Adalbert Hepp (Hg.), Martina Löw (Hg.)

M. Rainer Lepsius

Soziologie als Profession

Der Doyen der deutschen Soziologie blickt zurück auf sein Leben, seine Erfahrungen im Nationalsozialismus und deren Verarbeitung in der Bundesrepublik sowie auf die Entwicklung und die gegenwärtige Lage der Soziologie. Er äußert sich überdies zu Fragen der Religion, der Ökonomisierung und der Geschlechterbeziehungen.

M. Rainer Lepsius, geboren 1928, hat die Etablierung und Institutionalisierung der Soziologie seit dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik und nach der Wende in den neuen Bundesländern entscheidend mitgestaltet. Im Gespräch mit Adalbert Hepp und Martina Löw gibt er Auskunft über seine Erfahrungen im Nationalsozialismus und im Krieg sowie über seine akademische Karriere, in deren Verlauf er zu einer tragenden Figur der deutschen Soziologie wurde. Er äußert sich zu allgemeinen Fragen hinsichtlich der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung, über die Beziehungen der Menschen zueinander, über Wissen und Glauben, und er plädiert für die Soziologie Max Webers. Der Band wird ergänzt durch autobiografische Texte und einen Aufsatz über die Rationalitätskriterien der Soziologie.

Adalbert Hepp
Adalbert Hepp ist Verlagsleiter Wissenschaft im Campus Verlag.
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Martina Löw
Martina Löw ist Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt.
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10.11.2008, H-Soz-u-Kult

"Die Ergänzung zwischen Interview und bereits früher veröffentlichten autobiographischen Skizzen wirkt erhellend."

25.06.2008, Frankfurter Rundschau
Einer, der sich nie verbogen hat
"Durch kluges Nachfragen gelingt es dem ehemaligen Campus-Programmleiter Adalbert Hepp und Martina Löw, den geistig enorm präsenten Lepsius in ein lebendiges Gespräch über die Geschichte, Zukunft, Erkenntnisinteressen und (gegenwärtigen) Schwächen der Soziologie zu verwickeln."

Pressetext (PDF)

Cover, reprofähig

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Erscheinungstermin:
08.05.2008

178 Seiten, 9 s/w Fotos

EAN 9783593383224

€ 16,90

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