Thomas König (Hg.), Elmar Rieger (Hg.), Hermann Schmitt (Hg.)
Europäische Institutionenpolitik
Institutionen strukturieren das Handeln, indem sie Rahmenbedingungen schaffen. Sie gelten als hochgradig
veränderungs- und politikresistent. Institutionenpolitik zielt
auf ihre Veränderung ab und ist als Prozeß strategischer
Gestaltung der Bedingungen zukünftigen Handelns zu verstehen. Die
Schwierigkeiten dieses Prozesses werden gegenwärtig am Beispiel
der europäischen Integration und der Globalisierung der
Wirtschaft deutlich. Die europäische Institutionenpolitik wird
anhand der institutionellen Reformen der EU einerseits und des
Umbaus nationalstaatlicher Einrichtungen andererseits untersucht.
Beiträge aus Wirtschafts-Sozial- und Rechtswissenschaften greifen
diese Thematiktik auf.
