Antisemitismus als Diskriminierung und Gewaltphänomen ist Teil des Schulalltags und manifestiert sich auf unterschiedlichen Ebenen, von subtilen Andeutungen bis hin zu Übergriffen in realen und virtuellen Räumen. Auf der Basis von einer in Berlin durchgeführten Studie mit Gruppendiskussionen und narrativen Interviews werden (lern-)biografische Erfahrungen, Antisemitismusverständnisse und Interventionspraktiken von Lehrer:innen und Schulleitungen sowie die von ihnen thematisierten Herausforderungen herausgearbeitet. Das Buch fragt danach, wie Lehrer:innen und Schulleitungen Antisemitismus in der Schule wahrnehmen, einordnen und wie sie darauf reagieren.
1. Auflage, 2023
Bindeart: Buch, broschiert Format: 152 x 232 x 7 mm Gewicht: 181 g Umfang: 102 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Die Untersuchung von Chernivsky / Lorenz-Sinai hat ihren Fokus auf den von antisemitischer Gewalt Betroffenen. Das ist eine wichtige Perspektive, um die öffentliche Wahrnehmung der Betroffenen zu ermöglichen und um sie besser unterstützen zu können.«
- Gottfried Kößler, EWR, Oktober 2024
»Die Studie besticht durch ihre allgemein verständliche Lesbarkeit sowie eine überzeugende theoretische Einordnung des Phänomens des Antisemitismus. Da Lehrkräfte durch ihre gesellschaftliche Bildungsrolle eine zentrale Position bei der Bekämpfung von Ideologien der Ungleichheit einnehmen und gleichzeitig ein Spiegelbild der Gesellschaft sind, stellt die Lektüre auch für fachfremde Personen einen Gewinn dar.«
Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin. Sie forscht zu Antisemitismus in Institutionen und leitet das von ihr gegründete Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung sowie die Beratungsstelle OFEK e.V. Bis 2017 war sie Mitglied im Zweiten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages und ist Mitherausgeberin des 2017 erschienenen Antisemitismusberichts. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Antisemitismus an Schulen und Gedenkstätten, Wirkung der Shoah u. a. in Bildung, Beratung und Psychotherapie.
Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai,Professur für Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung und Leitung des Arbeitsbereichs Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Institutioneller Antisemitismus, Jüdische Erfahrungen in Gegenwartsverhältnissen und Institutionen, antisemitismuskritische Bildung und Beratung, Auswirkungen von antisemitischem Terror und kollektiver Gewalt, Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt.
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