Ute Frevert, Monique Scheer, Anne Schmidt, Pascal Eitler, Bettina Hitzer, Nina Verheyen, Benno Gammerl, Christian Bailey, Margrit Pernau

Gefühlswissen

Eine lexikalische Spurensuche in der Moderne

Gefühle sind so alt wie die Menschheit. Aber was wissen wir über sie und welche Bedeutung messen wir ihnen bei? In diesem Band werden wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten analysiert, die Europäer seit dem 18. Jahrhundert über Affekte, Leidenschaften, Empfindungen und Emotionen führten. Dabei zeigt sich, wie eng dieses Gefühlswissen mit den sozialen, kulturellen und politischen Strukturen moderner Gesellschaften verknüpft ist und wie es sich mit ihnen wandelt.

Ute Frevert
Ute Frevert ist Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Zuvor war sie Professorin für Deutsche Geschichte  an der Yale University und hatte Lehrstühle an den Universitäten Bielefeld und Konstanz sowie der Freien Universität Berlin inne. Ihre Forschungsinteressen umfassen insbesondere die Emotionsgeschichte, Sozial- und Kulturgeschichte, Geschlechtergeschichte und Politikgeschichte der Moderne. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und wurde 1998 mit dem renommierten Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet.
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Monique Scheer
Monique Scheer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie wurde 2005 am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen promoviert und forscht vor allem zur Religions- und Emotionsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Religionsanthropologie der Gegenwart.
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Anne Schmidt
Anne Schmidt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle" Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Sie wurde 2004 an der Universität Bielefeld promoviert und arbeitete von 2004-2008 als Kuratorin am Historischen Museum Bern. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kultur- und Emotionsgeschichte sowie der Medien- und Kommunikationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
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Pascal Eitler
Pascal Eitler, Dr. phil, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle" am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wo er im Rahmen seines Habilitationsprojektes zur Emotionalisierung und Politisierung von Mensch-Tier-Verhältnissen im 19. und 20. Jahrhundert forscht. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Körper-, Tier- und Religionsgeschichte der Moderne.

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Bettina Hitzer
Bettina Hitzer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie wurde 2004 an der Universität Bielefeld promoviert und forscht vor allem zur Religions- und Emotionsgeschichte sowie zur Geschichte der Migration und der Medizin.
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Nina Verheyen
Nina Verheyen wurde 2008 an der Freien Universität Berlin promoviert, war anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und arbeitet heute an der Universität Wien. Sie forscht zur Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Kommunikations- und Mediengeschichte sowie der Familien- und Geschlechtergeschichte.
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Benno Gammerl
Benno Gammerl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er wurde 2008 an der Freien Universität Berlin promoviert und forscht zur Imperialgeschichte, zur Geschichte von Staatsbürgerschaft und Nationalität sowie zur Zeitgeschichte der Homosexualitäten in Deutschland.
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Christian Bailey
Christian Bailey wurde 2008 an der Yale University promoviert und forscht zur Emotions- und Geistesgeschichte sowie zur Geschichte der Europäisierung. Bis 2010 war er Forschungsstipendiat am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.
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Margrit Pernau
Margrit Pernau ist Forschungsgruppenleiterin am Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie wurde 1991 an der Universität Heidelberg promoviert und habilitierte 2007 an der Universität Bielefeld. Neben der Emotionsgeschichte liegen ihre Forschungsschwerpunkte in der Indischen Geschichte des 18.-20. Jahrhunderts, der Geschichte des Modernen Islam sowie der Historischen Semantik, Komparatistik und Übersetzungsforschung.
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06.09.2012, DIE ZEIT
Alles eine Frage des Gefühls
"Was uns zurzeit noch fehlt, ist genug historisches Gefühlswissen, nicht zuletzt, um unsere heutigen Empfindungen einbetten und relativieren zu können." Ute Frevert im Gespräch mit Eva Illouz

04.08.2011, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Was drängst du denn so wunderlich, mein Herz?
"Gerade im aktuellen Durcheinander verschiedenster Emotionsdiskurse mag es helfen zu rekonstruieren, wie das Reden über Gefühle eingeführt, verstetigt, kritisiert und umformuliert wurde. Die Lexika der letzten Jahrhunderte erweisen sich in den vielseitigen Beiträgen des Bandes als ausgesprochen ergiebige Quelle." Manuela Lenzen

