Maike Lehmann

Eine sowjetische Nation

Nationale Sozialismusinterpretationen in Armenien seit 1945

Der Genozid von 1915 im Osmanischen Reich und die Demonstrationen von 1988, die den Zusammenbruch der Sowjetunion mit anstießen, bestimmen unser Bild von Armenien. Doch nicht allein das nationale Trauma oder Repressionen im Staatssozialismus prägten die armenische Nation. Maike Lehmann zeigt, welche Handlungs- und Interpretationsspielräume sich armenische Bürger an der sowjetischen Peripherie in den Jahrzehnten nach 1945 erarbeiteten und wie sie dabei das sozialistische Projekt mit neuen, lokalen Bedeutungen versahen. So trugen sie gleichermaßen zur Legitimierung und Stabilisierung wie auch zur Erosion des Staatssozialismus bei.

Maike Lehmann
Maike Lehmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen.
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Erscheinungstermin:
09.07.2012

kartoniert

22 s/w-Abbildungen

Reihe: Eigene und fremde Welten, Bd.26

EAN 9783593394923

€ 43,00

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