Birgit Rommelspacher

Birgit Rommelspacher

Birgit Rommelspacher (1945-2015) war Professorin für Psychologie mit dem Schwerpunkt Interkulturalität und Geschlechterstudien an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. 2002 erschien von ihr bei Campus Anerkennung und Ausgrenzung – Deutschland als multikulturelle Gesellschaft.

Titel des Autors

19,90 € inkl. Mwst.
Artikel lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

»Der Hass hat uns geeint«

Junge Rechtsextreme und ihr Ausstieg aus der Szene

von Birgit Rommelspacher.

Kameradschaft suchen sie, Anerkennung und politische Orientierung. Und sie wollen provozieren, rebellieren gegen Schule und Elternhaus. Sie fühlen sich wohl mit den Kameraden, hassen alle, die anders sind. Doch oft kommt es zu Enttäuschungen, und der meist nicht einfache Weg heraus aus der rechten Szene beginnt.

 

Für den einen erfolgte der Riss, als er im Knast saß und kaum Unterstützung bekam von den »Kameraden«: Kameradschaft ist nicht Freundschaft. Ein anderer begegnet Menschen, die er eigentlich hassen müsste, weil sie anderer Herkunft sind, und die er doch zu mögen beginnt. Birgit Rommelspacher schildert anhand von Interviews und Biographien, wie Jugendliche in die rechte Szene hineingeraten, was sie dort suchen – und wie sie sich später, als junge Erwachsene, in einem langen inneren Prozess aus der Ideologie und dem Umfeld lösen. Dabei brauchen sie Unterstützung, Bezugspersonen, die vor der Auseinandersetzung nicht zurückscheuen, und vor allem menschliche Anerkennung. Neben dieser persönlichen Seite analysiert die Autorin die gesellschaftlichen Ursachen des Rechtsextremismus – je mehr rechte Ideologien in der »Mitte« der Gesellschaft akzeptiert werden, desto mehr finden sich die Extremisten am »Rand« bestätigt. So zeigt sie ein Geflecht an Ursachen für die Ausbreitung des Rechtsextremismus und entsprechende Möglichkeiten, ihm gegenzusteuern.

›  mehr
kartoniert
19,90 € inkl. Mwst.
Artikel lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Anerkennung und Ausgrenzung

Deutschland als multikulturelle Gesellschaft

von Birgit Rommelspacher.

Wie kann man mit Differenzen umgehen und eine multikulturelle Gesellschaft entwickeln?

Ausgehend vom Selbstverständnis der christlich-europäischen Kultur zeigt Rommelspacher Kontinuitäten und Brüche in der Konstruktion von Fremdheit. Die Bilder vom "Fremden" sind in die politische Kultur, das Alltagsverhalten und die individuelle Psyche eingelassen. Anhand der Situation ethnischer Minderheiten, der Probleme von Rechtsextremismus und Rassismus sowie der Konflikte um Religion, Geschlecht und Kultur zeigt die Autorin, wie unterschiedliche Vorstellungen und Interessen miteinander kollidieren. Gleichzeitig zeigt sie Ansätze eines besseren Zusammenlebens.

 

Birgit Rommelspacher ist Professorin für Psychologie mit dem Schwerpunkt Interkulturalität und Geschlechterstudien an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

›  mehr
2 von 2 Artikeln