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Kapitel 1
Gefühle definieren: Begriffe und Debatten aus drei Jahrhunderten
Ute Frevert

Alle sprechen über Gefühle. Im sogenannten therapeutischen Zeitalter, das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einsetzte, sind Gefühle zum Dauerthema geworden, und dies nicht allein zwischen Psychologen und ihren immer zahlreicheren Patienten. Manager und Personalchefs lernen in teuren Fortbildungsseminaren, wie wichtig es für den Geschäftserfolg ist, Gefühle bei sich und anderen zu lesen und zu regulieren. Politiker und Personen des öffentlichen Lebens werden danach beurteilt, ob sie Gefühl haben und die richtigen Gefühle an der richtigen Stelle zeigen. Die Werbung hat Gefühle und Passionen als Verkaufsschlager entdeckt und Firmen taufen ihre Autos oder Kosmetikprodukte ebenso schlicht wie vielversprechend "Emotion". "Emos" nennen sich auch jene Anhänger einer Jugendkultur, die ihren Gefühlen in Musik, persönlichem Habitus und Kleidungsstil Ausdruck verschaffen wollen.
Zugleich liefern Wissenschaften immer neue Entdeckungen über Gefühle und ihre Wirkmächtigkeit. Gefühle, heißt es, spielen eine wichtige Rolle bei Gesundheit und Krankheit. Sie begründen Werturteile und beeinflussen Entscheidungen. Neurowissenschaftler wollen zeigen, wie sie im Gehirn entstehen, welche Hirnregionen affiziert werden und wie sie sich mit anderen Handlungsmotivationen verknüpfen.
Diese Gefühlsoffensive scheint auf den ersten Blick etwas radikal Neues zu sein. Nie zuvor, meint der geschichtsvergessene Betrachter, habe es eine solche Obsession gegeben, nie zuvor seien Gefühle derart intensiv verhandelt und öffentlich inszeniert worden. Erst der Triumph des therapeutischen Paradigmas im Zeitalter des Narzissmus, so die amerikanischen Kulturwissenschaftler Philip Rieff und Christopher Lasch, habe das Gefühlsleben des Individuums ins Zentrum gerückt und zum Brennpunkt vielfältiger medialer, kommerzieller und wissenschaftlicher Strategien gemacht.
Aber stimmt das überhaupt? Sind das späte 20. und beginnende 21. Jahrhundert tatsachlich in besonderer und einmaliger Weise gefühlsbesessen? Hat man sich zuvor nicht um Gefühle geschert? War das Wissen um Gefühle und das, was sie anrichten können, geringer? Zeigte sich das Publikum, das jenes Wissen aufnahm, weniger interessiert und lernbegierig?
Dass Gefühle nicht erst heute zum Thema populärer und wissenschaftlicher Reflexion geworden sind, ist in Bibliotheken und Archiven verbrieft. Philosophen, Literatur- und Kunstwissenschaftler haben in den vergangenen Jahren gezeigt, wie Affekttheorien die antike Rhetorik, das frühneuzeitliche Theater oder die moderne Literatur geprägt haben. Das 18. Jahrhundert und die Epoche der Empfindsamkeit, aber auch die Romantik sind als Hoch-Zeiten künstlerischer Gefühlsemphase identifiziert worden.
Weniger Tiefenschärfe findet man in den experimentellen Kognitions- und Neurowissenschaften. Wenn sie sich mit Gefühlen beschäftigen, tun sie das in der Regel ohne Kenntnis ihrer Vorgänger, die als Philosophen, Mediziner und Psychologen seit mehreren Jahrhunderten das menschliche Gefühlsleben erforschten. Wie sich das dabei akkumulierte Wissen sortierte, wie empirische Ergebnisse anhand theoretischer Konzepte geordnet wurden und wie solcherart gesichertes Wissen an die Öffentlichkeit gelangte, bleibt außerhalb des heutigen Horizonts. Dafür erwärmen sich bestenfalls Wissenschaftshistoriker und Wissenssoziologen; allerdings haben auch sie das Gefühls-Thema noch kaum entdeckt.

