Johannes Dillinger

Hexen und Magie

Der Hexenglaube im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war Teil einer magischen Sicht der Welt. Die Menschen glaubten an Geister und Dämonen, Magie gehörte zum Alltag. Johannes Dillinger führt in diese Welt ein und erläutert die kulturellen Bedingungen, unter denen Vorstellungen wie Hexentanz und Teufelspakt entstanden. Dabei zeigt er, warum neben Kirche, Staat und Wissenschaft auch die Bevölkerung eine Verfolgung der Hexen nicht nur tolerierte, sondern vehement forderte. Er rekonstruiert die sozialen und politischen Voraussetzungen der Hexenprozesse sowie die Durchführung der Hexenjagden. Ein Ausblick in die Gegenwart verdeutlicht, dass der Hexenglaube nach wie vor lebendig ist. Die Darstellung der Geschichte der Hexenprozesse verknüpft der Autor mit einer Einführung in die historische Hexenforschung der letzten vier Jahrzehnte.

Johannes Dillinger
Johannes Dillinger, Dr. phil., ist Lehrbeauftragter an der Universität Trier.
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01.10.2009, Bayer. Jahrbuch für Volkskunde

"Johannes Dillinger hat eine sehr gelungende Einführung zur Hexenforschung vorgelegt, die neben Studierenden aller Semester auch all jenen empfohlen werden kann, die sich einen raschen und dennoch fundierten Überblick über "Hexen und Magie" verschaffen möchten."

Cover, reprofähig

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Erscheinungstermin:
12.09.2007

197 Seiten, 3 sw Abb.

Reihe: Historische Einführungen, Bd.3

EAN 9783593383026

€ 16,90

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