Hans Erler (Hg.),
Ansgar Koschel (Hg.)
Der Dialog zwischen Juden und Christen
Versuche des Gesprächs nach Auschwitz
»Für Christen stellt sich in der Konfrontation mit Juden das Problem ihrer eigenen Identität. Das Christentum nämlich wird von keiner anderen Religion so in Frage gestellt wie vom Judentum, weil keine andere Religion in gleicher Weise mit der christlichen in einer inneren Verbindung steht...«, heißt es in Ernst Ludwig Ehrlichs Einführung. Der Holocaust hat das christlich-jüdische Verhältnis erschüttert. Um dennoch zu versuchen, neue Gesprächsfäden zum Aufbau einer demokratischen Kultur in Deutschland zu knüpfen, wurden 1948 auf Initiative der Amerikaner die ersten Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gegründet. Dieser Band zieht eine Bilanz und fragt darüber hinaus, wie Juden, Christen und Nichtchristen in Deutschland in Zukunft zusammenleben können.
Autor
Hans Erler
Hans Erler war bis 2007 Programmleiter in der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Nach seiner Promotion über "Hannah Arendt, Hegel und Marx - Studien zu Fortschritt und Politik" beteiligte er sich seit den 1970er Jahren am politischen Leben der Bundesrepublik. Er engagierte sich unter anderem im Bundestagswahlkampf 1976. Seit April 2007 ist er Mitglied der SPD. Seine Anregung, das Judentum als die erste der geistigen Wurzeln der Sozialdemokratie in das neues Grundsatzprogramm der SPD aufzunehmen, wurde 2007 in die Tat umgesetzt. Seine jüngste Veröffentlichung "Judentum undSozialdemokratie - Das antiautoritäre Fundament der SPD" erschien 2008.
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Ansgar Koschel
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Pressestimmen
11.05.2000, Allgemeine Jüdisch Wochenzeitung
Schwieriger Dialog
"Ohne Zweifel markiert dieser Band einen Meilenstein in der Geschichte der Religionsgespräche nach Auschwitz."
26.11.1999, Deutsches Allg. Sonntagsblatt
Ungleiche Partner
"Der Aufsatzband vermittelt einen guten Einblick in die Voraussetzungen und die aktuellen Themen des Dialogs."
Pressematerialien
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