Die konservative Transformation des Wohlfahrtsstaates

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Jens Borchert

Die konservative Transformation des Wohlfahrtsstaates

Großbritannien, Kanada, die USA und Deutschland im Vergleich

Margret Thatcher und Ronald Reagan befinden sich schon lange im Ruhestand, doch die Folgen
ihrer Politik sind immer noch deutlich zu spüren. Die
tiefgreifenden politischen Veränderungen
durch die Politik der konservativen Parteien, die bereits in den
70er und 80er Jahren begannen,
werden uns noch lange Zeit beschäftigen. Borchert vergleicht
hier erstmals systematisch die
unterschiedlichen Umbaustrategien der Konservativen in den USA,
in Großbritannien, Kanada und
Deutschland. Seine Analyse ist verblüffend: Obwohl sich an den
bislang herrschenden Strukturen
des Wohlfahrtsstaates kaum etwas geändert hat, ist es den
Konservativen doch überall gelungen,
ihn auszuhöhlen. Für sie stellt der Staat ein Hindernis für die
internationale Konkurrenzfähigkeit
der eigenen Wirtschaft dar. Trotz viel politischer Rhetorik
bleiben so wachsende soziale Probleme,
ein handlungsunfähiger Staat sowie politikverdrossene Bürger -
und all dem gegenüber steht eine
völlig hilflose Sozialdemokratie.
Autor: Jens Borchert, geb. 1961, ist seit 1991 wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Zentrum für
Europa- und Nordamerika-Studien an der Universität Göttingen.
Interessierte: Sozial- und PolitikwissenschaftlerInnen, an der
Sozialpolitik Interessierte in Politik
und Verbänden.

Jens Borchert
Jens Borchert ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politische Soziologie und Staatstheorie an der Universität Frankfurt.

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Margret Thatcher und Ronald Reagan befinden sich schon lange im Ruhestand, doch die Folgen
ihrer Politik sind immer noch deutlich zu spüren. Die
tiefgreifenden politischen Veränderungen
durch die Politik der konservativen Parteien, die bereits in den
70er und 80er Jahren begannen,
werden uns noch lange Zeit beschäftigen. Borchert vergleicht
hier erstmals systematisch die
unterschiedlichen Umbaustrategien der Konservativen in den USA,
in Großbritannien, Kanada und
Deutschland. Seine Analyse ist verblüffend: Obwohl sich an den
bislang herrschenden Strukturen
des Wohlfahrtsstaates kaum etwas geändert hat, ist es den
Konservativen doch überall gelungen,
ihn auszuhöhlen. Für sie stellt der Staat ein Hindernis für die
internationale Konkurrenzfähigkeit
der eigenen Wirtschaft dar. Trotz viel politischer Rhetorik
bleiben so wachsende soziale Probleme,
ein handlungsunfähiger Staat sowie politikverdrossene Bürger -
und all dem gegenüber steht eine
völlig hilflose Sozialdemokratie.
Autor: Jens Borchert, geb. 1961, ist seit 1991 wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Zentrum für
Europa- und Nordamerika-Studien an der Universität Göttingen.
Interessierte: Sozial- und PolitikwissenschaftlerInnen, an der
Sozialpolitik Interessierte in Politik
und Verbänden.

Autorenfoto, reprofähig

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Erscheinungstermin:
23.08.1995

kartoniert

419 Seiten, 29 Tabellen, 12 Schaubilder

Reihe: Theorie und Gesellschaft, Bd.34

EAN 9783593353944

€ 34,90

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