Andreas Frewer

Andreas Frewer

Prof. Dr. med. Andreas Frewer, M.A. studierte Philosophie, Medizingeschichte und Humanmedizin. Promotion an der FU Berlin. European Master of Bioethics (Leuven, Nijmegen, Padua, Basel). Habilitation zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Arzt in der Inneren Medizin, Nephrologie, Notaufnahme, Intensivmedizin und Hämato-Onkologie an Virchow-Klinikum und Charité in Berlin.
1998-2002 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen und Mitglied der Ethikkommission. 2002 Ruf an das Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin in Hannover (MHH). 2004 kommissarische Leitung des Instituts an der Goethe-Universität Frankfurt/M., seit 2007 Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg. Geschäftsführung des Klinischen Ethikkomitees, Mitglied zahlreicher Fachgremien und Gesellschaften.

Titel des Autors

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Wissenschaft

»Euthanasie« und die aktuelle Sterbehilfe-Debatte

Die historischen Hintergründe medizinischer Ethik

von Andreas Frewer (Hg.), Clemens Eickhoff (Hg.).

Die Ermordung von Kranken und Behinderten in der NS-Zeit zählt zu den dunkelsten Kapiteln der Medizingeschichte. Mit um so größererSensibilität muß in Deutschland jede Diskussion über Sterbrhilfegeführt werden. In diesem Band erötern Medizinhistoriker, Ärzte, Theologen und Philosophen aus sieben Ländern die Wechselwirkungen zwischen Geschichte und medizinischer Ethik. Sie dokumentieren die Geschichte der NS-Euthanasie auf dem neuesten Stand ebenso wie die internationale Debate um die aktuellen Probleme der Sterbehilfe.

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Wissenschaft

Medizin und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Einsatz und Behandlung von Ausländern im Gesundheitswesen

von Andreas Frewer (Hg.), Günther Siedbürger (Hg.).

Das enorme Ausmaß der Zwangsarbeit im "Dritten Reich" ist lange unterschätzt worden. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes untersuchen erstmals die medizinischen und ethischen Aspekte des umfassenden Einsatzes von Zwangsarbeitern und -arbeiterinnen von 1939 bis 1945: ihre Verwendung als Arbeitskräfte in Kliniken und im Gesundheitswesen, ihre medizinische Versorgung, die insbesondere in Rüstungsindustrie und Landwirtschaft zentral war, aber auch rassistische Diskriminierungen (wie Zwangsabtreibungen und "Euthanasie" -Fälle) und Bereiche systematischer Unterversorgung. Deutlich wird, dass auch in diesem Bereich der NS-Medizin Ärzte und Verwaltung im Gesundheitswesen eine unrühmliche Rolle spielten.

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Wissenschaft

Medizingeschichte und Medizinethik

Kontroversen und Begründungsansätze 1900 - 1950

von Andreas Frewer (Hg.), Josef N. Neumann (Hg.).

Die Geschichte der Medizin des 20. Jahrhunderts ist von besonderen Fortschritten und Differenzierungen medizintechnischer Handlungsmöglichkeiten gekennzeichnet, lässt aber auch deren Grenzen schärfer hervortreten. In dem Band werden die zentralen Kontroversen der Medizinethik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts analysiert, die aufschlussreich für die aktuellen Diskussionen sind.

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