Hans-Georg Soeffner

Hans-Georg Soeffner

Hans-Georg Soeffner ist Prof. em. für Allgemeine Soziologie, Fellow und Vorstandsmitglied am KWI und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

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Titel des Autors

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Wissenschaft

KlimaKulturen

Soziale Wirklichkeiten im Klimawandel

von Harald Welzer (Hg.), Hans-Georg Soeffner (Hg.), Dana Giesecke (Hg.).

Viel zu lange glaubte man, für die Erforschung des Klimawandels seien ausschließlich Meteorologen, Meereskundler und Gletscherforscher zuständig. Doch die Klimaerwärmung konfrontiert Menschen, Kulturen und Gesellschaften mit neuen und in ihrer Tragweite noch kaum begriffenen Herausforderungen. Deren Bewältigung stellt nicht nur eine technologische, sondern auch eine kulturelle Aufgabe dar -sie betrifft den Lebensstil ebenso wie Fantasie und Erfindungsgabe. Die Kulturwissenschaften haben hier die wichtige Funktion, die Befunde der Klimaforschung in ihrer sozialen Dimension einschätzbar zu machen - da geht es zum Beispiel um Generationengerechtigkeit, Verantwortung, Wege aus der Leitkultur der Verschwendung, Konzepte des guten Lebens, kurz: um die Bedingungen künftigen Überlebens. Renommierte Autorinnen und Autoren der Kulturwissenschaften zeigen in diesem Band, warum ein Wandel des Klimas unweigerlich auch zu einem Kulturwandel führt. Mit Beiträgen von Ulrich Beck, Dieter Birnbacher, Michael Hagner, Nils Minkmar, Birger P. Priddat, Ingo Schulze u. a.

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Wissenschaft

Zeitbilder

Versuche über Glück, Lebensstil, Gewalt und Schuld

von Hans-Georg Soeffner.

Jede Zeit entwickelt ihre eigenen Illusionen und ist davon überzeugt, klüger zu sein als die vorangegangene. Die Moderne und die - sie begeisternd überbietende - "Postmoderne" preisen die "Dekonstruktion " vorangegangener Irrtümer und damit die eigene Klugheit. Hans-Georg Soeffner nimmt die neuen Illusionsbildungen unserer Zeit in den Blick: den Traum vom "authentischen Individuum" als Schöpfer seiner selbst, die Hoffnung auf den Sieg über Gewalt und Terrorismus durch den "demokratisch aufgeklärten Common Sense", die Utopie vom Leben in ästhetisch befriedeten Wunschzeiten privaten Glücks, politische Inszenierungen und die Selbsterlösungsversuche einer stigmatisierten Nation.

 

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