Gefühls-Debatten in der Moderne

Daran wird dieses Buch nichts ändern. Es bietet keine Wissenschaftsgeschichte der philosophischen oder psychologischen Gefühlsforschung, ebenso wenig wie es die literatur- und kunstwissenschaftlichen Studien über Affektpoetik und -politik fortsetzt. Sein Ansatzpunkt ist ein anderer: Es interessiert sich für gesellschaftliche Reflexionen und Auseinandersetzungen, die Zeitgenossen der Moderne über Gefühle führten. In diese Reflexionen gingen wissenschaftliche Lehrmeinungen ebenso ein wie moralische und pädagogische Erörterungen. Theologische Referenzen spielten (anfangs) eine Rolle, aber auch politische und ökonomische Überlegungen. Mediziner meldeten sich zu Wort und selbst Juristen hatten etwas dazu zu sagen. Im Ergebnis entstand eine vielstimmige Debatte, die im 18. Jahrhundert mit kondensierter Kraft anhub und bis heute anhält.
Wie aber lässt sich eine solche Debatte rekonstruieren? Und zu welchem Zweck, was ist damit gewonnen? Der Erkenntniswert einer Rekonstruktion bemisst sich an den Fragen, die man stellt. Auf übergeordneter Ebene geht es um die Bedeutung, die Gefühlen in der Welt der Moderne beigemessen wurde. Damit sind nicht einzelne, spezifische Gefühle wie etwa Zorn, Scham oder Angst gemeint. Vielmehr soll der Platz bestimmt werden, den Gefühle generell in den sich schnell und radikal wandelnden Gesellschaften Europas seit dem 18. Jahrhundert einnahmen. Wie ließen sie sich überhaupt erkennen und identifizieren? Welche Bedeutung hatten sie für das, was man jeweils unter Menschsein, Individualität und Subjektivität verstand? Welche Rolle spielten sie in gesellschaftlichen Ordnungsentwürfen? Fand man sie wichtig oder entbehrlich? Galten sie als störend oder hilfreich? In welcher Form und Dosierung waren sie genehm oder unangenehm? Wurden sie als gegeben akzeptiert oder nahm man sie als gestalt- und wandelbar wahr? Ließen sie sich bilden und trugen sie ihrerseits zu Bildung und Erziehung bei? Gab es Lebensbereiche, in denen Gefühle eher von Nachteil schienen, wahrend sie in anderen Zusammenhangen als unverzichtbar galten? Sah man alle Menschen mit gleichen Gefühlen ausgestattet? Oder unterschied und bewertete man sie nach ihrer Fähigkeit und Bereitschaft, Gefühle zu empfinden und auszudrücken?
Hinter diesen Fragen verbirgt sich Skepsis gegenüber der oft referierten These Max Webers, wonach die Moderne die Welt entzaubert und von Grund auf rationalisiert habe. Für Gefühle sei in dieser Welt kein Ort reserviert; höchstens im privaten Leben könnten sie sich tummeln und ebenso viel Heil wie Unheil anrichten. Aus der Wissenschaft aber sowie aus den öffentlichen Beziehungen der Wirtschaftssubjekte, Staatsbürger und Gesellschaftsmitglieder seien sie tunlichst zu verbannen. Hier herrschten rationale Interessen und deren distanzbewusste Aushandlung.
An Webers These schloss Norbert Elias mit seinem viel zitierten Werk über den europäischen Zivilisationsprozess an. Darin suchte er nachzuweisen, dass der Prozess der frühneuzeitlichen Staatsbildung einherging mit einer zunehmenden Affektkontrolle der Untertanen. Die Scham- und Peinlichkeitsschwellen seien kontinuierlich gestiegen und die Ober- und Mittelschichten hatten sich angewohnt, ihre Affekte im Zaum zu halten. Mit wachsender gesellschaftlicher Differenzierung hatten sich die Interdependenzketten vervielfacht und verdichtet; Menschen seien dadurch zu einer Rationalisierung ihrer Wunsche und ihres Verhaltens gezwungen worden. Außenzwänge seien in Innenzwänge übersetzt, emotionale Impulse durch planvolles Handeln ersetzt worden.
