Die gerechte Ordnung der Gesellschaft

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Gerd Becher (Hg.), Elmar Treptow (Hg.)

Die gerechte Ordnung der Gesellschaft

Texte vom Altertum bis zur Gegenwart

Die wirtschaftliche Globalisierung und die durch sie hervorgerufenen sozialen Probleme haben die Frage nach der gerechten Ordnung der Gesellschaft wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt. Doch schon seit dem Entstehen der frühen Hochkulturen war Gerechtigkeit ein zentrales Thema. Das dokumentiert der Sammelband mit exemplarischen, kommentierten Texten aus dem Alten Orient, der griechischen und römischen Antike, dem Mittelalter sowie der Neuzeit und der Gegenwart.

Gerd Becher ist freiberuflicher Verlagslektor mit den Hauptarbeitsgebieten Politik, Geschichte und Kultur.
Dr. phil. habil. Elmar Treptow lehrt Philosophie an der Ludwig- Maximilian-Universität München. Sein Schwerpunkt ist die Sozialphilosophie.

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Dr. phil. habil. Elmar Treptow lehrt Philosophie an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Sein Schwerpunkt ist die Sozialphilosophie.

Gerd Becher
Gerd Becher ist freiberuflicher Verlagslektor mit den Hauptarbeitsgebieten Politik, Geschichte und Kultur.

Dr. phil. habil. Elmar Treptow lehrt Philosophie an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Sein Schwerpunkt ist die Sozialphilosophie.

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Elmar Treptow
Gerd Becher ist freiberuflicher Verlagslektor mit den Hauptarbeitsgebieten Politik, Geschichte und Kultur.

Dr. phil. habil. Elmar Treptow lehrt Philosophie an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Sein Schwerpunkt ist die Sozialphilosophie.

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Einleitung

Altertum und Mittelalter

Ptahhotep
Das Handeln der Machthaber muss frei sein von Unrecht

Hammurapi
Ich, der König der Gerechtigkeit

Hesiod
Das Recht übertrumpft die Gewalttat

Solon
Eunomia: Die Gute Gesetzlichkeit

Meister Kung (Konfuzius)
Was dir selbst unerwünscht ist, füge auch keinem anderen zu

Mo Ti
Der Himmel wünscht Gerechtigkeit und hasst Unrecht

Platon
Dass jeder das Eigene und Seinige hat und tut

Aristoteles
Die drei Grundformen der Gerechtigkeit: Gesetzlichkeit, Verteilung und Ausgleich

Cicero
Vom pflichtgemäßen Handeln

Nizamulmulk
Das Reich dauert noch mit Unglauben, aber nicht mit Ungerechtigkeit

Thomas von Aquin
Politische Herrschaft muss dem Gemeinwohl dienen

Dante Alighieri
Die Welt ist am besten geordnet, wenn in ihr die Gerechtigkeit am meisten Macht besitzt

Neuzeit und Gegenwart

Thomas Morus
Der Staat Utopia: Gemeineigentum statt Privatbesitz

Thomas Hobbes
Der Zweck des Staates: Frieden und Gerechtigkeit

Jean-Jacques Rousseau
Freiheit und Gleichheit durch Gehorsam gegen das selbst gegebene Gesetz

Olympe de Gouges
Frau, erwache! Erkenne deine Rechte?

Gracchus Babeuf
Die vollkommene Gleichheit ist ein Urrecht

Immanuel Kant
Öffentlichkeit als Maßstab gerechter Politik

Alexis de Tocqueville
Die Gleichheit ist nicht erhaben, aber gerecht

John Stuart Mill
Nützlichkeit als Fundament der Gerechtigkeit

Karl Marx
Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen

Alfred Müller-Armack
Die Soziale Marktwirtschaft als "dritter Weg"

Oswald von Nell-Breuning
Die Einheit von sozialer Gerechtigkeit und Gemeinwohl

Simone De Beauvoir
Gerechtigkeit kann innerhalb der Ungerechtigkeit nie geschaffen werden

Martin Luther King
Die Pflicht zum Widerstand gegen ungerechte Gesetze

John Rawls
Gerechtigkeit als Fairness

Michael Walzer
Tyranneien und gerechte Gesellschaften

Carol Gilligan
Fürsorge als weibliche Alternative zur Gerechtigkeit

Anthony Giddens
Reich gegen Arm? Ein erfinderisches Modell der Gleichheit

Jürgen Habermas
Eine Antwort auf die wirtschaftliche Globalisierung: Weltinnenpolitik und weltbürgerliche Solidarität

Anmerkungen
Quellenverzeichnis

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Erscheinungstermin:
10.05.2000

Hardcover gebunden

365 Seiten

EAN 9783593361574

€ 24,90

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