Hubertus Buchstein

Demokratie und Lotterie

Das Los als politisches Entscheidungsinstrument von der Antike bis zur EU

Kann man in der aktuellen Politik bei der Lösung von Problemen das Los zur Hilfe nehmen? Hubertus Buchstein sagt ja und legt dar, dass es seit einiger Zeit eine Renaissance des Loses als Entscheidungsinstrument gibt: So werden Geschworene per Los ausgewählt und das Los entscheidet auch, welche Soldaten für Einsätze rekrutiert werden. Bereits seit der Antike gibt es Losverfahren in der Politik. Dort und auch in den folgenden Jahrhunderten wurden sie vielfältig eingesetzt, bis die Lotterie dann im 18. Jahrhundert aus dem politischen Leben verschwand. Buchstein schlägt damit in seinem Buch einen Bogen von der Antike über das Mittelalter bis in die Gegenwart. Mit Blick auf Debatten zur Reform der Europäischen Union stellt der Autor dar, wie moderne Demokratien vom geschickten Einbau von Losverfahren profitieren können.



"Das historische Buch des Jahres" der Zeitschrift DAMALS: 2. Platz in der Kategorie "Denkanstöße"

Hubertus Buchstein
Hubertus Buchstein ist Professor für Politische Theorie an der Universität Greifswald.
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17.05.2009, dradio.de

"Wer heute also über das Los in der Politik nachdenkt, muss bei Null anfangen, verschüttetes Wissen zusammentragen, Vorurteile widerlegen und Klischees entschärfen. All dies tut Hubertus Buchstein in einer makellosen Prosa, wie sie in der Wissenschaft selten geworden ist."

10.03.2009, Frankfurter Rundschau
Fortuna würfelt neu
"Eine besonnene Funktionsanalyse."

Cover, reprofähig

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Erscheinungstermin:
02.03.2009

493 Seiten, 1 Abbildung

Reihe: Theorie und Gesellschaft, Bd.70

EAN 9783593387291

€ 34,90

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