An Elias' Großer Erzählung ist vielfach Kritik geübt worden. Der behauptete Zusammenhang zwischen Sozialstruktur und Persönlichkeitsstruktur hat Soziologen nicht immer überzeugt. Historiker zweifelten die empirische Evidenz an, Anthropologen verneinten die Zielgerichtetheit des Zivilisationsprozesses. Gerade das 20. Jahrhundert habe gezeigt, dass der Prozess - wenn er denn überhaupt so verliefe - durchaus umkehrbar sei. Von individueller Selbstregulierung und Affektkontrolle sei etwa in den Gewaltexzessen des Jahrhunderts der Extreme wenig zu spüren gewesen.
Ein zentraler Punkt aber ist bislang übersehen worden: der Begriff des Affektes oder Triebes, mit dem Elias operierte und der sich auch bei Weber fand. Beiden Begriffen haftete in ihrer zeitgenössischen Definition etwas Kreatürlich-Physisches an: Affekte galten, laut Brockhaus, als heftige Gemütsbewegungen, die sich Gefühlswissen in leibhaftigen Zeichen kundtaten. Trieb wurde mit Instinkt übersetzt und, unter Hinweis auf Sigmund Freud und Carl Gustav Jung, als endogenes, körpergebundenes Grundbedürfnis klassifiziert. Daran anknüpfend untersuchte Elias vornehmlich solche Affekte oder Triebe, die zur anthropologischen Basisausstattung gezahlt wurden: Sexualität, Aggression, Nahrungsaufnahme, Ausscheidung.
Diese Auswahl, so sehr sie Elias in den psychoanalytisch bewegten 1930er Jahren einleuchten mochte, verengt den Blick auf das, was Persönlichkeitsstrukturen auszeichnet. Indem sie das emotionale System auf eine Handvoll angeborener Triebe reduziert, verliert sie die kulturelle Genese und Entwicklung komplexer Gefühle aus dem Blick. Gefühle, steht zu vermuten, sind mehr als spontane Wallungen und evolutionär geformte Triebe. Zieht man die einschlägige Literatur der letzten dreihundert Jahre zurate, entdeckt man eine eindrucksvolle Vielfalt von Benennungen und Definitionen, die von zarten Empfindungen über sanfte Gemütsbewegungen bis zu heftigen und lang anhaltenden Passionen führt. Um deren Einfluss auf die Psychogenese des modernen Menschen zu ermessen, reicht die auf Trieb und Affekt bezogene Rationalisierungs- und Zivilisierungsthese nicht aus.
Stattdessen ist davon auszugehen, dass die Moderne seit der Aufklärung ein umfassendes, gleichwohl zutiefst ambivalentes und wechselhaftes Verständnis der Gefühle hervorgebracht hat, das sich je nach Zeiterfahrung und Blickwinkel anders gestaltete. Für philosophisch inspirierte Zeitgenossen um 1800 bedeuteten Affekte und Leidenschaften nicht das Gleiche wie für Lebensphilosophen um 1900 oder Existentialisten um 1950. Exzess und dionysischer Rausch, wie sie manche Nietzsche-Anhänger propagierten, hatten bei Kantianern blankes Entsetzen ausgelost. Pietistisch gestimmte Pfarrer und katholische Theologen bewerteten Gefühle positiver als rationalistisch eingestellte Protestanten, denen religiöse Schwärmerei ein Gräuel war. Empfindsame und Romantiker provozierten scharfe Kritik an Empfindeley und mystischer Sehnsucht. Pädagogische Schulen und Lehrmeinungen waren mal mehr, mal weniger gefühlsbetont und unterschieden sich zudem danach, welche Gefühle sie bei Kindern und Jugendlichen männlichen oder weiblichen Geschlechts bilden und kultivieren wollten. Autoren, die sich um eine gute politische Ordnung sorgten, konnten mit manchen
Gefühlen viel, mit anderen wenig anfangen. Wichtige politische Einschnitte wie Revolutionen und Kriege veränderten auch die Sicht auf Gefühle, bei Parteigängern ebenso wie bei Kritikern.

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Erscheinungstermin:
11.04.2011

englische Broschur

364 Seiten

EAN 9783593393896

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