Maja Suderland

Maja Suderland

Maja Suderland ist derzeit Vertretungsprofessorin für empirische Sozialforschung an der Hochschule Fulda. Bei Campus erschien von ihr außerdem "Territorien des Selbst. Kulturelle Identität als Ressource für das tägliche Überleben im Konzentrationslager" (2004).

Titel des Autors

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Wissenschaft

Ein Extremfall des Sozialen

Die Häftlingsgesellschaft in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern

von Maja Suderland.

Kann eine Untersuchung der Häftlingsgemeinschaft in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern allgemeine Erkenntnisse über das Gesellschaftliche erbringen? Maja Suderland zeigt, dass sogar in diesem »Extremfall des Sozialen« die grundlegenden Prinzipien von Gesellschaft ihre Wirkung entfalteten. Dabei waren neben der Menschenwürde und der Einzigartigkeit des Individuums vor allem Geschlecht, Klasse und Ethnizität von tragender Bedeutung für den Erhalt der sozialen Identität der Inhaftierten.

 

Ausgezeichnet mit dem Preis für Übersetzungsförderung "Geisteswissenschaften International".

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Wissenschaft

Territorien des Selbst

Kulturelle Identität als Ressource für das tägliche Überleben im Konzentrationslager

von Maja Suderland.

Unter den Bedingungen des Konzentrationslagers, körperlicher Qual und ständiger Todesnähe war der Rückgriff auf Bildung und Wissen für die Inhaftierten eine letzte Möglichkeit der Selbstvergewisserung und der Bewahrung von Menschenwürde. Ausgehend von Primo Levis Auseinandersetzung mit Jean Amérys These von der "Abdankung des Geistes in Auschwitz" und anhand authentischer Berichte ehemaliger KZ-Häftlinge stellt Maja Suderland eindringlich dar, welch große Bedeutung kultureller Identität im täglichen Überlebenskampf zukam.

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