Oskar Cohn

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Ludger Heid

Oskar Cohn

Ein Sozialist und Zionist im Kaiserreich und in der Weimarer Republik

Oskar Cohn (1869 - 1934) war der einzige (Links-)Zionist in einem deutschen Parlament. In der Zeit des revolutionären Übergangs vom Kaiserreich zur Weimarer Republik spielte er eine wichtige politische Rolle, zunächst für die Ziele des demokratischen Sozialismus, später für die Belange der Juden. 1933 verließ er Deutschland in Richtung Palästina, das er jedoch nicht mehr erreichte.

Ludger Heid, Dr. phil., Venia leg. für Neuere Geschichte der Universität Potsdam, ist Lehrbeauftragter der Universität Duisburg.

Ludger Heid
Ludger Heid, PD Dr. phil., ist Historiker und Publizist in Duisburg.

mehr zum Autor

03.07.2003, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Zionist im Reichstag
"Wer mehr wissen möchte über den einzigen Zionisten im Deutschen Reichstag, dem sei diese einfühlsame und gut lesbare Biographie empfohlen."

05.06.2003, Jüdische Allgemeine
Als Sozialist Jude, als Jude Sozialist
"Es ist Heid gelungen, einen jüdisch-sozialistischen Kämpfer dem Vergessen zu entreißen und gleichzeitig ein Gesellschaftsbild der Zeit ab 1900 vorzulegen."

I. Oskar Cohn: Biographisches

II. Neues jüdisches Bewusstsein: Oskar Cohns Ostjudenbild
West-östliche Gegensätze - deutsch-jüdische Reaktionen
In der Kommission zur Aufklärung der Pogrome in Osteuropa

III. Der Weg in die Politik
Berliner Stadtverordnetenversammlung (1909-1922)
Reichstag (1912-1918)
Verfassungsgebende Deutsche Nationalversammlung (1919/1920)
Preußische Landesversammlung (1920-1924)
Die Juden, die Ostjuden, die ostjüdischen Proletarier

IV. Parteipolitiker und Friedensmissionar
Dozent der Arbeiterbildungsschule
Sozialdemokrat und Pazifist
Der sozialistische Privatmann
Der unabhängige Sozialdemokrat
Die Stockholmer Friedenskonferenz der Sozialisten
Politik für Sowjet-Russland

V. Deutsches Judentum in Krieg und Revolution
Der "Revolutionär" Oskar Cohn
Die Novemberereignisse: Der Rat der Volksbeauftragten
Rubel rollen für die deutsche Revolution

VI. Beigeordneter im Reichsjustizamt der Regierung der Volksbeauftragten 1918

VII. Im Untersuchungsausschuss über Ursachen und Folgen des Ersten Weltkrieges
Ein deutsches Unwort wird geboren - Dolchstoß
Cohn vs. Helfferich

VIII. Austritt aus der Parteipolitik - Eintritt in die jüdische Gemeindepolitik
Die deutsch-jüdischen Gemeinden als öffentlich-rechtliche Körperschaft
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin
Repräsentantenwahlen in Berlin 1926
Der Preußische Landesverband der Jüdischen Gemeinden
Jüdische Wahlen in Berlin und Preußen 1930

IX. Der sozialistische Zionist
Prozionistische Organisationen in Deutschland
Stockholm - Cohns poale-zionistisches Erwachen
Oskar Cohn
Jüdische Kolonisationsprojekte in der UdSSR
Oskar Cohn als Agitator der Poale Zion

X. Epilog

Cover, reprofähig

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Erscheinungstermin:
19.08.2002

Hardcover gebunden

470 Seiten, 25 Abb.

Reihe: Campus Judaica, Bd.19

EAN 9783593370408

€ 49,90

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