Eichmanns Memoiren

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Irmtrud Wojak

Eichmanns Memoiren

Ein kritischer Essay

Irmtrud Wojak stellt Genese und Wirkung der »Memoiren« Adolf Eichmanns erstmals quellenkritisch dar und zeichnet das Psychogramm des Technokraten und »subalternen Bürokraten« des Holocaust.

Irmtrud Wojak, Dr. phil., ist stellvertretende Leiterin des Fritz Bauer Instituts, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust in Frankfurt/Main. Zuletzt gab sie bei Campus gemeinsam mit Peter Hayes für das Fritz Bauer Institut "Arisierung" im Nationalsozialismus. Volksgemeinschaft, Raub und Gedächtnis" (2000) heraus.

Irmtrud Wojak
Hans Erler, Dr. phil., ist Programmleiter in der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Arnold Paucker, Dr. phil. Dr. h. c., ist Internationaler Vizepräsident des Leo-Baeck-Institute London. Ernst Ludwig Ehrlich, Prof. Dr. phil, ist Ehrenvizepräsident des europäischen B'nai B'rith.
mehr zum Autor

28.06.2002, Süddeutsche Zeitung
"Gut, wir haben einen Feind vernichtet"
"Die Bedeutung von Wojaks Sudie liegt darin, dass sie Hannah Arendts Eichmann-Exegese empirisch geläutert hat. Adolf Eichmann war noch banaler, als die Gedankenfigur von der 'Banalität des Bösen' es vorsieht: Er handelte seinem Denken gemäß und im Interesse seiner beruflichen Karriere."

14.05.2002, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bürokrat und Glaubenskrieger
"In Irmtraud Wojaks Buch gewinnt der Verbrecher Eichmann jetzt Konturen."

23.02.2002, Neue Zürcher Zeitung
Des Teufels Bürokrat
"Wojak zeichnet ein differenziertes Bild nicht nur von Eichmanns Persönlichkeit, sondern auch des zum Holocaust führenden Entscheidungsfindungsprozesses."

04.01.2002, faz.net
Eichmann wusste, was er tat
"Einmal mehr zeigt solide Geschichtsforschung, dass die 'Banalität des Bösen' Gesichter und Namen hatte."
zum Artikel

Vorwort

Zur Einführung
Hans Mommsen

Vorgeschichte - Eichmanns Entführung

Eichmanns Memoiren
Das Sassen-Interview
"Meine Memoiren"
"Götzen"

"Damals konnte ich noch Lösungsversuche schöpferisch gebären"

Adolf Eichmann und die "Endlösung der Judenfrage" 1938-1941
Zuständig für "Auswanderung"
Pläne für ein "Judenreservat"
"Räumungsbeauftragter" und Spezialist für Deportation
Pläne für eine "territoriale Lösung" auf der Insel Madagaskar oder "weiter im Osten"
Entscheidung zur Deportation der Juden in den Osten - nach dem Krieg
"Physische Vernichtung" der Juden - im Krieg

"Ich war kein normaler Befehlsempfänger, dann wäre ich ein Trottel gewesen, sondern ich habe mitgedacht, ich war ein Idealist gewesen."

Adolf Eichmann und die Banalität des Bösen

Cover, reprofähig

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Erscheinungstermin:
22.10.2001

Hardcover gebunden

279 Seiten, 16 teils farbige Abb.

Reihe: Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Bd.SB

EAN 9783593363813

€ 25,50

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