Warum die Wirtschaft den Sozialstaat braucht

nicht mehr lieferbar

Isabela Mares

Warum die Wirtschaft den Sozialstaat braucht

Ein historischer Ländervergleich

Übersetzt von Gabriele Ricke

In der Debatte um die Reform des Sozialstaats in Deutschland wird oft der Grundkonflikt zwischen Arbeit und Kapital beschworen:
Während die Arbeitnehmer für einen möglichst weit reichenden Ausbau des Sozialstaats einträten, dränge die Unternehmerseite auf Abbau und Kostensenkungen. Diese Sicht ist jedoch irreführend, wie Isabela Mares darlegt: Die sozialstaatliche Risikovorsorge musste der Wirtschaft nicht abgerungen werden, vielmehr haben die Unternehmer am Aufbau von Sicherungssystemen mitgewirkt. Die Autorin zeigt dies anhand von Beispielen aus der Geschichte der Sozialversicherung in Deutschland und Frankreich: von der Einführung von Arbeitsschutzgesetzen im Kaiserreich und der französischen Arbeitslosenversicherung von 1905 bis zu den Debatten in der Bundesrepublik der 80er Jahre um das Vorruhestandsgesetz.

Isabela Mares
I. Mares ist Professorin für Politikwissenschaft an der Stanford University.
mehr zum Autor

16.03.2005, Financial Times Deutschland
Im Kreislauf des gegenseitigen Nutzens
"Erhellende und empirisch gut nachvollzogene Belege dafür, dass sich Wirtschaft und Sozialstaat besser verstehen als gemeinhin propagiert wird."

Cover, reprofähig

zurück

Erscheinungstermin:
11.10.2004

kartoniert

332 Seiten

Reihe: Frankfurter Beiträge zu Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Bd.10

EAN 9783593376271

€ 37,90

inkl. MwSt.

Versandkostenfreie Lieferung.
Für Ausnahmen siehe Details
Mengenpreis Alle Titel dieser Reihe
nicht mehr lieferbar