Kerstin Brückweh

Kerstin Brückweh

Kerstin Brückweh, Dr. phil., promovierte an der Fakultät für Geschichte der Universität Bielefeld, war Redakteurin in einem Münchener Verlag und ist jetzt als Research Fellow am Deutschen Historischen Institut in London tätig.

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Wissenschaft

Mordlust

Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert

von Kerstin Brückweh.

Serienmörder faszinieren. In Film, Fernsehen und Kriminalliteratur morden sie fast täglich, aber kriminalstatistisch sind sie nahezu bedeutungslos. Kerstin Brückweh untersucht vier Fälle von Serienmorden (Haarmann, Seefeld, Hagedorn, Bartsch) aus der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus, der DDR und der Bundesrepublik. Sie zeigt, wie Nachbarn und Kollegen, Polizisten, Gutachter und Richter, Journalisten und Zeitungsleser die Täter wahrnahmen und beurteilten. Besonders auf sexuell motivierte Kindermörder entluden sich Abscheu und Hass, während zugleich in den Medien Voyeurismus und Gewaltfantasien aktiviert wurden.

 

Ausgezeichnet von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen mit dem Akademiepreis für Geisteswissenschaften 2009.

 

 

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