt + 0155
‹     Alt + 0139
–    Alt + 0150
…    Alt + 0133
[     Alt + Strg + 8
]     Alt + Str + 9
’     Alt + 0146
{    Alt + 0123
}    Alt + 0125
—    Alt + 0151 (langer Strich für englischsprachigen Satz)
©   Alt + 0169

Ein geschütztes Leerzeichen erhalten Sie über »Strg + Shift + Leertaste«.

Allgemeines

 

1. Verwenden Sie bitte die neue Recht­schreibung.

2. Achten Sie stets auf Einheitlichkeit im gesamten Band. Das gilt vor allem für die Schreibweise von Wörtern und für die Zitierweise.

 

Zitierweise

Es gibt zwei mögliche Verfahren:


1. Amerikanische Zitierweise

Die ameri­ka­nische Zitier­weise führt Literaturhinweise in Klammern direkt im Text an. Zu nennen sind dabei Autoren­name, Erscheinungsjahr und Seitenzahl(en). Bei mehrfacher Nennung derselben Quelle hintereinander schreiben Sie: (ebd.: 11).

  • Wenn der Autorenname im Text vorkommt: Text Foucault (1974) Text; ansonsten: Text (Foucault 1974) Text.
  • Seitenangabe: (Foucault 1974: 33)
  • Bei Koautoren: (Deleuze/Guattari 1977: 11)
  • Bei drei und mehr Autoren: (Foucault u.a. 1980: 55f.)
  • Bei Institutionen: (Bundesministerium für For­schung und Technologie 1990: 78ff.)
  • Bei mehreren Werken eines Autors und Erschei­nungsjahres: (Luhmann 1975a: 13; 1975b: 236)
  • Mehrere aufeinanderfolgende Nachweise: (Negt/Kluge 1972; Foucault 1980; Derrida 1984)

Steht der Nachweis am Ende eines Satzes, setzen Sie den Punkt nach der Klammer.

 

2.  Zitieren in Form von Fußnoten

Zitieren Sie mit Nach­name und Kurztitel, gegebenenfalls Erscheinungsjahr. Die vollständige Nennung erfolgt im Literaturverzeichnis. Verzichten Sie also auf die erste vollständige Nennung in der jeweiligen Fußnote. Kurztitel von Monografien sollten kursiv, Kurztitel von Aufsätzen in Anführungs­zeichen gesetzt werden.

 

1 Klee, Gastarbeiter, S. 20

2 Ebd., S. 230

3 Müller/Knecht, Heim und Herd, S. 167

4 Klee, Gastarbeiter, S. 22

5 Ders., Ärzte, S. 312.

 

Zitation von Internetquellen in Fußnoten

Bitte nennen Sie auch hier, falls vorhanden, Nachnamen und Kurztitel, gefolgt von der spezifischen URL. Um eine zeitliche Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, vermerken Sie außerdem das Datum der Veröffentlichung bzw. des Zugriffs. Das generelle Muster sieht folgendermaßen aus:

 

Literaturverzeichnis

Bitte führen Sie die von Ihnen zitierten Titel alphabetisch nach Autoren bzw. Herausgebern und innerhalb eines Autors nach Erscheinungsjahr geordnet unter der Überschrift »Literatur« (»Campus_Ü1« bzw. »Campus_Ü1_ohne_Autor«) auf. Buchtitel und Zeitschriften bitte kursiv setzen. Verwenden Sie keine Abkürzungen wie »a.a.O.«, »op. cit.«, »ibid.«. Bitte achten Sie ebenfalls darauf, statt englischer Kürzel wie »vol.«, »et al.«, »ed.« die deutschen Kürzel »Hg.«, »u.a.«, »Bd.« usw. anzuführen. Bei Mehrfachnennung desselben Autors verwenden Sie den Summenstrich »Alt« + »0151« gefolgt von einem Tabulator als Platzhalter. Bitte beachten Sie folgende Beispiele:

 

  • Selbständige Publikationen:

Müller, Marie K./Knecht, Paul, Heim und Herd. Ein Abgesang, 3., durchges. und verb. Aufl., Berlin/London/Paris 1998.

Klee, Ernst (Hg.), Gastarbeiter. Analysen und Berichte, Frankfurt/M. 1972.

 

  • Nicht selbständige Publikationen:

Hayes, Peter, »Zur umstrittenen Geschichte der I.G. Farbenindustrie AG«, Geschichte und Gesellschaft, Jg. 18, H. 2 (1992), S. 11–12.

Müller, Hans, »Neue Erkenntnisse in Ungarn«, in: Hermann Mayer (Hg.), Erkenntnisse der Welt, Bd. 3, Frankfurt/M. 1996, S. 130–145.

 

  • Bei amerikanischer Zitierweise:

Herbert, Ulrich (2002) (Hg.), Wandlungsprozesse in Westdeutschland. Belastung, Integration, Liberalisierung 1945–1980, Göttingen.

–    (1996), Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903–1989, Bonn.

 

  • Angabe von Internetquellen im Literaturverzeichnis:

Bitte nennen Sie, falls vorhanden, Autor und Titel sowie die spezifischen URL. Vermerken Sie außerdem das Datum der Veröffentlichung bzw. des Zugriffs.

Jarausch, Konrad H., Eine »nachholende« Diskussion. Transatlantische Anmerkungen zur Debatt­e über die neue Kulturgeschichte, in: H-Soz-u-Kult, 22.05.1998, hsozkult.geschichte.hu-berlin. de/rezensio/symposiu/jarausch.htm

 

  • Literaturverzeichnis für Sammelbände:

Statt eines Gesamtliteraturverzeichnisses können Sie im Anschluss an die einzelnen Beiträge unter der Überschrift »Literatur« (2. Wertigkeit: »Campus_Ü2«) ein eigenes Litera­tur­verzeichnis anschließen. Bitte zitieren Sie in den Fußnoten der Beiträge mit Kurztiteln nach folgendem Schema:

Klee, Gastarbeiter, S. 30

Falls Sie innerhalb der Beiträge lediglich mit Fußnoten arbeiten, also kein Litera­tur­ver­zeichnis anfügen, erfolgt bei der Erstnennung eines Titels die komplette bib­lio­grafische Angabe. Verwenden Sie danach bitte Kurztitel:

 

Müller, Marie K./Knecht, Paul, Heim und Herd. Ein Abgesang, 3., durchges. und verb. Aufl., Berlin/London/Paris 1998.

Klee, Ernst (Hg.), Gastarbeiter. Analysen und Berichte, Frankfurt/M. 1972.

Müller/Knecht, Heim und Herd [wie Anm. 1], S. 23–44.

 

  • Autorenverzeichnis für Sammelbände:

Bitte erstellen Sie ein Autorenverzeichnis, das Sie unter der Überschrift »Autor­innen und Autoren« (1. Wertigkeit: »Campus_Ü1_ohne_Autor«) am Ende des Bandes platzieren. Die Beiträger sollen wie folgt aufgeführt werden:

Nachname, Vorname: (Namen bitte kursiv) Text Text Text Text

Setzen Sie den Text zu den Beiträgern mit einer Schriftgröße von 9,5pt und einem Zeilenabstand von genau 11,5pt.